Storytime Bloghop: Dosenfutter

Willkommen zu unserem kleinen Bloghop. Hier finden sich 15 Autoren, die heute je eine ihrer Kürzestgeschichten vorstellen (die Links finden sich unter meinem Beitrag, Lesesprache: Englisch). In einer Woche sind die Geschichten alle wieder fort, also lest schnell!

Ich lasse diesen Beitrag noch bis zum 9.9. online. Danach schneide ich die Geschichte bis auf den Anfang raus. Die Links bleiben.

Dosenfutter

© Katharina Gerlach

baby-dragon„Du wirst meinen Sohn nicht fressen!” Als Mutter Elder anbrüllte, wusste ich, dass mich der Stamm nicht wollte. Ich war zu klein. Ich meine, Mutter war auch nicht gerade groß. Ihre Flügelspitzen reichten kaum bis an die Schulterblätter eines Rothirsches, aber wenigstens war sie nicht behindert. Sie schwebte Elder vor der Nase herum und spuckte kleine Flammen auf ihn.

„Er würde nicht mal einen hohlen Zahn füllen, wenn ich ihn mit einem Wildschein belegen würde”, schrie Elder zurück.

„Er ist ein wahrer Drache.” Mutters Stimme zitterte vor Wut, und ich hatte Angst, dass sie ihn angreifen würde. Sie hätte keine Chance. Immerhin war er dreimal so alt wie sie und somit auch dreimal so groß. Ich senkte den Kopf und schlich mich zum Ausgang der Höhle, wobei ich versuchte, dem Rest des Stammes so gut es ging aus dem Weg zu gehen.

„Was kann man schon erwarten,” sagte eine Matrone. „Sein Vater war ein Wyrm.” Sie fegte ihren Schwanz aus meinem Weg, als wäre ich ansteckend. Seufzend zog ich mich in unser Nest zurück und wartete auf das Urteil des Rats. Ich glaubte nicht länger, dass Mutter Erfolg haben würde, und jedermann wusste, was mit den Schlüpflingen passierte, die nicht in den Stamm aufgenommen wurden. Da gab es entweder die Kochfeuer oder die Eidechsen. Ich hoffte so sehr, dass es die Kochfeuer werden würden. Wenigstens würde ich dann schnell sterben.

… diese Geschichte erscheint mit einer weiteren Kurzgeschichte über einen Drachen im Dezember, rechtzeitig zu Weihnachten. Wenn du über die Neuerscheinung informiert werden willst, werde Mitglied meiner Lesergruppe.

 

14 Weitere Geschichten: (auf Englisch)

Rabia Gale: Spark
K. A. Petentler: The Twisted Tale of Isabel
Shana Blueming: Paper & Glue
Amy Keeley: To Be Prepared For Chocolate
Cherie „Jade“ Arbuckle: After I Died
Karen Lynn: The Family Book
Angela Wooldridge: An Alternative to Frog
Thea van Diepen: Are You Sure It’s That Way?
Paula de Carvalho: Body Double
Kris Bowser: Tantrums
Virginia McClain: Rakko’s Storm
Grace Robinette: Georg Grembl
Elizabeth McCleary: The Door
Dale Cozort: Two Letters In A Fireproof Box

 

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Wer Englisch kann ist eingeladen…

Am 26. August gibt es ein besonderes Leckerli für LeserInnen, die einigermaßen gut Englisch können. Einige AutorInnen (ich eingeschlossen) Haben uns entschlossen einen Story-Time Bloghop zu organisieren. Das bedeutet, dass ihr viele interessante, gut geschriebene (das weiß ich ganz sicher), brandneue und KOSTENLOSE Kurzgeschichten lesen könnt. Sie sind alle aus dem bereich der Phantastik (SciFi und/oder Fantasy) und werden genau eine Woche online sein. Wer diese Geschichten lesen will, sollte sich den 26. August im Kalender vormerken, dann zu meinem Blog kommen, meine Geschichte lesen (die es als einzige auf Deutsch und Englisch geben wird) und einem der Links zu den anderen Blogs folgen (es werden alle Blogs unter allen Geschichten verlinkt sein).

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Kein Aprilscherz!

