D – dafür lohnt es sich

Schon als Kind liebte ich es, Geschichten zu schreiben. Trotzdem hielt ich mich bis vor kurzem nicht für eine Autorin. Oft saß ich da und träumte davon, meine Geschichten aufzuschreiben und veröffentlicht zu sehen. In Gedanken unterhielt ich mich darüber mit meinen Lieblingsautor(in)en: Michael Ende, Astrid Lindgren und Edith Nesbit.

Nun steh ich hier als Autorin von acht ausgewachsenen und veröffentlichten Romanen (und ein paar weitere, die auf die Veröffentlichung warten). Meine Kurzgeschichten sind in vierzehn Anthologien vertreten, und es gibt ein Sachbuch von mir. Somit ist ein Teil meines Traumes wahr geworden. Schade ist nur, dass die Helden meiner Kindheit nicht mehr in der Lage sind, sich mit mir zu unterhalten (außer im Traum). Ich denke, es wird Zeit für einen neuen Traum… Hast Du einen? Oder ist vielleicht schon einer wahr geworden?

3 Gedanken zu „D – dafür lohnt es sich“

  1. Marny sagt:

    Ich habe viele Träume – manche davon lassen sich leichter umsetzen, manche schwieriger und bei einigen bleibt es sicher beim Traum, weil ich mich nicht traue. Manchmal bin ich aber auch mutig genug, um mich zu trauen. *g*

    Früher habe ich immer versucht, es allen recht zu machen und mich anzupassen, auch wenn ich lieber ganz andere Dinge machen wollte. Ich habe mir gewünscht, meinen eigenen Interessen ganz ohne schlechtes Gewissen nachzugehen, auch wenn sie vielleicht nicht dem Massengeschmack entsprechen. Und das tue ich jetzt ja. 🙂 Ich wollte auch immer mal gern auf ein Konzert oder – noch nicht ganz so lange – in eine Oper. Alleine hab ich mich das lange nicht getraut, aber inzwischen habe ich herausgefunden, dass das auch prima alleine geht und nur am Anfang seltsam ist. Danach vergesse ich eh, was neben mir so los ist. *g*

    Ich habe zwei Träume, von denen ich nicht weiß, ob sie sich je erfüllen werden. Ich würde zu gerne Urlaub in Schottland machen, aber mein Englisch ist nicht so dolle und ich bin auch noch nie geflogen. Und dann noch alleine, uh. Und dann würde ich ja zu gerne noch mal ausprobieren, ob ich nicht eine eigene Geschichte schreiben kann. Ein paar Ideen sind da ziemlich nervig, weil sie mich immer daran erinnern, aber ich bräuchte viel Zeit dazu (weil ich kaum etwas über das Schreiben weiß) und eben auch Mut. (Eine Kurzgeschichte hatte ich mal geschrieben, mit vielen Mängeln, aber immerhin weiß ich, dass es nicht an Ideen mangelt, was ja eine meiner Befürchtungen war. *g*)

    1. Cat sagt:

      ach, das Handwerk des Schreibens läßt sich lernen. Was vielen Fehlt ist das Talent und die Energie, sich hinzusetzen und geduldig Worte aufs Papier zu bringen. Außerdem muss man ja nicht alles sofort veröffentlichen, was man schreibt.

      Zu Schottland:
      wir haben hier in der gegend eine supertolle Reiseorganisatorin, die Kleinstreisen nach Schottland anbietet. Sie fährt mit Minivan (max. 8 Leute) und Fähre rüber und bietet zwei verschiedene Touren an. Ich bin mal bei einer Gartentour nach Südengland mitgewesen, und die Reiseleitung ist wirklich klasse. Außerdem ist man nicht ganz allein, weil man die Mitfahrer schnell kennenlernt. Wenn Dich das interessiert kann ich Dir mal den Link mailen. Du könntest gerne bei uns übernachten, damit sie Dich ohne Umweg abholen kann.

      1. Marny sagt:

        Wegen dem Schreiben denke ich auch nicht unbedingt an eine Veröffentlichung, in erster Linie würde ich gerne mal für mich herausfinden, ob ich so etwas könnte. Bis vor zwei Jahren hätte ich daran nicht im Traum gedacht, daher kenne ich mich da auch nicht aus – ich bräuchte also Beharrlichkeit, um da dran zu bleiben. Und natürlich Zeit, was der Knackpunkt ist. 😉

        Über den Link würde ich mich freuen! Das, was du darüber erzählst, klingt toll. 🙂 Und Danke für das liebe Angebot! Wo ist eigentlich „hier“? *g*

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