Katastrophen und andere kleinere Ablenkungen

Vielleicht wundert ihr euch, warum ich dieses Jahr so spät mit dem Bloggen anfange. Immerhin ist der Januar so gut wie vorbei. Um die Wahrheit zu sagen, ich hatte einfach keine Lust über die vielen eher langweiligen Dinge zu schreiben, die in letzter Zeit passiert waren. Also entschied ich mich, auf etwas Interessantes zu warten.

Ich hätte es wissen müssen… Da kaum etwas interessanter ist als eine Katastrophe, war es vorhersehbar, dass mich eine erwischen würde. Und so war es auch.

Im Januar schrieb ich die Rohfassung eines eBooks über das manuelle Kodieren von eBooks. Letzte Woche begann ich endlich mit dem Kapitel über Besonderheiten, auf das ich mich schon gefreut hatte. Über drei tage und ein Wochenende schrieb ich mehrere tausend Wörter. Da ich früher programmiert habe, kontrollierte ich sogar, dass mein Backup Programm wie eingestellt anspringen würde, und dachte so könne mir nichts passieren. Pustekuchen!

Als ich am Monday Nachmittag die Datei öffnete, um einen Link hinzuzufügen, den ich im Netz entdeckt hatte, fehlte plötzlich die halbe Datei. Unbekannte Gründe, keine Erklärung. Word war nicht abgestürzt und mein PC auch nicht. Ich verstehe bis jetzt nicht, was genau da passiert ist. Entspannt öffnete ich mein Backup Programm, das am Abend zuvor gelaufen war und suchte die Datei — vergeblich.

Argh… Das war mir seit Jahren nicht mehr passiert. Ich habe sogar ein wenig geweint, weil ich so viel Text verloren hatte. Aber ich habe mich erholt. Bis jetzt habe ich fast alles wieder neu geschrieben, was ich verloren hatte. Mein Dickkopf bestand darauf, dass mich so etwas nicht daran hindern würde, das Manuskript zu vollenden.

Und dann… verlor meine Älteste ihren Ausweis, und ich erkältete mich und musste zum Arzt, und meine anderen beiden haben zwei freie Tage (Zeugnisferien)… Mir kommt es fast so vor, als hätte sich die Welt gegen mich verschworen. 😉

Aber ich werde dieses Manuskript fertig machen, egal was kommt. Es kann aber evtl. länger dauern als geplant. Außerdem ergibt die Anekdote einen netter Blogpost (denke ich).

Und die Moral von der Geschicht?
Niemals aufgeben, sich niemals ergeben!

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