Mein Sommeralbtraum

Im Januar buchte ich einen Flug für meine mittlere Tochter (13) nach Amerika, wo sie zwei Wochen bei guten Freunden von uns bleiben sollte, um ihr Englisch aufzubessern. Nachdem der Flug gebucht war, erhielt ich eine eMail, die mich bat einen Begleitservice zum Preis von $300 zu bestätigen, ohne den meine Tochter nicht reisen könne. Die Bezahlung sollte am Flughafen erfolgen. Ich buchte also diesen Service. Schließlich wollte ich, dass mein Kind in Sicherheit reisen würde.

Im Juli rief ich die Fluggesellschaft an, um zu fragen, ob ich meine Tochter bis zum Abfluggate begleiten dürfe. Da erfuhr ich, dass meine Tochter überhaupt nicht fliegen könne, da ich den Begleitservice nicht bestellt hätte. Mir wurde gesagt, ich müsse ein neues Ticket kaufen, was mich $1,700 für den Flug und $300 für den Service kosten würde. Geschockt und frustriert rief ich mein Reisebüro an und die klärten das (dachte ich jedenfalls). Es stellte sich heraus, dass das Computer-System von American Airways nicht mit dem von US Airways kompatibel ist, so dass niemand US Airwaiys darüber informiert hatte, dass ich den Service gebucht hatte. Das war aber weder meinem Reisebüro noch mir mitgeteilt worden. Mit viel Druck buchte American Airways schließlich den Flug so um, dass er direkt durch das System von US Airways ging, und berechneten mir dafür 400€ (die ich zähneknirschend akzeptierte, da das immer noch besser war als beinahe $2000). Ich bezahlte, und mir wurde gesagt, dass bei US Airways Kinder unter 15 aber über 13 unbegleitet fliegen könnten, so dass ich die zusätzlichen $300 am Flughafen nicht bezahlen müsse. Gut, dachte ich, alles in Ordnung.

Am 10. August brachte ich meine Tochter rechtzeitig zum Flughafen Schipol (etwa 5 Stunden von uns entfernt), da das der einzige Flughafen gewesen war, der einen Direktflug zu ihrem Ziel angeboten hatte. Ich checkte sie ein und fragte erneut, ob ich sie bis ans Abfluggate begleiten dürfe, da sie erst 13 sei und alleine reisen würde. Die Dame am Schalter informierte mich, dass das nicht möglich sei, da ich keinen Boarding-Pass hätte. Als es schließlich Zeit wurde, sich zu verabschieden oder das Flugzeug zu verpassen, umarmte ich meine Tochter schweren Herzens und ließ sie ziehen. Sie sah so unglaublich erwachsen aus…

Anschließend suchte ich mein Auto (auch nicht gerade einfach) und fuhr 1 1/2 Stunden, um einen Onkel zu besuchen. Wir aßen gemeinsam Mittag, redeten und hatten Spaß, was mich von meinen Sorgen ablenkte, bis uns ein Telefonanruf unterbrach. Die Freundin, die auf meine andere Tochter aufpasste, sagte mir dass die Fluggesellschaft sich geweigert habe, meine Tochter an Bord des Fliegers zu lassen, und dass sie noch in Schipol sei.

Als der Schock halbwegs verdaut war, machte ich verschiedene Telefonanrufe. Schließlich gab die Fluggesellschaft zu, dass der Fehler bei ihnen lag, da mich niemand darüber informiert hatte, dass ich zum Ticketschalter hätte gehen und den OBLIGATORISCHEN!!! Service hätte buchen und bezahlen müssen. Zu dem Zeitpunkt war ich aus Frust kurz vorm Platzen. Überraschenderweise ging alles sehr schnell und unkompliziert, als sie herausgefunden hatten, wie falsch informiert und unglücklich ich war. Ich wurde gebeten, nach Schipol zurückzukommen. Sie buchten für mich und meine Tochter ein schönes Hotel, bezahlten alles, verzichteten auf die Service-Gebühr und ließen meine Tochter den Flug am nächsten Tag nehmen. Alles, was ich tun musste, war ein Formular zu unterschreiben.

