INTELLIGENT STORIES FOR SMART READERS

Homepage of the Author Katharina Gerlach
for children, young adults, and the young at heart

Willkommen, Welcome (Englisch), Fàilte (Gaelic), Bienvenue (Französisch), Djin dobre (Polnish)*.

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Seit mein Enkel zur Welt gekommen ist, habe ich kaum noch Zeit für alles. Der Haushalt sieht furchtbar aus (Wäscheberge, aber das Geschirr ist wenigstens sauber … ein dreifach Hoch der Spülmaschine), meine Geschichten wachsen im Schneckentempo und meine Anwesenheit auf meinem Blog oder bei Facebook hält sich in engen Grenzen. dann musste meine mittlere Tochter (die Mutter meines Enkels) auch noch für 2 Wochen ins Krankenhaus, und demnächst ist die Älteste dran … so schnell wird es also nicht besser. Ich hoffe ihr seid trotzdem geduldig. Die nächste Veröffentlichung ist in Arbeit, eine Monstergeschichte für Kinder. Wenn nichts unerwartetes dazwischen kommt, kriege ich es wohl zu Halloween fertig.

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Es ist schon wieder Zeit für den vierteljährlichen Blog Hop. Wie die Zeit fliegt! Mein Enkel rutscht zur Zeit auf dem Bauch herum und versucht immer wieder zu krabbeln, und zwei Zähne hat er auch schon. So langsam fine ich einen neuen Rhythmus und kann endlich wieder schreiben. Hoffentlich gefällt euch diese Geschichte, die ganz lose auf meiner Erfahrung basiert, wie es ist, überraschend Großmutter zu werden. Bitte verzeiht, dass ich sie diesmal nicht übersetzt habe, aber ich habe eine Familie aus Amerika zu Besuch und mir fehlte einfach die Zeit. Die Links zu den anderen TeilnehmerInnen des Blog Hops (alle Geschichten auf Englisch) findet ihr wie immer unter meinem Beitrag.

Surprise

“Well, you could come in today but only the male doctor will be there,” the gynecologist’s receptionist said. I knew that wouldn’t do. My daughter would never see a man – not when it was her first visit to a gynecologist. I told the receptionist, just as I had told her about the low but persistent abdominal pain Shelly was experiencing. It wasn’t urgent but it definitely needed someone looking at it.

“Well Dr. Paulsen won’t be in before tomorrow. I’ve got a free slot at 9am.”

I smiled and sent a sliver of pleasurable magic through the phone for the woman. “That’s splendid. We’ll be there on time.”

***

The next morning, my daughter – a little grumpy from getting up this early – and I climbed the two floors to the gynecologist. After the usual paperwork, the receptionist left us in a room with a desk and the gynecological chair. Her smile was meant to be reassuring. “The doctor will be with you in a few minutes.”

Shelly looked at me with a frown. “I won’t sit on that one.” She nodded to the chair.

Before I could answer, the doctor came in. She was a petite woman with brown hair, a white lab coat and tired eyes. “Welcome.” She shook our hands and smiled at my daughter. “It looks as if it’s coming soon. Who’s your regular gynecologist?”

My jaw dropped and for the first time in a long, long while I didn’t know what to say. My daughter’s face must have mirrored my surprise because the doctor said, “Don’t tell me you didn’t know.”

There was no answer to that, but my daughter was too shocked to make a fuss when the doctor examined her. I didn’t even need my magic to soothe her.

“Dear me.” Dr. Paulsen’s eyes widened. “It’s coming right now!” She nearly fled the room to call an ambulance.

While we waited, Shelly’s contractions intensified. She moaned with pain, and my heart hurt in sympathy. At least I now knew her sudden gain in weight hadn’t been due to obsessive eating or cancer or any of the other diseases I had feared. Still, I suffered with her every time the contractions hit. She squeezed my hand as if she meant to crush every single bone to pulp, and it took all my strength not to use a calming spell on her. According to my own mother that would interfere with the baby’s own magic should it have some.

The ambulance took its time and even my spell couldn’t make it faster. All I could do was prevent the gynecologist from panicking. Waves of soothing magic flowed through the rooms, arduously avoiding Shelly. But once the ambulance arrived, everything went fast. Shelly was carried downstairs on a stretcher, and I followed with knees too shaky to manage the stairs without clinging to the handrail. The ambulance headed to the nearby motorway with flashing lights and siren, while my daughter screamed in pain, still clinging to my hand. I tried to make myself as small as possible to not obstruct the doctor and his helpers. The baby arrived soundlessly three minutes before we reached the hospital.

