Lange nicht gesehen/gelesen … und das tut mir sehr leid. Wie für viele andere hat sich auch mein Leben während der Pandemie stark verändert. Ich war ziemlich produktiv (letztes Jahr entstanden 52 Kurzgeschichten) und habe die Zeit so gut es ging genossen. Natürlich gibt es Vieles, das sich verändert hat, und die Anpassung war nicht immer leicht. Aber ich habe nie aufgehört, schreiben zu wollen.

Das änderte sich zu Beginn dieses Jahres drastisch. Ich begann, meinen Roman zu vermeiden. Stattdessen plante ich drei weitere, die jetzt ebenfalls darauf warten, geschrieben zu werden, und versuchte mich an Kurz- und Kürzestgeschichten. Die machen zwar Spaß, sind aber nicht so befriedigend wie Romane. Dann begann der Krieg in der Ukraine, und seither habe ich nicht mehr als ein paar Worte zu Papier gebracht. Nicht einmal das Schreib-Event Camp NaNo hat daran etwas geändert (und ich hatte große Hoffnungen).

Der Trubel, der Lärm (auch wenn er meist fröhlich ist), die zurückkehrenden Menschen (oh je, die Menschen, sogar Familie und Freunde) sind mir nach mehr als zwei Jahren der Stille zu viel. Wenn ich meine Gefühle (oder das vorübergehende Fehlen davon) analysiere, denke ich, dass ich eine Form von Depression oder Burnout habe. Es ist nicht so, dass ich nicht schreiben will, das tue ich, ich kann mich nur nicht überwinden. Das ist ein Muster, das ich von meinem Mann und meinem Sohn kenne. Also habe ich beschlossen, es mir nicht zu erlauben, in diesem Zustand zu verharren. Das zieht nur Selbstmitleid nach sich. Von meinem Mann und meinem Sohn habe ich gelernt, dass man langsam und stetig mit viel Auszeit wieder auf die Beine kommt.

Also stecke ich mir jetzt kleinere Ziele. Ich habe beschlossen, sie hier zu posten, damit ihr sehen könnt, wie es läuft. Wie ihr wisst, bin ich nicht besonders gut darin, regelmäßig Blogbeiträge zu schreiben, aber ich werde mein Bestes geben. Vielleicht hilft es auch anderen, sich an die neue Normalität zu gewöhnen, wenn sie sehen, wie ich Fortschritte mache und Rückfälle erlebe, aber niemals aufgebe.

Mein erstes Ziel war es, die Website zu aktualisieren, was ich auch erfolgreich getan habe. Nun sind alle Kurzgeschichten hinzugefügt, die in den letzten zwei Jahren veröffentlicht wurden, und da sie nicht mehr ins Menü passten, habe ich sie auf eine eigene Seite. gestellt.

Ich habe sogar ein Cover für die Geschichte „A Twist on Katlani’s Plan“ gemacht, auf das ich stolz bin. Ich habe die Geschichte im Februar 2021 verkauft und sie ist online kostenlos zu lesen (auf Englisch). Schaut sie euch an, wenn ihr wollt, und lasst mich wissen, ob sie euch gefällt.

Mein nächstes Ziel ist es, eine interessante Flash Geschichte für den kommenden Bloghop zu schreiben. Wir werden sehen, wie das läuft. Ich werde mein Bestes geben und hoffe, ihr tut es auch.

 

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Es tut mir leid, dass ich im September nicht mehr gepostet habe. Die zeit ist mir einfach so davongelaufen. Mein Mann ist vor ein paar Tagen 60 geworden (was ein wenig Organisation erforderte), meine Schwiegereltern brauchten noch Unterstützung bei der Steuererklärung (und darin bin ich gut), die 5 Anthologien zur Unterstützung der Flutopfer vom Juli 2021 haben viel Zeit und Kraft gekostet und die Frankfurter Buchmesse (für die ein Katalog erstellt werden musste) und der NaNoWriMo (Schreibmonat, der gut vorbereitet sein will) kommen schnell näher.

Deswegen sind etliche meiner Projekte ins Hintertreffen gelangt, und meinen Blog habe ich diesen September komplett vergessen. Aber ich hole auf. Ich liege immer noch gut im rennen bei meiner „52 Kurzgeschichten in 2021“ Challenge (36 von 40 sind fertig, viele eingereicht und 2 haben schon Verleger:innen gefunden). Der Plan für die Serie, die ich 2022 unter meinem neuen Pseudonym schreiben und veröffentlichen will, entwickelt sich großartig mit ein paar richtig coolen Ideen und und ich habe ein paar tolle Projekte von Klienten, auf die ich mir freue oder an denen ich bereits arbeite.

Da es im Oktober wieder Zeit für den vierteljährlichen Bloghop ist, gibt es hier bald wieder einen Post. Hoffentlich freut ihr euch auf die kostenlose Geschichte.

