C – Chaos, Normalzustand für Autor(in)en

In meinem Haus hasse ich Chaos. Es macht mich verrückt, wenn mein Mann seine Zeitungen und seinen Laptop nicht wegräumt, oder wenn die Kinder ihre Schuhe, Spielsachen oder Jacken vergessen… Es dauert immer so lange, bis alles aufgeräumt ist. Merkwürdigerweise ist das in meinem Arbeitszimmer anders. Das ist der einzige Ort, wo ich Chaos wirklich brauche. Ordentliche Buchreihen, Stifthalter oder Papierstapel würden meine Muse vertreiben. Sie ist eben keine ordentliche. Nun ist es aber so, dass ohne ihre Hilfe keines meiner Bücher auch nur im Entferntesten interessant wäre, also gebe ich nach. Ich räume nur zwischen zwei Projekten auf, so dass wir, meine Muse und ich, genug Platz haben, ein neues Projekt anzufangen (ja, ich weiß, dass es verrückt klingt, wenn ich von mir in zwei Personen spreche. Aber Autorin zu sein heißt, dass die Gesellschaft meine Verrücktheiten ignoriert, also gewöhn Dich dran). Übrigens, wie sieht es bei Dir mit der Ordnung aus?

2 Gedanken zu „C – Chaos, Normalzustand für Autor(in)en“

  1. Marny sagt:

    Früher sah mein Schreibtisch sehr viel ordentlicher aus, wenn er auch nie super-ordentlich war. Seit ich mit dem Bloggen angefangen habe, gibt es da Bücherstapel – der für neue noch zu postende und der für gelesene und noch zu rezensierende Bücher. Voll, aber nicht chaotisch. Seit Qindie sieht mein Schreibtisch für andere aber sicher chaotisch aus, alleine die vielen Zettel und Liste. Zwischendrin räume ich zwar auch mal auf, aber das hält nie lange. *g* Inzwischen habe ich ja Klebezettel für mich entdeckt, in verschiedenen Farben. Und wenn an der Schrankseite gleich neben dem Schreibtisch nicht ein tolles Buchposter hängen würde, hätte ich die wohl schon halb zugeklebt. 😉

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