Der verlorene Tag (samt römischem Feldzug)

Am Dienstag verfloss mein ganzer Tag. Zuerst ging ich zu der wunderbaren Ausstellung „Roms vergessener Feldzug“ über ein römisch-germanisches Schlachtfeld aus dem Jahr 335 n. Chr. Es wurde vor wenigen Jahren ganz in unserer Nähe gefunden und war ein Schock für die Wissenschaft. Man war sich so sicher gewesen, dass Römer nach der Varusschlacht um 9 n. Chr. nie wieder tief in das deutsche Hinterland vorgedrungen waren, und hie gab es Beweise für eine riesige Armee hier gewesen war. Die Ausstellung ist fantastisch und wir (mein Mann und ich) genossen sie sehr.

Da wir den ganzen Vormittag und Mittag brauchten, um uns alles anzusehen und hin-und her zu fahren, gaben wir unserer mittleren Tochter (12) einen Schlüssel, damit sie nach der Schule ins Haus konnte. Dummerweise ließ sie den Schlüssel im Haus liegen als ihre Freundin kam und sie zu Hilfe holte, weil vier iher Schafe ausgebrochen waren und eingefangen werden mussten.

Wir warteten zwei Stunden auf den ADAC, damit er das Auto meines Mannes öffnete, in dem (glücklicherweise zufällig) ein Zweitschlüssel zum Haus lag. Der Schlüssel zu seinem Auto hing dummerweise ebenfalls am Schlüsselbrett im Haus. Selbstverständlich waren zu dem Zeitpunkt als die Haustür endlich aufging alle furchtbar hungrig: Also kochte ich. Und der Hund musste ausgeführt werden (dringendes Bedürfnis). Nun ja, dann noch einkaufen und ein paar Telefonanrufe, und der Tag war um bevor ich merkte, dass ich gar nicht am  PC gewesen war. Komisches Gefühl, das, aber nicht unwillkommen.

Jetzt bin ich endlich wieder „auf Reihe“. Die Überarbeitung von „Juma’s Rain“, meinem neuesten Roman, ist beinahe abgeschlossen und die ersten 50 Seiten sind auch schon übersetzt. Wenn alles so läuft wie geplant, kommt er Anfang nächstes Jahr in die Läden.

Hattet ihr auch schon mal Tage wie meinen? Erzählt mal. Ich freue mich über jeden Kommentar.
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