Verständlicherweise wartete ich diesmal, bis das Flugzeug in der Luft war und mir eine Mitarbeiterin der Fluggesellschaft bestätigte, dass meine Tochter an Bord sei. Sie ist jetzt bei unseren Freunden und scheint ziemlich glücklich zu sein.

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It’s my life (Bon Jovi) … in Liedern

Ich bin mit der verrückten Idee aufgewacht, dass es möglich sein müsste, mein Leben in Liedertiteln zu erzählen. Da ich heute Geburtstag habe, werde ich genau das machen. Und weil ich zwei Sprachen beherrsche, werden es englische und deutsche Lieder sein. 😀

Was bisher passiert ist (komprimierte Version):
Geburt: (Here I am, rocked you like a ) Hurricane, Scorpions
Kindheit: Wenn ich König von Deutschland wär, Rio Reiser
Schule: Die pure Lust am Leben, Geier Sturzflug
Puberty: Smooth Criminal, Michael Jackson
Abitur: Love is in the air, John Paul Young
Lehre: Die Regenballade, Achim Reichel & Ina Seidel
Universität: Life is Live, opus
Schottland: Lord of the Dance, 19th century Shaker tune (here by The Dubliners, und ich weiß, dass die aus Irland sind)
Dissertation: Wishing you were here, Pink Floyd
Hochzeit: Wolke 4, Philipp Dittberner & Marv
1. Kind: Wie schön du bist, Sarah Connor
2. & 3. Kind: Keine ruhige Minute, Reinhard Mey
Schreiben: Nothing Else Matters, Metallica
Seither: Paperback Writer, Beatles

Was noch kommt:
Nachhaltiger Erfolg: We are the Champions, Queen
Rente des Ehemanns: Wind of Change, Scorpions
Das unausweichliche Ende: Sound of Silence, Simon & Garfunkel

Meine Lebensmottos:
My Way, Frank Sinatra
and Geh aus mein Herz und suche Freud, German hymn by Paul Gerhard

Ich hoffe, dass euch diese Lieder gefallen. Sie stellen einen guten Querschnitt dessen dar, was ich gerne höre (auch wenn ein bisschen wenig Klassik dabei ist, die hier nicht gepasst hat). Und jetzt fordere ich William L. Hahn, Rabia Gale, Elizabeth McCleary, Patricia Jankowsky, Jaqueline Spieweg und David Pawn heraus, uns ihr Leben in Liedern zu zeigen (Minimum 5 Lieder und ein übergreifendes Lebensmotto). Ich freue mich darauf! 😀

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Verärgert und verzweifelt…

Die Gremlins der Welt haben sich gegen mich verschworen. Alles, was ich neben dem Schreiben getan habe, scheint wie verhext. Mein Motorrad, das dringend zur TÜV-Nachprüfung muss, springt nicht mehr an, seit ich das Hinterrad herausgenommen und wieder eingesetzt habe. Es gibt keinen vernünftigen Grund, warum es das tun sollte. Meine Jüngste muss für ein paar Tage ins Krankenhaus für ein MRT, weil ihre Füße seltsam nach innen verdreht sind, und ich mache mir große Sorgen, dass es etwas Ernstes sein könnte. Tja, und dann ist da noch der Ärger mit dem USA-Flug meine mittleren Tochter in ein paar Wochen:

Wut kochte in ihrer Brust, heißer als die Hitzewelle draußen. Tausend Dollar? Wo sollte sie die hernehmen, ohne zu stehlen? Als sie im Januar den Flug gebucht hatte, war sie davon ausgegangen, dass die vorgeschriebene Begleitung für minderjährige Kinder mitgebucht worden sei, doch irgendetwas war schief gelaufen. Jetzt sollte sie eine Umbuchung vornehmen, die den Kauf eines neuen Tickets nötig machte – drei Wochen vor der Reise. Ein Albtraum!
Wie sollte sie das ihrer Tochter erklären? Da war die Enttäuschung doch vorprogrammiert. Ihr war übel und ihr Herz hämmerte wie eine Dampfmaschine. Gleichzeitig schürte sich ihre Kehle zu und ihr Blick verschwamm.
Sie hatte versucht, das Reisebüro anzurufen, aber die hielten sie seit 15 Minuten in einer Warteschleife mit Musik. Niemand hielt sich wohl für zuständig ihren Anruf anzunehmen und ihr zu helfen. Sie wurde immer genervter. Es würde sie alle Kraft kosten, denjenigen nicht anzuschreiben, der letztendlich am anderen Ende sein würde – falls das überhaupt passieren sollte. Sie knirschte mit den Zähnen und versuchte, das unausstehlich fröhliche Lied zu ignorieren, das aus dem Lautsprecher ihres Telefons klang.
Endlich! Eine Stimme … ein junger Mann, an dem ihre Wut abperlte wie Wasser von einer Ente.
“Natürlich haben sie die eMail bezüglich der Reisebegleitung beantwortet. Lassen sie mich eben nachsehen, was da passiert sein könnte … bitte bleiben Sie am Apparat.”
Etwas beruhigt durchsuchte sie ihre Outbox. Da – das war die besagte eMail. Wieso hatte sie die vergessen können? Hieß das, dass jetzt alles in Ordnung war? Die eMail, die sie im Januar fristgerecht beantwortet hatte, sagte etwas von einer Bearbeitungsgebühr, die zu zahlen sei. Eine schnelle Überprüfung ihrer Kontoauszüge ergab keine passende Abbuchung. Hatte das Reisebüro auf ihre eMail im Januar überhaupt geantwortet? Sie konnte sich nicht erinnern. Das müsste sie den netten Telefonberater fragen, wenn er an den Apparat zurückkam … tut tut tut – die Verbindung brach ab.
NEIN! NICHT JETZT!
Zitternd vor Wut wählte sie erneut die Nummer des Reisebüros. Nachdem sie sich noch einmal durch das sprachgesteuerte Menü gehangelt hatte, sagte die künstliche Stimme, “Ihre Wartezeit beträgt zehn Minuten.”
Da sie bereits über eine Stunde in der Leitung gehangen hatte, wurde ihre Nerven immer, immer dünner. Sie schloss die Augen und atmete tief durch, während der Telefonhörer “summer feelings” quäkte.
Sie musste etwas TUN oder sie würde durchdrehen. Nochmal zehn Minuten erzwungener Untätigkeit und sie würde die Wände hochgehen.
Also öffnete sie ihre Textverarbeitung und begann zu schreiben.
Die Wut ließ ganz langsam nach …
Das Lied in der Endlosschleife wurde erträglich.
Fünfzehn Minuten und noch nichts.
Sie atmete ruhig und versuchte, nicht an die vielen Dinge zu denken, die sie eigentlich noch erledigen müsste. Das half – ein wenig.
Zwanzig Minuten …
Mist, sie hatte ihren eReader auf dem Dachboden liegen lassen. Ob sie schnell nach oben renne konnte? Nein, lieber nicht. Es war sicher jeden Moment soweit.
Hoffentlich.
Fünfunddreißig Minuten – wenigstens war ihr Mann so lieb gewesen, ihren eReader zu holen. Warten war langweilig, aber das Lesen beruhige wenigstens ihre Nerven.
Dreiundvierzig Minuten – ein neuer Telefonberater.
Sie seufzte und wiederholte ihr Problem. Diesmal stellte sie aber sicher, dass ihre Telefonnummer zu den Akten genommen wurde, damit sie jemand zurückrufen konnte, falls die Verbindung erneut abbrechen sollte. Noch mehr Wartezeit, während sich der Telefonberater über die Situation informierte, dann die Bestätigung, dass sie alles richtig gemacht hatte. Trotzdem war das Problem damit nicht aus der Welt. Irgendjemand höher auf der Karriereleiter musste sich zurückmelden, um zu klären, warum sie weder eine Bestätigung der Reisebegleitung noch eine Rechnung erhalten hatte. Aber fürs Erste sah es so aus, als würde sich doch noch alles rechtzeitig organisieren lassen. Ihr wurde versprochen, dass man sie morgen zurückrufen würde.

