Ich wünsche euch allen frohe Ostern.

© Alexas_Fotos

Wie ihr seht bin ich in letzter Zeit schon wieder nicht dazu gekommen, regelmäßig zu posten. Im Augenblick schreibe ich wie wild am letzten Band der High School Drachen Trilogie und versuche gleichzeitig, dafür zu sorgen, dass der Garten nicht vom Wildwuchs übernommen wird (ca 1500 m²). Außerdem würde ich so gerne mal wieder mit meinem Mtorrad fahren, das seit Jahren (!) geduldig in der Garage auf mich wartet. Das Wetter ist so verlockend, dass ich raus gehen müsste. Stattdessen sitze ich hier und schreibe (was ich sehr liebe, aber trotzdem …).

 

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Ein interessante Sache, die ich kürzlich herausfand war, dass die Daten, die ich mit meinem Messgerät sammelte, nicht auf meinem PC gespeichert werden, selbst wenn ich sie auslese. Das macht es natürlich unmöglich, langfristigere Analysen durchzuführen. Es gibt auch keine Möglichkeit, die Freestyle Libre Daten in einem Format zu exportieren, das es mir erlauben würde, sie mit einem eigenen Analyseprogramm zu bearbeiten. Ich kann alos nur die fertigen Analysen eines Tages oder Monats mit denen eines anderen Tages oder Monats vergleichen. Da ich das blöd finde, rief ich den Support an. Da wurde mir gesagt, das einzige System, das die Daten langfristig speichere sei die cloud-basierte Freestyle View Platform.

Und ich hasse cloud basierte Systeme. Ich möchte nicht, dass meine Daten, egal welche Daten, irgendwo anders gelagert sind als auf meinem PC, wenn überhaupt.Das mag altmodisch sein, aber ich vertraue der Sicherheit fremder Systeme nicht, ganz gleich wie oft mir versichert wird, dass alles bestens geschützt ist. Meiner Meinung nach gibt es keinen besseren Schutz als einen Rechner, der nicht am Netz hängt. So kommen mir empfindliche Daten (und gesundheitsrelevante Daten zählen zu den empfindlichen Daten) niemals aus den Augen. Für mich ist .

Da ich dies nicht vorher wusste,  konnte ich die früheren Daten nicht mit den neuen vergleichen, um Trends zu entdecken. Natürlich waren einige Entwicklungen meines Blutzuckers keine Überraschung: erhöhte Level in der Weihnachtszeit und im neuen Jahr und auch, wann immer die Erkältung zurück kam (und das tat sie dieses Jahr mehrfach). Ich hatte auch einige Werte mir sehr niedrigem Blutzucker. Die Werte fielen auf 70-75mg/dl, was noch nicht kritisch ist (Hypoglycemie beginnt bei 50mg/dl), aber vom Messgerät bereits angemahnt wird.

Niedrige Werte tauchten immer dann besonders häufig auf, wenn ich „Mist“ gegessen hatte (wie Weißmehlprodukte, Kekse, Kuchen usw). Das ist ein Zeichen dafür, dass mein Körper größere Mengen Insulin produziert, um mit der erhöhten Zuckermenge fertig zu werden, aber da es sich um leicht verdauliche Zucker handelt,verschwinde es auch schnell wieder aus dem Blut. Das dann überschüssige Insulin schreit nach MEHR Kohlehydraten. Das ist ein Teufelskreis, denn der Körper bekommt dann Heißhunger auf Kohlehydrate. Am besten ignoriert man in dem Fall die Piranhas, die einem in den Eingeweiden wühlen. Ich trinke dann Wasser und sitze es aus (oder gehe spazieren).

Nun ist aber mein Blutzucker meistens zu hoc, nicht zu niedrig. Daher trinke ich jeden Tag ein Glas Grapefruitsaft. Kurz danach bekomme ich eine kleine Zuckerspitze, aber die darauf folgende Reduktion des Zuckerspiegels ist signifikant größer. Grapefruitsaft verringert den Blutzuckerwert stärker als meine Medizin. Ich empfehle allen, die ähnliche Diabetes haben wie ich, regelmäßig Grapefruitsaft zu trinken (der frisch gepresste Saft schmeckt besser als der aus Konzentrat). Er hilft dabei, den Blutzucker in den Griff zu bekommen.

 

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Wie ich schon letztes Mal gesagte hatte, liebten es die Römer bunt. Sie malten die Wände ihrer Wohnungen in verschiedenen Rot-, Weiß- und Grüntönen an, oft ergänzt durch Mosaike oder detaillierte Wandmalereien. Oft waren auch die Außenwände der Häuser bemalt. Bei den rekonstruierten Häusern in Xanthen, war die Farbe ein dunkles Rot. In diesen beiden Fotos sieht man das restaurierte Restaurant, aber die Farben waren bei den Privathäusern ähnlich. Ich weiß aber nicht, ob die Archäologen diese Farbe an Hand von Recherchen in römischen Dokumenten wählten oder auf Grund von Funden in anderen Grabungsstätten (wie z.B. Pompeij) oder von Funden vor Ort, aber es sah sehr hübsch aus.

Das restaurierte Restaurant hatte sogar einen Keller, was die meisten der andern Häuser nicht besaßen. Aber das Restaurant musste Wein und Lebensmittel kühlen. Sie unterirdisch zu lagern war dafür am besten, denn selbst im Sommer blieb der Boden in einem solchen Keller kühl und frisch. Die dicken Steinwände und die eingegrabenen Amphoren verstärkten diesen Effekt. Lebensmittel wurden nach Bedarf nach oben geholt.

Ich kann nicht sagen, wie viele Häuser einen Keller hatten, würde aber erwarten, dass wenigstens die Oberschicht solche unterirdischen Räume besaß, und sei es nur für Wein.

Nicht weit von dem Restaurant waren die Überreste einer Schmiede zu besichtigen. Da kann man gut erkennen, wie stabil die Fundamente gebaut waren. Einige der Ziegel wurden schräg senkrecht eingebaut, um das aus ihnen lastende Gewicht der Wände, Fußböden und Möbel besser zu verteilen. Dieses Foto ist besonders interessant, weil man anhand der Größe und Form der Fundamente erkennen kann, wo die Wände gestanden haben müssen und sogar wo die Esse und der Amboss standen. Die offenen Bereiche zwischen den Fundamenten erlaubten der heißen Luft der Bodenheizung zu zirkulieren.

 

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