“That doesn’t look good.” The doctor’s face was grim as he cut the cord. My heart seemed to stop beating. I barely dared to look at the rather bluish looking limp body in his hands. “Oxygen. And a tenth of a unit …”

I ignored the doctor’s gobbledygook and concentrated on my daughter. I closed my hands around her wide eyed face. Finally I could help. My magic tugged at her worry, smoothing it out and adding a little hope here and there. “Keep breathing. There’s nothing we can do but hope.” We closed our eyes and ignored the clattering of instruments and the babbling of the paramedic. If we lost the baby, I’d probably never be able to create a bubble of hope again. So we clung to our own little bubble. It was all I could do to keep it up. Shelly’s heart beat the same fearful-hopeful rhythm as mine.

The ambulance screeched to a stop.

“We’ve got her!” The relief in the doctor’s voice was palatable. Very gently he placed the wrapped baby into Shelly’s arms. A content, pink face with the bluest eyes anyone had ever seen stared at us, and a wave of happiness hit me. The baby was magical, and breathing, and moving her tiny fingers, already weaving her spell on us. As I hobbled after the stretcher that was wheeled to a lift, my smile couldn’t have been wider. I whispered to my daughter, “I guess it’s time to think about a name for her.”

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The other stories:

In A Picture by Erica Damon
The Past Tastes Better by Karen Lynn
Revealing Space by Barbara Lund
The Rose Tender by Raven O’Fiernan
The Last Sleeping Beauty by Tamara Ruth
Freeman by Elizabeth McCleary
Hell’s Play by Juneta Key
The Token by Eli Winfield
Moshe 4th by Chris Makowski
To The Moon And Beyond, by Fanni Sütő

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Es ist wieder Zeit für den vierteljährlichen Bloghop. Dieses Mal habe ich es ein klein wenig anders gemacht, denn Ostern haben meine Brüder (ich habe drei) und ich mit technischem Schnickschnack herumgespielt, das sich einer von ihnen besorgt hatte. Wir machten ein paar schräge Fotos, und ich fügte eines davon dem Ende der Geschichte hinzu. Da es die Pointe ist, empfehle ich, es nicht anzusehen, bevor du die Geschichte gelesen hast. 😀

Als ich clever war…

Als ich an jenem Morgen in unsere Küche taumelte und übernächtigt auf die Holzmöbel und steinerne Arbeitsplatte starrte, gab mir mein Vater eine NewReality™ Brille.

„Es wird Zeit, dass du die Welt mal mit anderen Augen siehst“, sagte er und verschwand. Ich glaube, er ging zur Arbeit, aber sein plötzliches Verschwinden gruselte mich etwas.

Da mein Gehirn auf Grund von Schlafmangel (ich hatte die halbe Nacht ein 3D Virtual Reality Game gespielt) noch nicht voll da war, setzte ich sie auf … und die Welt veränderte sich schlagartig. Jetzt stand ich in einer Küche aus weißem Marmor und Chrom. Wo meine Müslischale gestanden hatte wartete jetzt ein Teller mit kunstvoll verzierten Pfannkuchen. Ich stopfte mich voll, war aber ein wenig enttäuscht, dass sie wie Müsli schmeckten.

Der Weg zur Schule hatte sich ebenfalls verändert. Der Schulbus war nun eine schicke Limousine, meine Klassenkameraden trugen edle Anzüge oder Rock und Bluse, alle mit Schlips. Wenn sie mich ansahen, lächelten sie, als wären sie meine Freunde. Da ich wusste, dass das nicht so war, ergab das Lachen hinter meinem Rücken irgendwie Sinn. Ich hatte nur keine Ahnung, worüber sie lachten.

In der Schule sank ich auf den Stuhl neben meinem besten Freund. Er grinste mich an.

„Mensch, siehst du lustig aus“, sagte er. „Du hättest dein Handy mitbringen sollen. Dann könnten wir Fotos machen.“

„Das ist nur meine neue Brille“, antwortete ich. So schlimm konnte sie doch nicht aussehen, oder?

Erst als der Lehrer eintrat fiel mir auf, dass ich meine Schulbücher vergessen hatte. Wenigstens hatte ich die Hausaufgaben mit, so dass ich keine Abmahnung bekam, aber alle lachten über mich. Und wenn ich „alle“ sage, meine ich auch alle.

