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Willkommen, Welcome (Englisch), Fàilte (Gaelic), Bienvenue (Französisch), Djin dobre (Polnish)*.

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bloghopJa, es ist schon wieder Zeit dafür. Bitte denkt daran, dass meine Geschichte nur für einen begrenzten Zeitraum verfügbar sein wird (sagen wir bis zum 2. Mai). Wenn ihr sie also lesen wollt, beeilt euch. 😀

Natürlich machen auch diesmal wieder etliche AutorInnen aus den USA mit, die ich am Ende der Geschichte verlinkt habe. Wer gut genug Englisch kann, sollte ihre Geschichten unbedingt lesen. Und jetzt, viel Spaß:

Nasse Küsse

Küss den FroschDie kratzige Oberfläche der Chaiselongue juckt an meinen Handflächen, als ich mit geschlossenen Augen daliege. Warum muss ich überhaupt liegen? Es ist ja nicht so, dass ich krank wäre. Und der kleine Raum ist stickig. Die Fenster sind hinter dicken Samtvorhängen versteckt, die zu stark nach Lavendel riechen. Ich weiß, dass ich der hellste Fleck in dem Zimmer mit den dunklen Holzmöbeln bin. Mit meinen blonden Locken, die sich um meinen Kopf ausbreiten, sehe ich wahrscheinlich aus wie Dornröschen – eine durchschnittliche Märchenprinzessin, das bin ich. Blass, blauäugig, und verflucht.

Ich höre den Ledersessel neben der Chaiselongue quietschen, was darauf hindeutet, dass der Therapeut soweit ist, eine neue Runde von “Lerne Prinzessin Gloria zu mögen” zu spielen. Ich riskiere einen Blick. Heute trägt er eine grüne Weste und ewig die gleichen schwarzen Hosen. Seine weißen Haare und der Vollbart verstecken erfolgreich jede Bewegung der Gesichtsmuskeln, so dass ich nie weiß, was er von mir denkt. Und seine Worte geben mir auch keine Hinweise. Alles, was er tut, ist Fragen zu stellen.

Psychoanalyse

„Lassen Sie uns zu etwas zurückkehren, das Sie letzte Woche gesagt haben.“ Die Stimme des Therapeuten ist tief und melodisch. Bei jeder Sitzung kämpfe ich darum, nicht einzuschlafen. „Warum glauben Sie, Sie wären langweilig? Sie sind hübsch und talentiert; Sie können sticken, singen und Klavierspielen. Höfliche Konversation ist Ihre Stärke und Sie können sogar reiten und sind sehr belesen. Das ist mehr, als die meisten Prinzessinnen lernen.“

„Vielleicht, aber ich darf nie etwas Aufregendes machen.“ Ich öffne die Augen und setze mich auf, obwohl der Therapeut die Stirn runzelt. Mein weiter Rock und die seidenen Unterröcke rascheln. „Erinnern Sie sich daran, wie ich Mutter in einen Frosch verwandelt habe?“

„Es war nicht nett, das zu tun, und hat bei eurer Mutter Spuren hinterlassen.“

„Das weiß ich, aber es war wenigstens aufregend.“

„Der Hofzauberer brauchte eine volle Woche, um sie zurückzuverwandeln. Fühlen Sie sich deswegen nicht schuldig?“

Noch eine. Ich habe die Nase voll von seinen ewigen Fragen. Kann er mir nicht zur Abwechslung mal helfen? Glaubt er wirklich, ich bin gerne ich? Ich knirsche mit den Zähnen.

„Sie haben den Erben des Nachbarkönigreichs auch in einen Frosch verwandelt. Jetzt bereiten sich beide Königreiche auf einen Krieg vor. Fühlen Sie sich deshalb schuldig?“ He neigt den Kopf zur Seite und starrt mich an, als wäre ich der Frosch und er ein Wissenschaftler, der plant, mich zu sezieren.

„Es ist ja nicht so, als hätte ich das mit Absicht gemacht, oder?“ Ich versuche seinem Starren mit ein paar eigenen Fragen zu kontern, obwohl ich weiß, dass mich das nicht weit bringen wird. „Oder meinen Sie ich solle mich schuldig fühlen, weil er mich geküsst hat? Ich hatte ihm gesagt, er soll das lassen.“

„Nun, es ist mir ein Vergnügen, Ihnen mitteilen zu können, dass wir den Prinzen endlich gefunden haben.“ Der Therapeut lächelt – wenigstens glaube ich, dass er das tut, weil sich die Haare seines Bartes nach oben verschieben. Er hob ein Glas auf, dass mir bisher nicht aufgefallen war. In einem Bett aus grünen Blättern sitzt ein smaragdfarbener Frosch mit einer goldenen Krone und sieht mich an. In seinen braunen Augen glaube ich Ärger zu entdecken.