Ich bin ab sofort:
adm-gruen-april15Als ich gefragt wurde, hat mich das sehr überrascht. Natürlich freute ich mich sehr darüber und habe bereitwillig alle Fragen beantwortet, die mir im Interview gestellt wurden. Es scheint, als habe allein der Plan, zur Leipziger Buchmesse zu gehen, für Aufmerksamkeit gesorgt. Seit ich zurück bin, bekomme ich mehr eMails, mehr Verkäufe und lerne immer mehr nette Menschen kennen. Schriftstellerin zu sein mag einen vielleicht nicht sofort finanziell bereichern, aber emotional auf alle Fälle.

Hier noch ein Zitat aus meinem Interview. Schaut mal vorbei.

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Der letzte Tag

Bitte entschuldigt die Verspätung dieses Posts. Als ich mich gestern hinsetzte, um ihn zu schreiben, sah ich mich mit über 160 eMails konfrontiert von denen erstaunlicherweise nur ein kleiner Teil Spam war. Außerdem hatte ich vergessen, dass ich mit meiner Ältesten zu einem Vorstellungsgespräch und meiner Mittleren zum Arzt musste. Also habe ich meinen Kinder unterstützt, anstatt zu arbeiten. So ist das Leben. 😉

Nun aber zurück zur Buchmesse. Der letzte Tag war weniger voll als der Samstag. Trotzdem gelang der Messe ein neuer Besucherrekord. Zweihundert und zehntausend Menschen strömten herbei, um die Neuerscheinungen zu sehen. Und während ich so durch die Hallen schlenderte, hatte ich das Gefühl, mindestens ein Drittel davon sei verkleidet gekommen (obwohl das sicher etwas hoch gegriffen ist).

meine FlyerDer Sonntag war auch der beste Tag, um Bücher zu verkaufen, insbesondere da wir ab 15:00 Uhr frei anbieten durften (ohne Abgabe an die Messebuchhandlung). Natürlich konnten wir lange nicht so viel Bücher verkaufen wie wir es gerne getan hätten und schon gar nicht alle, die wir mitgebracht hatten, aber wir verkauften so viele wir konnten. Was wichtiger war, war, dass wir gesehen wurden. Ich, zum Beispiel, habe mehr als 300 kostenlose eBooks (gedruckt und z.T. signiert, siehe Bild) verschenkt. Da die Idee eines gedruckten eBooks ziemlich ungewöhnlich ist, bin ich mir sicher, dass ein Großteil derer, die es mitgenommen haben, das eBook herunterladen und lesen werden. Ich sehe bereits Spitzen in meiner Download Statistik. Hoffentlich greifen die LeserInnen anschließend auch zu meinen anderen Büchern. 😉

Gegen Abend dünnte die Menge aus. Ich sah das beste Cosplay Kostüm aller zeiten (Mononoke Hime aus dem Film Prinzessin Mononoke), konnte aber leider kein Foto machen, da ich meine Kamera am Stand hatte liegen lassen. Seufz… Aber ich halte es in meiner Erinnerung. Es war traumhaft.

Besonders dankbar war ich für meine beiden Qindie-Kollegen, die bis zum Ende blieben, um mir beim Ausräumen des Standes zu helfen. Wir wurden rekordverdächtig schnell fertig, so dass ich zu Hause war, bevor meine Kinder ins Bett mussten. Das war der krönende Abschluss eines gelungenen langen Wochenendes. Hoffentlich können wir das nächstes Jahr wiederholen.

In den nächsten Tagen werde ich hier einige der Cosplayer vorstellen, die ich geknipst habe, um zu zeigen, wie aufwändig die Kostüme zum Teil produziert waren (vieles war selbst gemacht). Außerdem poste ich auch die Bilder vom Stand, von Boris, und von meinen Qindie KollegInnen.

