Eigentlich gibt es nur ein Genre, in dem auf ein Happy End nicht verzichtet werden kann. Und das ist Romance. In allen anderen Genres ist es nicht zwingend notwendig. Nun ist die Frage aber vermutlich, ob für mich ein Happy End absolut unumgänglich ist.

Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Natürlich mag ich es gerne, wenn ich ein fröhliches Ende schreiben kann, bei dem alle Beteiligten zumindest für den Augenblick glücklich und zufrieden leben. Aber in manchen Geschichten passt das einfach nicht.

So muss zum Beispiel in einer meiner Geschichten die Hauptfigur am Ende mit dem Verlust eines engen Freundes fertig werden. Bei so etwas hüpft man hinterher natürlich nicht voll Freude durch die Gegend. Deshalb schrieb ich ein Ende mit Hoffnung, um zu zeigen, dass sie heilt.

Was ich aber gar nicht mag, ist, wenn das Ende total traurig, depressiv und düster ist. Selbst in der schlimmsten Situation gibt es immer noch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Oder sollte es zumindest geben. Meiner Meinung nach.

Daher findet man in meinen Geschichten keine Enden, die komplett frei von Hoffnung sind, außer vielleicht in der einen oder anderen Dark Fantasy Kurzgeschichte.

 

Zum WIP:
Nach der Zwangspause durch Corona, bin ich endlich wieder am Schreiben (der Enkel geht jetzt wieder in den Kindergarten). Ich komme gut voran. Außerdem habe ich endlich meine Webseiten auf Vordermann gebracht, meine neu veröffentlichten Bücher eingepflegt und auf der Verlagshomepage die Autoren der neuesten Veröffentlichung angelegt. Ich bin ganz zufrieden damit, wie es diesen Monat gelaufen ist.

 

Veröffentlichungen:
In wenigen Tagen erscheint die überarbeitete Fassung von Victors Wut, mit verbessertem Anhang und neuem Titelbild. Wenn ihr es noch nicht habt, aber Geschichten mögt, die auf Tatsachen beruhen, holt es euch.

 

Klappentext:
Rieke Waldmann träumt davon zu beweisen, dass ihre große Liebe Willem in der Lage ist eine Familie zu ernähren, obwohl er kein eigenes Land besitzt und radikal-demokratische Ansichten vertritt. Während Wilhelm versucht, Geld für einen eigenen Hof zu verdienen, stimmt Rieke zu, sich mit Heiner Bettinghaus zu treffen, den ihre Eltern als Schwiegersohn favorisieren. Bei einem ihrer Treffen stolpert sie über Ungereimtheiten im Leben ihres Vaters, Victor Waldmann. Als sie mehr über ihn herausfindet, muss sie ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte hinterfragen.

Ihre Anstrengungen die wahre Liebe zu finden und zu halten zeigen, dass sich die Träume und Wünsche unserer Vorfahren trotz der unterschiedlichen Lebensweise wenig von unseren unterscheiden. Der Roman schlägt eine Brücke in eine faszinierende Zeit, die Europa erschütterte und deren Auswirkungen noch heute spürbar sind.

 

Die große Ankündigung des letzten Monats war die Veröffentlichung des Buches „Das geheime Leben der Fabelwesen 1: Meerjungfrauen“. Darin gibt es dreißig sehr unterschiedliche Kurzgeschichten zum Thema. Es ist ein Ritt durch viele Genres, von Science Fiction und Fantasy bis zu Geschichten aus der realen Welt. Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig im Phantastischen. Die bisherigen Beurteilungen sind bisher durch die Bank weg gut.

Das eBook ist bereits überall erhältlich, Erscheinungstermin des Taschenbuchs ist der 17. Juli 2020 und bei mir persönlich gibt es noch einige, wenige Exemplare des Festeinbands, den ich als Sonderbestellung für die Autor*innen gemacht habe. Greift zu, solange der Vorrat reicht.

Wollt ihr mal reingucken (wir können durchaus noch Verkäufe brauchen)?

#faktastischerjuli #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Ich glaube, dass das Dasein als Künster – ganz gleich ob mit Worten oder anderen Medien – die einzige sozial akzeptierte Form des Wahnsinns ist. Einige riechen Farben, schmecken Töne oder spüren Formen, die es (noch) nicht gibt. Ich höre die Stimmen meiner Romanfiguren in meinem Kopf.

Manchmal sind diese Stimmen so eindringlich, dass sie anstrengend werden. Meine Familie ist manchmal recht generft, wenn es so aussieht als würde ich sie ignorieren, nur weil ein Schreihals in meinem Kopf alles andere übertönt. Ich habe zwar gelernt, bei meiner Familie nachzufragen, was sie von mir wollen, aber manchmal bemerke ich nicht, dass sie mich brauchen.

Das Problem verstärkt sich, wenn ich wegen widriger Umstände nicht schreiben kann. Während der COVID-19 Pandemie lebt mein wunderbarer Enkel bei uns und wirbelt unser ganzes Leben durcheinander. Er ist auch der Grund, warum ich kaum noch schreiben kann. Es ist schwierig, sich zu konzentrieren, wenn ein Dreijähriger meint, die Matratze seines Bettes anmalen zu müssen, oder einen Spielzeughubschrauber um meinen Kopf fliegen lässt.