„Hallo Albert.“ Ich winke dem Prinzen zu, und er wendet mir den Rücken zu. Ich zucke mit den Schultern. Jetzt, wo er wieder aufgetaucht ist, wird ihn der Hofzauberer schon wieder hinkriegen. Es wird ihm guttun, die Welt mal mit anderen Augen zu sehen. Er sollte mir danken. „Es ist gut, dass sie ihn gefunden haben. Darf ich jetzt nach Hause?“

„Sie wissen, dass Sie erst gehen dürfen, wenn der Fluch gebrochen ist.“ Ich weiß nicht, wie es der Therapeut schafft, aber er wirkt schuldbewusst, ohne auch nur ein Barthaar bewegt zu haben. Oh, wie gern würde ich ihn in einen Frosch verwandeln, aber ich weiß, dass das keinen Sinn hat. Ich habe es bereits vergeblich ausprobiert. Der Befehl ist von meinem Vater, und im Sanatorium gibt es noch viele Therapeuten. Ich seufze.

Der alte Mann lehnt sich zurück und kreuzt die Beine. „Meine Kollegen und ich haben alles studiert, was sich zur Geschichte von Flüchen finden ließ. Wir sind uns sicher, dass ein zweiter Kuss von Ihren Lippen den Fluch und die Verzauberung des Prinzen lösen würde. Sie wissen schon, der Kuss erster Liebe uns so. Glaubt Ihr, Ihr könntet es versuchen?”

Meint er, ich hätte nicht alles versucht, als sich meine Mutter in einen Frosch verwandelte, nur weil sie mir einen Kuss gegeben hatte? Hält der mich wirklich für so blöd? Ich denke, das ist das Los aller Prinzessinnen. Wir sind kaum mehr als ein Ornament für unseren zukünftigen Ehemann und ein Spielstein bei Verhandlungen für unsere Väter.

Ich schnappe mir das Glas und schraube den durchlöcherten Deckel ab. Der Frosch fühlt sich in meinen Fingern glitschig an, und mir dreht sich der Magen um. Einen Frosch zu küssen ist richtig eklig, aber ich muss etwas beweisen. Ich unterdrücke mein Schaudern und presse meine Lippen auf die des Froschs. Sie sind genauso schleimig, wie ich sie von damals in Erinnerung habe, als ich meine Mutter in Froschform geküsst habe. Und genau wie damals passiert nichts. Das ‚Hab ich ja gesagt’ verkneife ich mir, denn ich habe ja nichts gesagt.

„Oh.“ Der Therapeut kritzelt auf seinen Notizblock, während ich den Frosch in sein Glas zurück stopfe.

Ich habe keine Lust weitere Fragen zu beantworten. Ich will nur das Sanatorium verlassen, und am liebsten einen Ort finden, wo ich in meinem ganzen Leben keinen Prinzen mehr küssen muss. Eine Idee schießt durch meine Gedanken wie eine Sternschnuppe um Mitternacht. Ich betrachte sie von allen Seiten. Wenn ich ihr folge, kann mein Vater dem König des Nachbarreiches sagen, ich wäre entsprechend der Beleidigung bestraft worden, die Therapeuten könnten ihr Gesicht wahren, und ich wäre endlich frei, das zu tun, was ich will. Nur Mutter würde mich vermissen, aber das kann ich nicht ändern.

„Darf ich in den Garten gehen?“

see the world

Der Therapeut hebt das Glas mit dem Froschprinz auf und winkt mich gedankenverloren davon, ohne sich zu verabschieden. Ich eile aus dem Raum, die Treppe hinunter und durch die Flure zu den großen Doppelfenstern des Frühstücksraums. Ich werfe mich der Sonne entgegen, und wenige Minuten später erreiche ich den kleinen Teich. Als ich zum Haus zurückblicke bemerke ich, dass der Therapeut die Vorhänge zurückgezogen und das Fenster geöffnet hat. Zwei Krankenpfleger treten durch die Terrassentür. Ich wette sie sollen nach mir sehen. Vielleicht befürchtet der Therapeut, ich würde etwas dummes machen – wie mich zu ertränken.

Ohne auf mein teures Kleid Rücksicht zu nehmen, hocke ich mich in den Schlamm hinter einem kleinen Busch, wo mich der Therapeut nicht sehen kann, sollte er aus dem Fenster blicken, und spitze die Lippen. Mein Herz hämmert als ich sie immer dichter auf meinen Arm zu bewege. Wird es klappen? Meine Lippen berühren meine Haut, und mein ganzer Körper beginnt zu kribbeln. In Sekundenbruchteilen wächst die Welt riesengroß. Weit entfernt höre ich das Splittern eines Glases und die erschrockenen Schreie zweier Männer. Der dunkle Bass des Therapeuten und der hellere Tenor von Prinz Albert beginnen sofort lautstark zu diskutieren. Mir scheint, die neueste Anwendung meines Fluchs hatte ein paar unerwartete Nebenwirkungen. Na, das würde wenigstens das Problem mit dem Krieg lösen.