Info-Update – Ich bin noch nicht zurückgerufen worden. Eine eMail habe ich auch noch nicht erhalten. In diesem Moment, hänge ich schon wieder in der Warteschleife. Diesmal ohne Ansage der voraussichtlichen Wartezeit.

zweites Info-Update – Alles geklärt. Der Fehler lag bei American Airlines – sie haben uns nicht Bescheid gegeben, dass die gebuchte Kombination in ihrem System nicht durchführbar war. Na, wenigstens haben sie die horrenden Strafgebühren fallen lassen, und eine Beschwerde seitens des Reisebüros bekommen sie auch. Die Gebühr, die wir noch zahlen müssen, ist jetzt ca. 200 € höher als sie im Januar gewesen wäre, aber meine Tochter kann wie geplant fliegen. Dann werden wir eben in den nächsten Wochen den Gürtel etwas enger schnallen – oder ihr kauft mehr Bücher 😀

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Der letzte Tag

Bitte entschuldigt die Verspätung dieses Posts. Als ich mich gestern hinsetzte, um ihn zu schreiben, sah ich mich mit über 160 eMails konfrontiert von denen erstaunlicherweise nur ein kleiner Teil Spam war. Außerdem hatte ich vergessen, dass ich mit meiner Ältesten zu einem Vorstellungsgespräch und meiner Mittleren zum Arzt musste. Also habe ich meinen Kinder unterstützt, anstatt zu arbeiten. So ist das Leben. 😉

Nun aber zurück zur Buchmesse. Der letzte Tag war weniger voll als der Samstag. Trotzdem gelang der Messe ein neuer Besucherrekord. Zweihundert und zehntausend Menschen strömten herbei, um die Neuerscheinungen zu sehen. Und während ich so durch die Hallen schlenderte, hatte ich das Gefühl, mindestens ein Drittel davon sei verkleidet gekommen (obwohl das sicher etwas hoch gegriffen ist).

meine FlyerDer Sonntag war auch der beste Tag, um Bücher zu verkaufen, insbesondere da wir ab 15:00 Uhr frei anbieten durften (ohne Abgabe an die Messebuchhandlung). Natürlich konnten wir lange nicht so viel Bücher verkaufen wie wir es gerne getan hätten und schon gar nicht alle, die wir mitgebracht hatten, aber wir verkauften so viele wir konnten. Was wichtiger war, war, dass wir gesehen wurden. Ich, zum Beispiel, habe mehr als 300 kostenlose eBooks (gedruckt und z.T. signiert, siehe Bild) verschenkt. Da die Idee eines gedruckten eBooks ziemlich ungewöhnlich ist, bin ich mir sicher, dass ein Großteil derer, die es mitgenommen haben, das eBook herunterladen und lesen werden. Ich sehe bereits Spitzen in meiner Download Statistik. Hoffentlich greifen die LeserInnen anschließend auch zu meinen anderen Büchern. 😉

Gegen Abend dünnte die Menge aus. Ich sah das beste Cosplay Kostüm aller zeiten (Mononoke Hime aus dem Film Prinzessin Mononoke), konnte aber leider kein Foto machen, da ich meine Kamera am Stand hatte liegen lassen. Seufz… Aber ich halte es in meiner Erinnerung. Es war traumhaft.

Besonders dankbar war ich für meine beiden Qindie-Kollegen, die bis zum Ende blieben, um mir beim Ausräumen des Standes zu helfen. Wir wurden rekordverdächtig schnell fertig, so dass ich zu Hause war, bevor meine Kinder ins Bett mussten. Das war der krönende Abschluss eines gelungenen langen Wochenendes. Hoffentlich können wir das nächstes Jahr wiederholen.