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Erstickungsgefahr

Am dritten Tag der Messe (Samstag) waren so viele Menschen da, dass die Gänge zwischen den Ständen erdrückend voll waren. Manchmal war es unmöglich mehr als einen winzigen Schritt in zwei Minuten zu machen. So habe ich zwei der drei Aktionen verpasst, die ich mir eigentlich hatte ansehen wollen.
Im Gegenzug waren viele Menschen vom Warten so gelangweilt, dass sie sich an unserem Stand in ein Gespräch verwickeln ließen, Flyer und Broschüren mitnahmen oder Bücher kauften. Ich denke dieser Tag war unser erfolgreichster bisher.
An einem Punkt dachte ich, alle meine Flyer wären weg, fand dann aber noch eine Kiste in meinem Auto. Ich war ziemlich erleichtert, dass ich nun doch noch ein paar für den letzten Tag übrig hatte. Ich wünschte mir nur, ich hätte auch noch ein paar Extrafüße im Auto… 😀

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Veröffentlichung: Märchen-Neuerzählung Nr. 3

Dieses Jahr werde ich die Leipziger Buchmesse besuchen, wo ich meine Märchen-Neuerzählungen vorstellen werde. Der erste Band der Serie wurde bereits mit dem Qindie-Siegel (deutsch) UND der B.R.A.G. Medaille (englisch) ausgezeichnet, beides Siegel für qualitativ hochwertige Indie-Veröffentlichungen.

Das dritte Buch der Serie, ebenfalls mit dem Qindie-Siegel ausgezeichnet, wird ab dem 12. März als eBook bei Amazon erhältlich sein, dem Tag, dem die Leipziger Buchmesse öffnet (für die, die mich treffen wollen, ich bin in Halle 5, Stand B302). Die deutsche Druckversion ist bereits erhältlich.

Über das Buch:

cover of The King's MechanicEs war einmal in einer Welt, in der Magie und Technik mit unerwarteten Konsequenzen aufeinander treffen…
Weil ihr Vater bei einem Diebstahl erwischt wird, erwartet Luna und ihren Bruder eine Strafe, schlimmer als der Tod – es sei denn, sie arbeitet als Mechanikerin für den König. Sie tut ihr Möglichstes und versucht dabei, die Avancen seines besten Freundes abzuwehren. Als wäre das nicht genug, verunglückt der König mit einer Maschine, die sie für sicher gehalten hatte. Kann sie ihn lange genug am Leben halten, um Gefahr von sich, ihrem Bruder und dem ganzen Königreich abzuwenden?
Was wäre, wenn Charles Perrault’s Schöne mehr kann, als einem Biest das Herz zu erweichen?
Dieses eBook enthält zusätzlich eine Bonusgeschichte und das Originalmärchen

Vorbestellungen sind auf Amazon.de oder jeder anderen Amazon-Plattform möglich. Weitere Vertriebspartner folgen schnellstens.

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H.L. Burke — Beggar Magic

I am a great fan of music, so when Heidi asked me to help her promote her new release, I jumped at the chance. This sounds like an incredibly interesting read to me. Check it out. (Also, if you keep reading, you can win the book!)

In Gelia City, magic is music: a constant ever-changing melody known as the Strains. Hereditary ability to use the Strains divides the city into two classes: the wealthy Highmost, who can access the full potential of the Strains, and the Common tradesmen, who are limited to mundane spells, known as beggar magic.

With the help of the Strains, Common teen Leilani rescues and befriends a gifted Highmost girl, Zebedy. The girls’ friendship opens Leilani’s eyes to the world of the Highmost. She’s intrigued by Zeb’s close relationship with the Strains, and longs to know them as she does. Zeb, in turn, comes to depend on Leilani’s strength and intelligence, making them an inseparable team, ready to take on anything with the Strains at their back.

As their unlikely friendship strengthens and endures, Zeb draws Leilani further into the Highmosts’ intrigues. Beneath the polished, academic facade of the Highmost manors lurks a threat to the Strains. An unknown force consumes their music, leaving only heart-rending silence behind.

Leilani and Zeb will do anything to save their beloved Strains, but as the silence grows, they face danger their previously sheltered lives could never prepare them for. Whoever is behind the death of the Strains is willing to kill to keep their secret safe. To preserve the Strains, the girls may have to sacrifice their friendship, or even their lives.

About Heidi

H.L. Burke

H.L. Burke

Born in a small town in north central Oregon, H. L. Burke spent most of her childhood around trees and farm animals and was always accompanied by a book. Growing up with epic heroes from Middle Earth and Narnia keeping her company, she also became an incurable romantic.

An addictive personality, she jumped from one fandom to another, being at times completely obsessed with various books, movies, or television series (Lord of the Rings, Star Wars, and Star Trek all took their turns), but she has grown to be what she considers a well-rounded connoisseur of geek culture.

Married to her high school crush who is now a US Marine, she has moved multiple times in her adult life but believes that home is wherever her husband, two daughters, and pets are.