Auf meinem Weg durch die Pausenhalle zu meiner nächsten Unterrichtsstunde, kamen Leute, die ich kaum kannte, um mich zu begrüßen. Solange ich sie ansah, lächelten sie nur. Aber sobald sie mich an den Nächsten weiterreichten, platzten sie vor Lachen – sogar die Lehrer kicherten, wenn sie an mir vorbei kamen. Das sah ich zwar nicht, hörte es aber.

Nach der zweiten Pause hatte ich genug. Obwohl ich wusste, dass ich später gewaltigen Ärger bekommen würde, schlich ich mich vom Schulgelände und machte mich auf den Heimweg. Dabei starrte ich auf den Boden, damit möglichst wenig Leute mein Gesicht sehen konnten. Was machte die neue Brille damit, dass alle Welt so furchtbar heftig lachen musste?

Ich bog um eine Ecke und hielt überrascht inne. Versehentlich war ich in die falsche Richtung gegangen. Meine Wangen wurden heiß und ich drehte wieder um. Ich hatte das Schultor kaum erreicht, als ein Wagen neben mir hielt. Für mich sah er aus wie ein nagelneues Cabrio, aber es klang wie ein Roboter mit Asthma. Die getönte Seitenscheibe des Fahrers senkte sich, und das Gesicht meiner Mutter lächelte mich an. Sie wirkte wie ein Engel in ihrem blauen, fließenden Abendkleid, also lächelte ich unwillkürlich zurück.

„Steig ein“, sagte sie und ich gehorchte wortlos.

In unserer neuen Küche befahl sie mir, mich auf einen Stuhl zu setzen, und bereitete mir einen Kakao und sich selbst einen Kaffee zu. In meinem Magen bildete sich ein Eisklumpen. Ich wusste, dass es jetzt Ärger gab. Trotzdem war sie immer noch am Lächeln – oder veränderte es die Brille, so wie es die Küche verändert hatte?

„Wie oft habe ich dir gesagt, du sollst mit deinen Spielen die Nacht nicht zum Tage machen?“ Ihre Stimme klang kalt und fern, aber ich spürte die darunterliegende Wut. Ich ließ den Kopf hängen und entschuldigte mich, aber das reichte nicht. „Und jetzt trägst du diese blöde Brille auch noch zur Schule! Weißt du denn gar nicht, wie dämlich das aussieht?“

„Die hat Papa mir heute morgen gegeben“, protestierte ich.

„Das ist unmöglich.“ Jetzt klang Mama eher genervt als wütend. „Er ist seit letzter Woche auf einer Dienstreise nach Paris. Hörst du denn nie zu, wenn ich dir etwas erzähle?“

Ich musste zugeben, dass zuhören nicht gerade meine Stärke war.

„Jetzt gib mir die, und dann ab ins Bett mit dir.“ Resignation beherrschte ihren Tonfall, obwohl das Gesicht, das ich sah, immer noch lächelte. „Ich schreibe deinem Lehrer eine Entschuldigung. Aber diese Woche wird nicht mehr damit gespielt.“

Ich stöhnte auf, nahm aber die Brille ab. Schlagartig verwandelte sich das blaue Kleid in die ausgewaschenen Jeans und das zu große T-Shirt, das sie so gerne trug. Ich gähnte und reichte ihr widerwillig die Brille.

„Pass auf. Ich zeig dir mal, wie dämlich du damit ausgesehen hast“, sagte sie und setzte sie auf. „Du meine Güte. Wie konntest du damit überhaupt etwas sehen? Es ist ja alles völlig verschwommen.“

Ich wunderte mich über ihre letzte Bemerkung, doch als ich in ihr Gesicht mit der Brille sah, musste ich einfach lachen.

So clever wirkte Mama mit der Brille. Ich frag mich, wie ich aussah.

 

 

Das war die Geschichte. Ich hoffe sie hat euch gefallen. Und hier sind die Links zu den anderen Teilnehmern des Bloghops. Wenn es so läuft wie bei den anderen Hops, dann sind mal wieder eine Menge Perlen darunter. Lasst sie euch nicht entgehen:

Never kid a kidder by Angela Wooldridge
The Color Of … by Chris Makowski
Nightmare by Erica Damon
Pick Up Lines by Bill Bush
The Scorpius Gate by Sandra Fikes
V is for Vortex by Elizabeth McCleary
Deep Dive by Juneta Key
Bugs by Gina Fabio
Secret by J. Q. Rose
Journal of Anah by J Lenni Dorner
The Vineyard at Mar Mozambique by Karen Lynn
Stealing Space by Barbara Lund

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