In den nächsten Tagen werde ich hier einige der Cosplayer vorstellen, die ich geknipst habe, um zu zeigen, wie aufwändig die Kostüme zum Teil produziert waren (vieles war selbst gemacht). Außerdem poste ich auch die Bilder vom Stand, von Boris, und von meinen Qindie KollegInnen.

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Erstickungsgefahr

Am dritten Tag der Messe (Samstag) waren so viele Menschen da, dass die Gänge zwischen den Ständen erdrückend voll waren. Manchmal war es unmöglich mehr als einen winzigen Schritt in zwei Minuten zu machen. So habe ich zwei der drei Aktionen verpasst, die ich mir eigentlich hatte ansehen wollen.
Im Gegenzug waren viele Menschen vom Warten so gelangweilt, dass sie sich an unserem Stand in ein Gespräch verwickeln ließen, Flyer und Broschüren mitnahmen oder Bücher kauften. Ich denke dieser Tag war unser erfolgreichster bisher.
An einem Punkt dachte ich, alle meine Flyer wären weg, fand dann aber noch eine Kiste in meinem Auto. Ich war ziemlich erleichtert, dass ich nun doch noch ein paar für den letzten Tag übrig hatte. Ich wünschte mir nur, ich hätte auch noch ein paar Extrafüße im Auto… 😀

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Leipziger Buchmesse

Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse wirft ihre Schatten voraus; nächsten Donnerstag geht es schon los. Ich bin bereits im Reisefieber. Die Bücher meiner Mit-Qindie-AutorInnen sind jetzt alle da (soweit ich das überblicke) und warten nur darauf, endlich ins Auto verfrachtet zu werden. Da der Aufbau am Donnerstag bereits um 8:00 Uhr beginnt, muss ich spätestens halb sechs hier losfahren. Da heißt es Mittwoch pünktlich ins Bett zu gehen.

Wer zur Messe in Leipzig ist und mich besuchen will, findet mich in Halle 5 Stand B302 bei den Qindies. Wir haben auch ein Meet und Greet am Samstag, 14. März um 13:15 in der Autorenlounge Halle 5 Raum B413. Wer da ist, ist herzlich eingeladen, vorbeizukommen.

Wenn irgend möglich poste ich hier auf diesem Blog jeden Tag von der Messe. Sollte ich keine Verbindung zum Internet bekommen, schreibe ich hinterher einen langen Bericht. Versprochen. Drückt mir die Daumen, dass das eine erfolgreiche Messe wird.

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Liebster Award

Juneta Key, eine amerikanische Autorin, die ich gut kenne, hat mich für den Liebster Award nominiert. Den habe ich zwar schon einmal bekommen, als ich gerade mit bloggen anfing, aber die Fragen sind interessant, also mache ich nochmal mit.

Hier sind die Regeln (ich hoffe ihr könnt einigermaßen gut Englisch):

Wer ist Dein Lieblingsautor?
Diana Wynne Jones

Wenn Du 3 Wünsche frei hättest, welche wären das?
Gesundheit für meine Famile.
Eine Fernbedienung mit der ich mein Leben pausieren kann, solange ich schreibe.
Mitgefühl und Toleranz für all die Menschen in er Welt, die davon nicht genug haben (ich glaube nämlich, dass unsere Spezies vielleicht doch überlebt, falls wir lernen die anderen Menschen mit mehr Toleranz und Mitgefühl zu betrachten).

Wenn Du eine Rundfahrt nach Irgendwo machen könntest, wohin würdest Du reisen?
Schottland, Kanada, Kamschatka – und ich würde meinen Mann und die Kinder mitnehmen

Würdest Du lieber in der Nähe des Meeres, eines Waldes, der Berge oder einer vierten Option wohnen?
Im Wald – ist das nicht offensichtlich? Ich habe Forstwissenschaften studiert 😀

Welche Musikgenres hörst Du am liebsten?
Klassic, Blues, Rock, und Heavy Metal (ja, ich weiß, dass die Mischung seltsam ist)

Flugzeug, Schiff, Zug oder Auto, womit verreist Du am liebsten?
Verreisen? Warum sollte ich, wenn ich mit meinem Laptop im Garten schreiben und die Sonne genießen kann?