Find her on her website, Facebook, or Goodreads.

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Eine Empfehlung für alle, die gut English lesen können

Mein Freund William L. Hahn ist einer der wenigen Autoren, die epische Fantasy schreiben, die mir gefällt. Meistens finde ich Bücher in diesem Genre zu langatmig mit so vielen Beschreibungen, dass die Handlung oft unnötig in die Länge gezogen wird. Nicht so bei Wills Büchern. Dort trägt jedes einzelne Wort dazu bei, die Handlung voranzutreiben.

Um so mehr freut es mich, dass er meinem kleinen Verlag die Veröffentlichung seines Meisterwerkes „Judgement’s Tale“ anvertraut. Tauch hinein in seine Welt „The Lands of Hope“.

In Will’s words:

William L. Hahn

William L. Hahn

I am deeply pleased and honored to address Cat’s followers today, for she has been a dear friend and an invaluable colleague directly responsible for much of my success. It’s only fitting that the excerpt for this post is the title-character of my upcoming novel, Judgement’s Tale.

As you may know, I followed the Lands of Hope for a long time – seriously more than 25 years – without trying to “write” about it in the sense of tales. Notes, yes copious notes, almost obsessive details, but never with an eye towards authoring a story. The Lands were always real to me – took a long time to admit that – and it was simply too BIG a job. There are more than five thousand years of history, a continent ten thousand kilometers long, and a population currently near five million persons. Where to start?

Long story short – I did start, by chronicling some of the spectacular events close to the current day in the Lands, what the sages are now calling the Age of Adventure: and they don’t mean that as a compliment! Adventurers are rare and unloved, they upset people and break with honored customs to follow rumors and hunches. But even outcasts, it seems, need company – they usually go about in small groups, and can be incredibly loyal to each other. I followed the deeds of several bands of these remarkable persons in my early chronicles.

But throughout my notes there was one fellow, unique even for them, maybe not properly an adventurer at all. He was a pariah, regarded with fear and loathing though he seemed to do nothing wrong. I was taken in by his driven nature, his terrible alone-ness – even other adventurers seemed to reject the one all knew as The Man in Grey. I wondered about that – to my eye, he was a combination of admirable and frightening qualities. Intelligent, brave and courteous, but also tightly-wound, inflexible and seemingly humorless. Solemn Judgement, the infamous Man in Grey wandered through every kingdom and touched briefly on the lives of nearly all the heroes, because he like them seemed to seek out danger in the furthest corners of The Lands.

Then as I looked at him more closely, I realized – he was not nearly as old as everyone took him to be, indeed, just a youth. How did this happen, and where did he come from? Even after twenty-five years of study, I had to admit I didn’t know the answer, I had never dared to look. But I began, and the result, several years later, is this novel.

In this excerpt, nearly the beginning of the tale, you can meet Solemn Judgement for the first time and perhaps begin to see how his spirit was formed from his first day in the Lands. I hope you enjoy Judgement’s Tale Part One: Games of Chance.

As we say in The Lands, Ar Aralte! (Hope Forever)

Excerpt of Games of Chance: Solemn Judgement

At forest’s edge, the gypsy band huddled and watched a boy on the seashore burying his father.

Clouds ripped overhead in shreds of slate; below, the endless Western Sea reflected leaden chop without a white edge to relieve the monochrome sense of threat. Yet the boy outdid them both. He laid his father’s corpse in a pose of dignity, and stubbornly hacked a fire-trench behind the tide-line scrub. All the while his posture, his pace, his entire demeanor radiated a total lack of color. The gypsies could have explained the ashen tint of his tunic, the dusty charcoal of his breeks and high leather boots. Salt water might have bleached his long, straight hair to dark silver, as well. But they could all sense it was otherwise- the boy was grey, through and through. And they came no closer yet, though the Rom were a hospitable people by nature.

“Grandmother, can they really have sailed from the West?” said Yellin the knife-thrower to the troupe’s leader. The thin, tightly-wrinkled woman shrugged for answer, in annoyance not indecision. He continued “But no one has crossed the ocean to the Lands since…”

“Since the advent of Hope, if we are to believe the stories,” said Mari the tambour-player; and at this everyone nodded, for to the gypsy a story is the blood of life.