Das gefällt den Figuren in meinem Kopf natürlich gar nicht. Sie wollen geschrieben werden, und zwar sofort. Um sie davon abzuhalten, mich die Wände hochgehen zu lassen, helfe ich mir mit Flash Fiction (Mini-Geschichten) und Kurzgeschichten., die ich früh morgens schreibe, wenn mein Enkel noch schläft. Den Rest des Tages nutze ich dann dafür, meine Veröffentlichungen voranzubringen, denn das ist etwas, das ich auch mit meinem Enkel und den Schreihälsen in meinem Kopf schaffe.

Die gute Nachricht (für die Charaktere in meinem Kopf genauso wie für meine Leser*innen) ist, dass mein Enkel in vierzehn Tagen endlich wieder in den Kindergarten gehen darf. Dann habe ich die nötige Ruhe, um die lautesten Schreihälse aus meinen Gedanken auf Papier zu bannen. Ich hoffe nur, dass diese Figuren dann in euren Köpfen ebenso hängen bleiben. Ich werde mir jedenfalls größte Mühe geben. 😀

Zu meinem derzeitigen Romanprojekt: Mir kribbelt es in den Fingern es so schnell wie möglich niederzuschreiben, sobald ich die nötige Ruhe dafür finde. Leider bin ich keine 15 mehr, wo ich in den Pausen meine Hausaufgaben machen konnte, während die anderen über mich hinweg Fußball spielten.

Und nun zur Veröffentlichung des Monats, unsere Meerjungfrauen:
 

 
Das Meer … unendliche Weiten …
in denen es noch so viel zu entdecken gibt!

Menschenähnliche Wesen, die am und im Wasser leben, faszinieren uns schon seit Jahrhunderten. Zahlreiche Legenden und Mythen ranken sich um Meerjungfrauen. Doch wer weiß schon, wie sie zu dem wurden, was sie sind? Und wer könnte erklären, was genau sie sind.

Sind es menschenfressende Sirenen oder eine vom Aussterben bedrohe Spezies? Fische, geerbt oder gejagt, oder doch eher Menschen? Sind wir gar miteinander verwandt? Es wäre auch vorstellbar, dass Meermenschen auf anderen Planeten leben, bis sich ein Außermeerischer zu ihnen verirrt. Auch Menschen wie du und ich könnten Meerjungfrauen sein.

Entdecke in 30 Kurzgeschichten, wie vielseitig diese Fabelwesen sind.

Das sind volle 408 Seiten zum Einführungspreis von nur 3,99€ erhältlich bei Amazon und Weltbild (die anderen Läden brauchen mal wieder länger, um den Link einzupflegen). Am 1. Juli steigt der Preis.
Und auch auf Lovelybooks und Goodreads ist das Buch bereits gelistet, falls jemand die Lust verspürt, eine Rezension zu hinterlassen (oh ja, bitte, bitte *plinkertmitdenAugen*).
Na los, auf zu eurem Lieblingsladen und vorbestellen. Ich verspreche euch, dass es sich lohnt. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

#faktastischerjuni #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Von den Büchern, die ich geschrieben habe ist “Das kleine Gespenst Bodo und der Brief” dasjenige, das mir am meisten am herzen liegt. Im Moment übersetze ich es gerade ins Englische, da es bisher nur auf Deutsch existiert.
Ich habe es für meine jüngste Tochter geschrieben, die nicht so gut lesen kann wie andere Kinder ihres Alters, die aber auch ein Buch von ihrer Mama haben wollte. Also habe ich mit ihrer Lehrerin daran gearbeitet, um das Buch so zu gestalten, dass sie es verstehen kann, dass es aber auch nicht zu leicht ist. Sie liest auf dem Niveau der zweiten Kasse, wodurch das Buch für Leseanfänger sehr geeignet ist.

Es erzählt von einem kleinen Gespenst, dessen große Schwester nach Beendigung der Schule wieder nach Hause kommt. Bei der Willkommensfeier führen alle ihre Tricks vor, nur Bodo kann nichts. Natürlich muss er schnell etwas lernen, was aber für Gespenster gar nicht so einfach ist. Zum Glück hat eine sehr talentierte Illustratorin das Buch mit vielen schönen Bildern ausgestattet. Ich liebe es sehr.

Das andere, wofür ihr euch vielleicht interessiert sind meine Veröffentlichungen und mein derzeitiges Schreibprojekt. Zum Schreiben komme ich derzeit leider kaum, weil auf die Ausschreibung meines Mini-Verlags 176 Kurzgeschichten eingesendet wurden. Es dauerte ewig, sie alle zu lesen und zu entscheiden, welche wir nehmen.

Immerhin habe ich mit einigen Freunden aus Holly Lisle’s Forum eine Sammlung kurzer, humoröser Kurzgeschichten veröffentlicht, damit ihr in Zeiten der Corona etwas zum Schmunzeln habt. Das BUch “Now You Are in Trouble! or Where did all the Toilet Paper go?” gibt es nur als eBook, dafür ist es komplett kostenlos. Hol es dir!
 

Don’t panic. Fifteen funny stories to get you through the pandemic. Because laughter is infectious.
Stories by James Husum, Bill Bush, Nic Steven, Elizabeth McCleary, Gregg I. Veg, Sarah Neuen, Sabrina Rosen, Vanessa Wells, Juneta Key, Jemma Weir, VS Stark, and Katharina Gerlach
 
Mir fällt regelmäßiges Bloggen schwer, weil ich nicht weiß, was euch interessiert. Daher bin ich immer offen für Vorschläge. Gibt es etwas, über das ich mal schreiben sollte? Hinterlasst mir eure Fragen und Themenwünsche in den Kommentaren und ich werde mein Bestes geben.

#faktastischermai #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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