Ich würde mich auch sehr freuen, wenn es ein paar Themenvorschläge für posts gäbe. Ich habe meine Liste jetzt abgearbeitet und finde es schwierig, etwas zu schreiben, wenn ich nicht weiß, um welches Thema es gehen soll.

 

So, und hier noch eine Vorstellung der fünf Anthologien zur Unterstützung der Flutopfer:

Unterstützung für die Opfer und ein Lesegenuss für die Helfer:innen!

Entstanden sind Bücher mit Kurzgeschichten in fünf Genres (Fantasy, Humor & Belletristik, Kinder, Liebe, Krimi & Thriller). Alle Bücher können überall da erworben werden, wo es eBooks, Taschenbücher und Bücher mit Festeinband zu kaufen gibt, wobei sämtliche Erträge (das sind die Einnahmen ohne Druck- und Lagerkosten) komplett an die Aktion Deutschland Hilft! überwiesen werden. Die dazugehörigen Hörbücher sind in Arbeit, aber der Aufwand ist groß und so werden sie noch eine Weile dauern.

Hier ist ein Video zur Vorstellung des Projekts:

 
Und hier ist eine Übersicht der für eine Bestellung nötigen Daten:

Fantasy:
Amazon eBook: B09DX9X45J
epub eBook: 978-3-95681-207-1
Taschenbuch: 978-3-95681-205-7
Festeinband: 978-3-95681-206-4

Humor und Belletristik:
Amazon eBook: B09DXC1SCJ
epub eBook: 978-3-95681-223-1
Taschenbuch: 978-3-95681-221-7
Festeinband: 978-3-95681-222-4

Kinder:
Amazon eBook: B09DX8462H
epub eBook: 978-3-95681-211-8
Taschenbuch: 978-3-95681-209-5
Festeinband: 978-3-95681-210-1

Liebe:
Amazon eBook: B09DX99MWZ
epub eBook: 978-3-95681-215-6
Taschenbuch: 978-3-95681-213-2
Festeinband: 978-3-95681-214-9

Krimi und Thriller:
Amazon eBook: B09DYBXSMG
epub eBook: 978-3-95681-219-4
Taschenbuch: 978-3-95681-217-0
Festeinband: 978-3-95681-218-7

 

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Wer nicht mitbekommen hat, was sich zwischen dem 12. und 15. Juli ereignete, muss hinter dem Mond leben oder wenigstens nicht in Deutschland. Vielerorts regnete es mehr als 150l/m² in nur 24 Stunden. Um die 180 Personen starben (darunter Feuerwehrleute und Kinder). Noch viel mehr verloren Haus und Hof, sämtliche Besitztümer und ihre Existenzgrundlage. Darunter auch eine gute Freundin von mir, die sehr dankbar ist, dass sie und ihre Familie mit dem Leben davongekommen sind.

Während ich noch zu geschockt war, kontaktierte mich eine befreundete Autorin, die ich von Facebook her kannte. Sie war auf der Suche nach einem Verlag für eine Anthologie, deren Erträge sie den Flutopfern spenden wollte und zwar am liebsten sofort. Natürlich sagte ich spontan zu. Doch dann trudelte eine Flut von Geschichten ein, die gesichtet, angenommen oder abgelehnt, lektoriert und korrigiert werden mussten. Schnell stellte sich heraus, dass die Geschichten zu vielfältig und zu zahlreich waren, um sie in einer einzigen Anthologie unterzubringen. Jetzt erscheinen sie in 5(!) nach Genres aufgeteilten Bänden (Krimi und Thriller, Humor und Belletristik, Kinder, Liebe und Gedichte, Fantasy) als eBooks, Taschenbücher, Festeinbände und zusätzlich auch noch als Hörbücher.
 

 
Es ist für einen kleinen Verlag wie den meinen eine Monsteraufgabe, diese Bücher in nur einem einzigen Monat zur Veröffentlichung zu bringen (nicht umsonst planen die großen Verlage mit mindestens einem Jahr Vorlauf). Dabei muss ich in erster Linie allen Beteiligten danken (Autor:innen, Coverdesignerin, Lektor:innen, Korrektor:innen, Blogger:innen uvm.). Ohne diese großartige Unterstützung wäre dieses Projekt bereits in den Kinderschuhen gestorben. So werden alle 5 Bände zum Ende des Monats als eBook, Taschenbuch und im Festeinband erscheinen.

Die genauen Daten (ISBNs, Links, usw) werde ich rechtzeitig mit euch teilen.

Jetzt mein Aufruf an alle:
Hast du Verbindungen zu Medien (egal welche: Zeitung, Radio, Fernsehen, YouTube-Berühmtheiten, weitere Blogger:innen usw.)? Dann frage doch mal, ob jemand Interesse hätte, uns und unsere Anthologien vorzustellen.

Helft uns zu helfen, damit wir möglichst viel Geld für die Flutopfer sammeln können.

 

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