“Yet see you the skiff,” insisted Yellin. “Well made and trim, to be sure, but so small, and with a crew of only two.”

Now the leader bestirred herself and pointed with her stick to the skies, where a lone hawk circled and cried. “We have had strange storms this month,” said Grandmother Valeria, “lightnings of many colors and winds that blew in circles, it seemed. And the hawk portends long journeys, the lone hunter who rules the signs of the Air. I think this young man comes of a land further, yet not the same, as those our heroes set out from.”

The band stood in silence after the grandmother had spoken- a new story unfolded now and none would interrupt it. Instead they watched as the young man completed the trench, then faced the skiff with arms akimbo. After three moments, he decided; bracing his leg under the mast-board for leverage, he hauled hard and began to break up the beautiful craft for firewood.

The Gypsies watched him still, an hour later near dusk and by the light of the burning pyre. Munching apples and crusts, they took in his every move, like watching a play: the boy piled the planks in a half-pyramid, put his father’s body on the keelboard, and hauled it to the top with driftwood-rollers and all his strength. He had set the flame and now stood leaning on a half-length of the skiff’s mast, serving him as a thick quarterstaff.

“He is not a man,” said Mari, “not fifteen I bet.”

“Old enough to see his father die perhaps,” Yellin nodded. “But to bury him… and now?”

“Now, he is alone in all this world,” said Grandmother Valeria “For he is not of the Lands, I can feel it.”

Again no one answered her, and the story continued in silence. The son had put aside some of his father’s belongings, and with the funeral flame fully set he knelt briefly, then rose to take them. As the flicker-toothed fire ate the setting sun, the grey stranger put on the iron-hued broad-brimmed hat, hung the silver symbol around his neck and donned the full-length charcoal cloak, with all the gravity of a man putting on armor. He took up the staff, and faced the fire on the beach once again. For a moment, he seemed to sag, as if under some nameless weight. The wind died down, but a single report of thunder signaled it was merely the quiet before the storm.

“He is a castaway, an orphan now,” said Geltar the fire-eater.

“And so, he is one of us,” finished Valeria, and before anyone could stop her, she stepped from the edge of the trees and into the story, gesturing to the boy on the sand. At first, he appeared not to notice, but after dipping to one knee a final time in a gesture of respect, he turned and strode steadily in her direction. From that moment, he never looked back at the fire or the sun, the father or the sea. The rest of the gypsy band shuffled from cover in response, and before long they were together. At this close range, the Rom could see that his eyes were large gems of silver, gazing hawk-like from beneath his ashen brows.

“Do you speak the Common Tongue, boy?” Valeria asked, holding her hand palm-up in a gesture of friendship.

For a moment, it was as if she spoke to a statue of a boy, his body unmoving and his face yielding no more comprehension than that of an animal to her speech. But as she prepared to try again, the grey youth said “Aye, though thy tongue is somewhat odd, I trow I do gain the meaning of thee, mistress.” It was Common, as the gypsies knew it, but of an older dialect, such as the scholars in Conar might speak.

“Do you know any other speech, then?” Valeria asked, and in response the stranger tried first a smooth-flowing tongue, which had no meaning for any of the band, and then another, somewhat harder and more clipped. He spoke with fluency to judge from his ease; but on his third try, every tone hummed like a rung bell, and some of his listeners actually stepped back a pace from the resonance and strength of it.

“Those words!” started Yellin, “Is he singing? I never-” but the leader of the band interrupted him, her face shining with wonder and fear.

“It is Ancient, I’ll be bound. I know it not but I’ve heard enough before, in the courts and at trials. This boy speaks the tongue of power like a native.”

The stranger stopped to hear this dialogue, a puzzled expression on his face. “Ye- know somewhat of those last words? I have little training in them-”

“And you should not speak it again, except at need,” returned Valeria. “It is the Ancient speech, which our heroes used, the tongue of dragons and other beings of power, and one cannot lie while speaking it.”

The boy raised a single brow. “Or in any other tongue, certes.”

After a moment, a quiet chuckle made its way among the gypsies, the first hint of levity these entertainers had felt this day. Valeria too smiled, and said “Assuredly. We have seen you from afar, traveler, and we welcome you to our band for as long as you may wish to stay. Tell us, what are you called?”