„Das war das. Und jetzt will ich die Welt sehen“, sage ich, aber zu hören ist nur: „Quack!“

 

Ich hoffe meine Mini-Geschichte hat euch gefallen. Bitte sagt mir in einem Kommentar die Meinung, dann kann ich etwas dazulernen. Außerdem gibt es hier noch weitere Geschichten (wie immer auf Englisch):

Marie Lee Grandpa
Barbara Lund Changing Space
Juneta Key Instinct
Elizabeth McCleary Window
Karen Lynn Williams

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Der Stand meiner Qindie Autor-KollegInnen und mir bei der Leipziger Buchmesse war außerordentlich erfolgreich. Schon kurz nach Sonntag Mittag hatten wir kaum noch Material zum Verteilen. Alle, sogar meine Tochter, die eigentlich nur als Besucherin mitgekommen war, haben enthusiastisch Werbemäppchen verteilt, und die meisten Leute, mit denen wir sprachen, waren begeistert. Selbstverständlich werden wir das 2017 wiederholen, falls wir das Geld dafür zusammen bekommen.

Wie letztes Jahr werde ich wieder Fotos von Cosplayern posten, die ich auch der Messe geknipst habe. Aber ich kann erst nach dem 15. April damit anfangen, weil ich mit meinen Kindern zur Kur bin, so es keinen Internet-Zugang gibt. Sorry. Bis dann …

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Den letzten Mittwoch alle drei Monate haben sich einige englischsprachige Indies für den Storytime Bloghop zusammengetan. Jede/r veröffentlicht eine Flash Geschichte (500-1000 Worte). Diesen Monat ist das Thema frei, aber es muss aus dem Bereich der Phantastik kommen.

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Wenn euch mein Beitrag gefällt, hinterlasst bitte einen Kommentar. Die anderen Geschichten sind alle auf Englisch. Ich findet sie, wenn ihr den Links unter diesem Text folgt. Und jetzt viel Spaß (obwohl diese Geschichte wesentlich dunkler ist, als meine anderen).


Narben

Ich starre auf die Narben an meinen Armen. Sieht scheiße aus. Das Blut pocht in ihnen; so dicht unter der Haut. Ich stell mir vor, wie es heraus quillt. Leuchtend dunkelrot auf meiner bleichen Haut. Ein eindeutiges Lebenszeichen. Ein winziger Schnitt würde reichen, um zu wissen, dass es mich noch gibt.

Aber ich mach es nicht.

Ich habe es mir selbst versprochen. Denn darum bin ich doch hier, oder?

Mein Blick gleitet durch das Zimmer, so farblos und leer wie mein Leben. Wozu das Ganze? Ich rolle mich auf dem Bett zusammen. Wär besser, wenn ich tot wär. Es würde sowieso niemand merken. Außer den Therapeuten vielleicht. Aber die zählen ja nicht. Keiner von denen ahnt, was in meiner Matratze steckt. So leicht zu erreichen. Vielleicht mach ich doch einen Schnitt … einen winzigen … wo man’s nicht gleich sieht.

NEIN!

Nein. Ich will das nicht mehr. Tief durchatmen. Ich rolle mich auf den Rücken und zwinge mich, still zu liegen. Das Display von meinem Handy, das auf dem Tisch liegt, wirft ein leuchtendes Rechteck an die Zimmerdecke, aber man muss genau hinsehen, um es zu erkennen. Draußen ist es noch nicht dunkel genug. Vielleicht sollte ich das Licht anmachen, aber ich habe nicht die Kraft dazu. Wenn doch dieses scheiß Handy nicht wäre. Dann wär alles gut. Oder auch nicht, aber wenigstens würde ich es nicht wissen.

„Ich gehe jetzt mit Mandy,“ hat er geschrieben. Einfach so Schluss gemacht. Mit ’ner SMS. Wer macht’n so was. Und ich bin nicht mal traurig… oder wütend… ist doch eh egal.

Ich weiß noch, wie es gewesen ist, als wir uns kennengelernt haben. Seine Arme waren so warm um meine Schultern. Sein Lachen füllte die Leere in mir. Aber dann hat er immer seltener gelacht. Ich bin eben für alle eine Last. Da stirbt selbst das Lachen.