Wohin fliehst Du am liebsten vor dem Alltag?
Ich gehe in mein Büro und tauche in meine Fantasie ein.

Was ist Deine liebste Erinnerung?
Als ich ein kleines Kind von 2 oder 3 Jahren war, brachte mich meine Mutter wie immer ins Bett. Das Einzige, was ich von damals noch weiß, ist, wie mich ihre langen, dunklen Haare an der Wange kitzeln. Es ist eine sehr starke Erinnerung, obwohl der Moment so kurz war.

Hast Du ein Hobbit? Wenn nicht, welches Hobby hättest Du gerne? ROFL @ SELF  okay dieser Tipfehler war zu gut, um ihn zu korrigieren—also los, wer ist dein liebster Hobbit?
Mein Lieblingshobbit… Seufz… Ich wünschte ich hätte mehr Zeit für den kleinen Kerl. 😀
Ich liebe Motorradfahren, konnte es aber in den letzten Jahren nicht oft tun. Zuerst waren die Kinder zu klein, dann hatte ich einen Fehler in der Elektrik, die mein Bruder und ich fast ein ganzes Jahr gesucht haben. Aber jetzt schnurrt die Maschine wieder. Mal sehen, wie viel Freizeit ich mir dieses Jahr nehmen kann.

Was ist das Buch, an das Du Dich am besten erinnerst (oder Film, wenn Du nicht viel liest)?
Keine Ahnung. Dafür habe ich viel zu viele Bücher gelesen, und die meisten stecken immer noch in meinem Kopf.

Würdest Du in 80 Tagen um die Welt reisen, wenn Du könntest?
Solange ich einen Laptop und Zugang zum Internet habe, klar. Warum nicht?

11 random facts (Zufälliges)
i
ch liebe Hunde, aber Katzen mögen mich
ich habe einen Doktortitel in Naturwissenschaften
meine beiden Jüngsten hassen mich (sie sind in der Pubertät 😉 )
ich hasse es, im Haushalt zu arbeiten, aber am meisten hasse ich Wäsche
mein Mann und ich sind dieses Jahr seit 30 Jahren ein Paar
ich ahbe drei neffen, eine Nichte, drei Töchter, einen Ehemann und einen Hund
die meisten Menschen kommen mit mir aus
die, die es nicht tun, wissen nicht, was sie verpassen 😀
ich verliere mich regelmäßig in fremden Welten, aber keine Angst, die Leute dort kennen mich
ich liebe Fantasy (außer die meisten epischen Fantasy Serien, die jetzt gerade In sind)
Mine Muse liebt neues, aber ich zwinge sie, Geschichten zu beenden bevor sie etwas Neues zum Spielen bekommt… manchmal klappt es nicht

Nominations
I werde nur 2 Blogger nominieren, da Juneta die meisten, die ich kenne, schon benannt hat. Außerdem ist die Hälfte der von mir verkündeten Blogger englischsprachig. Schließlich bin ich zweisprachig. 😀

William L. Hahn
Marny Leifers fantastische Bücherwelt
Bitte beantwortet dieselben Fragen, die auch ich beantwortet habe.

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aus dem Sommer zurück, Alien gesichtet…

Normalerweise schreibe ich nicht detailliert über mein Privatleben (darum heißt es ja auch privat, nicht wahr), aber diesmal mache ich eine Ausnahme. Aus gutem Grund.