The young stranger stood even taller than before as he swept off his hat and answered in the manner of a captive soldier. “Mine name be Solemn Judgement, mistress. Son of… of Final Judgement, once of…” and here for a time the boy could not continue. As he stood in silent struggle, the weather broke and a storm came lashing down on him. The gypsies stood just under the lee of the forest and were mostly untouched, but the grey stranger’s face was soon speckled with rain. Valeria scrutinized him closely, yet saw nothing but sky-water on his cheeks: the heavens granted a sign of grief he could not provide himself. “He was- my teacher, mistress. Every day, as we sailed- he taught… I seek knowledge,” he finished stiffly.

Valeria stepped forward then, and as her band gasped she reached for the young man with both arms. The same stick-hand which had just yesterday cracked Geltar’s skull when he offered an impertinence in jest, the fingers which had turned the tarot cards in merciless judgment of her own people over the decades she had ruled the clan; these same limbs she now used to enfold the stranger, holding him close as if she would shelter him from the rain. And for all he bent in any human reaction to her welcome, she may as well have embraced his staff. But when she turned and led him by the arm, Solemn Judgement went along with the gypsy band, stepping east with them into the forest, further into the story, and fully onto the Lands of Hope.

About Judgement’s Tale: Games of Chance

Judgement's Tale part oneFor twenty centuries the Lands of Hope prospered from their Heroes’ peace, but suffer now from their absence as a curse thickens over the central kingdom known as the Percentalion. An immortal omniscient conspirator schemes to escape the extra-worldly prison restraining his tide of undeath, using a demonic ally in a plot to bring back hell on earth. Solemn Judgement steps onto these Lands both a stranger and an orphan, driven to complete the lore his father died to give him.

In a world beset with increasing chaos, the bravest Children of Hope must take mortal risks. A young woodsman’s spear-cast, a desperate bid to save his comrades; the Healers Guildmistress’ cheery smile, hiding a grim secret and a heavy burden of guilt; the prince of Shilar’s speech in a foreign tongue, a gambit to avoid bloodshed or even war. As a new generation of heroes, scattered across the kingdoms, bets their lives and more, Solemn Judgement- soon to be known as The Man in Grey- must learn to play … Games of Chance: Part One of Judgement’s Tale

available on amazon on July 4th

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unterstützt reMIND

Ich brauche Deine Unterstützung. Ich versuche, genug Gelder zusammen zu bekommen, um den Druck der deutschen Übersetzung von reMIND, einem Graphic Novel (=Comic Roman), zu bezahlen. Da es die Geschichte auf Englisch kostenlos online zu lesen gibt und sie für alle Lesealter geeignet ist, ist sie perfekt für Leute (ja, auch Kinder), die eine der beiden Sprachen lernen.

Bitte sagt es so vielen Leuten weiter, wie ihr könnt. Ich brauche jede Unterstützung, die ich kriegen kann, damit die Kampagne ein Erfolg wird.

Hier ist der Link. Schon mal im voraus vielen Dank für die Hilfe.

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Smashwords Super Sparwochen

Smashwords Super Saver WeekSmashwords hält mal wieder seine jährliche „Read an eBook“ Woche ab, und ich habe alle meine dort veröffentlichten Bücher angemeldet. Einige sind zu 50% reduziert, andere sogar ganz kostenlos. Die Coupons gelten von Mitternacht am 2. März Pazifischer Zeit (das ist 9 Uhr morgens am 3. März hier) bis 23:59 am 8. März (also 8:59 Uhr am 9. März in Deutschland). Die Coupons findest Du direkt auf der Vorstellungsseite der Bücher. Sie sind exklusiv für Smashwords.com gültig.

Hier sind direkte Links zu meinen Büchern. Das Banner bringt Dich zu meiner Smashwords Autoren Seite. Beachte, dass nicht alle meine Bücher bei Smashwords erhältlich sind.


Waffenruhe
(Jugendbuch Urban Fantasy)
Gifts for Holly (englische Kurzgeschichten, Hommage an Holly Lisle)
Fleisch & Blut (zwei Horror Kurzgeshichten auf deutsch)
Urchin King (englische Version, YA Historical Fantasy)
Amadi (ganze Trilogy)
    Amadi & der Phoenix (Teil 1)
    Amadi & die Sphinx (Teil 2)
    Amadi & der Djinn (Teil 3)

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