„Hangover“ (Kater) — hat da jemand schon mal auf den Text geachtet?

Als ich gestern einkaufen gefahren bin, hörte ich den Song „Hangover“ von Taio Cruz im Radio. Zum ersten Mal achtete ich auf den Text und war schockiert. Da singt doch ein Junge davon, wie er sich besäuft und findet das auch noch toll. Er fragt sogar nach mehr. Kein Wunder, dass so viele Kinder und Jugendliche Komasaufen OK finden.

Warum schreibt nicht mal jemand ein ebenso mitreißendes Lied (die Musik an sich ist wunderbar eingängig, ein richtiger Ohrwurm) über die Gefahren von Alkohol? Warum nicht mal ein Lied über FASD-Kinder, die mit z.T. schweren Missbildungen und Behinderungen zur Welt kommen, weil die Mutter während der Schwangerschaft getrunken hat (und es muss nicht einmal viel Alkohol gewesen sein. Die Droge geht ungehindert durch die Plazenta und ermordet Zellen des Fötus — meistens Gehirnzellen)?

Das sind die Stufen bei Alkoholkonsum. Glaubt mir, es ist nicht lustig, so jemanden auf einer Party zu haben:

Alien Happy Alien Sad Alien Wasted
 

Denkt immer daran, dass es Euer Körper ist und er muss etwa hundert Jahre halten (im besten Fall). Und, was noch schlimmer ist, Euer Umgang mit Alkohol wird Eure Kinder treffen, entweder direkt (FASD) oder indirekt („Nachmach“-Mentalität).

Wutanfall vorüber (vorerst),
my signature

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.