Die meisten von euch wissen wahrscheinlich, wie sehr ich es mag, Unterhaltung und Wissensvermittlung zu verknüpfen. Ich liebe nichts mehr, als ein gutes Buch zu genießen und am Ende zu merken, dass ich dabei etwas gelernt habe. In vielen meiner Bücher, besonders den historischen Romanen, versuche ich genau diese Balance zu erreichen.

Während dieser Sommerferien nahm ich an einer Nachtwanderung durch einen Slowakischen Wald teil, bei der genau das erreicht wurde. Wie die meisten Kinder werden auch eure wenig begeistert sein, wenn es darum geht, spazieren zu gehen, selbst wenn es Nachts ist und durch einen Wald geht. Meine Kinder jedenfalls hatten kein bisschen Lust. Mit einem Förster als Großvater dachten sie, sie hätten schon alles gesehen. Aber sie hatten sich geirrt. Erstens waren wir in der Slowakei (da sind die Wälder nicht ganz so wie hier), und zweitens hatten die Dorfbewohner einen ausgiebigen Hintergrund für die Wanderung vorbereitet, da dieser Spaziergang für Kinder etwas Besonderes werden sollte. Kinder von 8-13 Jahren konnten teilnehmen, da meine beiden aber (noch) nicht gut genug Englisch können, durfte ich sie begleiten.

Die Organisatoren taten so, als sei im Wald ein UFO abgestürzt. Men in Black suchten die Gegend nach dem überlebenden Alien ab. Ihre Wissenschaftler untersuchten die Energiequelle des UFOs. Zum Glück gab es auch eine Gruppe, die dem Alien helfen wollte, die Energiequelle zurück zu gewinnen, damit es nach Hause zurückkehren kann. Sie waren die, die die Kinder durch den Wald führten.

the crashed UFO

the crashed UFO

Am Versammlungsort war ein Zelt mit Informationen über Sterne, Galaxien, das Universum und die Biologie des Aliens aufgebaut (offensichtlich hatten nicht alle Aliens überlebt). Wir gingen in kleinen Gruppen von 3-5 Kindern und durchliefen insgesamt 9 Stationen, wo wir kleine Aufgaben ausführen mussten. Gleich am Anfang trafen wir einen Astronomen, der uns die Sterne erklärte und uns zeigte, wo das Alien hergekommen war. An der zweiten Station mussten die Kinder die Energiezellen des UFO’s (kleine, phosphoreszierende Plastikröhrchen) aus dem Labor stehlen. Einmal wurden wir von den MIB erwischt, die uns erfolglos nach den Energiezellen durchsuchten (die Kinder waren sehr stolz, dass sie sie so gut versteckt hatten), Fotos machten und Fingerabdrücke nahmen. Ein anderes Mal wurden wir von Soldaten, die mit der Sicherung der Absturzstelle betraut waren, auf einem Umweg an dem abgestürzten UFO (beleuchtet mit flackernden Christbaumketten – leider ist das Foto nicht so toll geworden, siehe oben) vorbei und durch einen niedrigen Tunnel geführt.

Nachdem wir im Dunkeln kreuz und quer durchs Gelände gewandert waren (wir überquerten einen kleinen Bach gleich zwei Mal), erreichten wir das Alien. Und das war der unbestreitbare Höhepunkt der Wanderung (siehe Bild). Der Schauspieler benutzte sogar einen Stimmverzerrer, damit das Alien weniger menschlich klang. Wir waren begeistert. Das Alien war extrem dankbar für die Hilfe. Jedes Kind bekam eine kleine Belohnung, dann konnten wir nach Hause gehen. Ich bin nachhaltig beeindruckt von dieser kleinen Aktion. Meine Kinder haben gar nicht bemerkt, wie schnell zwei Stunden vergangen sind.

the alien

the alien

Mein Tip für LehrerInnen: wenn Kinder etwas Lernen sollen, muss es Spaß machen. Meine Mädchen reden jedefalls noch heute, über zwei Wochen später, von Sternen und Galaxien.

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Der Sommer kommt!