Die Rasierklinge in der Matratze ruft nach mir. Nicht wirklich, mit Stimme oder so, aber ich spüre sie ganz genau. Ich versuche, nicht daran zu denken, wie sich der Schmerz von meinem Arm ausbreiten würde. Bald wäre er stärker, als das hohle Ziehen in meiner Brust. Vielleicht würde er die Tür durchbrechen, die mich in dieses Leben sperrt. Was wohl auf der anderen Seite ist? Ob ich dort etwas fühlen kann?

Die Tür geht auf, und Herr Bollart schaut herein.
„Eine halbe Stunde bis zum Treffen, Tanja. Alles in Ordnung?“

Ich nicke.

„Soll ich dir das Licht anmachen?“ Er streckt die Hand nach dem Schalter aus, wartet aber auf meine Antwort. Ich nicke nochmal.

„Soll ich?“

Es ist wohl mittlerweile so dunkel im Zimmer, dass er mich nicht sehen kann. Aber vielleicht bin ich ja auch gar nicht mehr hier, und deshalb sieht er mich nicht. Mein rechter Mundwinkel zuckt bei dem Gedanken, was Herr Bollart sagen würde, wenn er das Licht anmacht und mein Zimmer wäre leer.

„Is gut.“ Meine Stimme ist so leise, dass ich sie selbst kaum höre, aber das Licht flammt auf.

„Ich sehe dich gleich, ja?“

„Hmm.“ Das kann ‚ja’ heißen oder auch ‚mal sehn’ oder so. Keine Ahnung. Ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass er reingeguckt hat. Bei mir. Als wäre ich nicht einfach ’ne Patientin die kommt oder nicht.

Aber wahrscheinlich macht er das bei allen. Dafür ist er schließlich ausgebildet, oder nicht? Psychologie… Muss hart sein. Nichts für mich. Ich rolle mich wieder auf den Arm. Die Wand auf der anderen Seite des Zimmer hat einen waagerechten Streifen. Vielleicht stand da ja mal ein Bett. Sieht jedenfalls so aus. Was die wohl für Probleme hatte? Hier kommen ja alle möglichen Leute her.

Nicht an die Klinge denken.

Denk an Menschen. An die anderen.

Luise, zwei Zimmer weiter zum Beispiel, die hat genug Schlaftabletten geschluckt, um ein Pferd umzubringen. Sie heult im Schlaf. Heute Nacht hab ich versucht, sie zu trösten – war wohl nicht sonderlich erfolgreich. Jedenfalls hat sie gleich wieder geweint, als ich zurück in meinem Zimmer war. Alles bloß, weil die in der Schule gemein zu ihr waren. Mobbing… muss schon auch schlimm sein. Aber unsichtbar zu sein ist schlimmer. Da bin ich mir sicher. Vielleicht sollte ich das mal sagen.

Heute. In der Gesprächsrunde.

Falls ich hingehe.

Ich kann auch … die Rasierklinge … ich spüre sie, als würde sie sich in meine Seite bohren. Meine Hand kriecht zu dem Spalt in der Matratze. Wenn ich sie jetzt benutze, werden sie sie mir wegnehmen. Und dann? So schnell krieg ich keine neue. Ich will keine neue brauchen. Ich will diese auch gar nicht benutzen. Scheiß Welt. Meine Hand kriecht unaufhaltsam weiter.

Es klopft leise, und ich ziehe meine Hand ruckartig zurück. Wieder geht die Tür auf. Luise streckt den Kopf in mein Zimmer.
„Darf ich reinkommen?“ Ihre Stimme zittert, als hätte sie Angst vor irgendwas. Vor mir jedenfalls nicht.

„Ja klar.“ Ich setze mich hin und ziehe die Beine an, damit sie Platz hat. Es gibt ja sonst nur den harten Schreibtischstuhl.

Sie hockt sich ans andere Ende des Bettes und starrt auf ihre Hände.

„Danke.“

„Wofür?“

„Für heut Nacht. Ich war so allein. Und wie du da warst, nich mehr.“

Etwas Warmes breitet sich in meinem Bauch aus. Ich weiß nicht, was es ist, aber ich fühle es. Ich FÜHLE etwas! Ohne Klinge!

„Könnten wir…“ Luisa sieht mich nicht an. „Ich meine, hättest du Lust…“ Ihre Hände krallen sich ineinander, und sie zittert. „Wollen wir zusammen zur Gruppe gehen?“ Mit einem Mal wird mir klar, dass sie Angst vor der Antwort hat.

„Klar gehen wir zusammen.“ Ich lächle sie an. Es ist das erste Mal, seit ich hier bin. Wenn sie sich überwinden kann, kann ich es vielleicht auch. Ich könnte in der Gesprächsrunde mal was sagen. Wer weiß, vielleicht werde ich auch irgendwann die Rasierklinge abgeben. Oder auch nicht. Wir werden sehen.


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