Mensch, eben gerade ist noch Abitur und schwups, sind 25 Jahre um. Das schlimmste/beste daran ist, dass ich meinen Mann noch länger kenne. 😉

Also, als gehorsames (schnauf) kleines Mädchen bin ich natürlich zu den Feierlichkeiten zum Silbernen Abitur hingegangen.  Es war nett, die alten Klassenkameraden wiederzusehen, hat mir aber auch vor Augen geführt, dass ich noch immer nicht ganz dazu passe. Nur wenige Interessengebiete überschneiden sich. Wenigstens habe ich eine ganze Menge über Bereiche gelernt, von denen ich vorher keine Ahnung hatte (und ich habe von der neuen Rektorin meiner alten Schule gelernt, dass man keine Rede halten sollte, wenn man wie ein Maschinengewehr spricht).

Einige meiner Kameraden waren recht gut darüber informiert, wo die Freunde aus den anderen Semestern gelandet waren (da gab es z.B. die Überraschung, dass ein Kamerad aus der Theater AG jetzt Drehbücher für ein paar ziemlich bekannte Fernsehproduktionen schreibt). Vielleicht sollte ich doch einmal so tun, als interessiere ich mich für Klatsch und Tratsch. Es ist so nett, herauszufinden, was aus den anderen geworden ist. Anderseits ist einiges, was einem so zugetragen wird, auch ziemlich gemein, und ich will’s eigentlich gar nicht wissen. Ich denke, mir eicht das Quatschen bei Gelegenheiten wie dem silbernen Abi; ansonsten bleibe ich beim Schreiben.

Übrigens, da die Sommerferien immer näher rücken (nur noch zweieinhalb Wochen), verabschiede ich mich bald. Es ist mir nicht möglich, zu schreiben, wenn die Kinder daheim sind. Ich hoffe nur, dass wir Schwimmbadwetter haben werden.

Nach den Ferien werde ich wie verrückt neue Bücher veröffentlichen. Ich habe so viele Geschichten, die ich teilen will. Bis dahin genießt mal die Sonne, falls sie rauskommt.

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Das Wetter ist Schuld …

Bis zu diesem Wocheende war das Wetter gerade so, wie ich es mag; nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu trocken und nicht zu nass. Aber an diesem Pfingstwochenende wird es von Minute zu Minute heißer und trockener. Ich bin ehrlich froh, dass wir unser Haus so gut isoliert haben, sonst wäre ich längst erschwitzt..

Mit dem Sommer wurde ich von einer Lawine an Arbeit überrannt. Seit ich meine Kickstarter Kampagne geöffnet habe (die übrigens noch ein paar Tage läuft), habe ich Leute kennengelernt, von denen ich noch nie gehört hatte. Selbst wenn die Kampagne nicht erfolgreich abschließen sollte, sieht es so aus, als würde ich mein Traum-Projekt wahr machen können. Wir werden sehen. Sobald ich etwas Festes habe, melde ich mich, versprochen.

In der Zwischenzeit bereite ich mich auf die Blogtour zur Veröffentlichung eines Romans meines Freundes Will Hahn vor. Er und sein Buch werden am 17. Juni hier auf diesem Blog vorgestellt (Kommt bitte vorbei, ihr könnt etwas gewinnen). Gleichzeitig bereite ich einige meiner Kurzgeschichten für die Veröffentlichung vor. Das Korrekturlesen hat etwas länger gedauert als ich geplant hatte, aber das sollte den angestrebten Termin nur geringfügig beeinflussen. Und zu guter Letzt habe ich die Planung der Struktur meiner ersten gründlich vorbereiteten Serie abgeschlossen. Der erste Teil ist bereits fertig geschrieben (auf Englisch) und ich übersetze ihn eben zurück ins Deutsche.

Du siehst also, ich bin so wild beschäftigt, dass ich den post hier auf meinem blog ganz vergessen habe. Das tut mir zwar Leid, aber eigentlich ist das Wetter Schuld 😉 . Wem gibst Du die Schuld, wenn du dem leben mal wieder hinterherhinkst?

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