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Themenmonat März:
Mein/e Buchfreund*in

Seltsamerweise sind die Freunde, die ich in Büchern gefunden habe, alle aus den Geschichten anderer Autor*innen. Meine Lieblinge waren unter anderem Anne of Green Gables, Atreju aus der Unendlichen Geschichte und Tod aus den Sandman Grapic Novels von Neil Gaiman. Im Augenblick sind meine liebsten Freunde Boris und Olga aus der gleichnamigen Steampunk-Serie von Selma J. Spieweg. Natürlich gab s noch viel mehr, da ich tausende von Büchern gelesen habe (knapp zweitausend stehen immer noch in meiner privaten Bibliothek), und die meisten liegen mir bis heute am Herzen.

Was ich besonders interessant finde ist, dass Aspekte von ihnen in meine eigenen Geschichten driften. Das ist ein ganz unbewusster Prozess und auch kein Bruch des Copyrights einer anderen Autor*in (falls du das befürchtet haben solltest). Was genau passiert, ist, dass sich einige Facetten meiner lieb gewonnenen Freunde mit Aspekten von Leuten mischen, die ich aus dem realen Leben kenne (Fremde, Freunde und Familie), um zu etwas Neuem – jemand Neuem – zu werden, zu jemandem, der/die vielleicht eines Tages die beste Freund*in einer anderen Leser*in wird.

Und das ist das wahre Wunder von Geschichten und etwas, das ich sehr, sehr cool finde!

#faktastischermaerz #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

Informationen zu meinem derzeitigen Projekt:
Der erste Band der Serie, die ich unter meinem neuen Pseudonym schreiben will, ist fertig geplant. Die ersten Szenen sind in der Rohfassung bereits auf dem Papier. Im ersten Band der Serie „Die Paladine“ verliebt sich eine engagierte Heilerin, die den Tod ausmerzen will, ausgerechnet in den Paladin des Todes.

 

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LBM Ersatzveranstaltungen

Wie es die Welt mittlerweile wohl mitbekommen hat, wurde die Leipziger Buchmesse, die größte deutsche leserorientierte Buchmesse, wegen des Corona Virus abgesagt. Ich war am Boden zerstört. Jetzt stehen hier Bücherkisten mit Neuerscheinungen, Leseproben, Flyern und mehr, was ich alles auf der Messe präsentieren und/oder verteilen wollte.

Auftritt Blogger: in knapp 10 Tagen haben sie zahlreiche online Events organisiert, Interviews geschrieben, Videos von Lesungen und Interviews aufgenommen und vieles mehr. Ich bin immer noch sprachlos.

Daher habe ich mich entschlossen den „Themenmonat März“ um eine Woche zu verschieben (er kommt dann am 22sten) und noch etwas zu der großartigen Unterstützung zu sagen, die wir Indies bekommen haben. Natürlich war die Zusammenarbeit auch für uns viel Arbeit, aber das war sie auch wert. Guckt euch an, was alles auf die Beine gestellt wurde und wo ich mich überall präsentieren durfte (als Katharina Gerlach oder mit meinem neuen Pseudonym Leonie Joy) oder zusammen mit dem Autorenkorrektiv (Qindie):

– Vorgestern hielt ich meine erste online Lesung aus einer Geschichte, die bald veröffentlicht wird. Es ist auch die einzige Katzengeschichte, die ich bisher geschrieben habe (um mich zu sehen, das verlinkte Video bis ca. 1:40 Std vorspulen).

– Außerdem hab eich drei Seiten auf der fakriro LBMreloaded site, die zwar kurzfristing nicht verfügbar sind, aber ab nächster Woche wieder online sein sollen. Eine Seite ist für Katharina Gerlach, eine für Leonie Joy, und eine für Qindie. Außerdem durfte ich an einem Mini-Interview teilnehmen.

– Gestern um 10 Uhr wurde ich von der netten Julia von fakriro in einem live stream auf YouTube interviewt und wir sprachen über mich und Qindie.

– Ebenfalls gestern wurde mein historischer Romantasy Roman, „Regen für Juma“, von Julia vorgestellt.

Kathis Lesewelt zeigt mich und meinen winzigen Verlag, den Independent Bookworm (ein Link folgt, sobald der Beitrag online ist).

– Demnächst erscheinen Schnipsel aus meinem Romantasy Jugendbuch „Feuerküsse“ bei ACs bunte Bücherwelt auf FB und Instagram. Ich poste die direkten Links, sobald ich sie habe. In der Zwischenzeit könnt ihr euch ja mal umsehen, was sie sonst so vorstellt.

– Mein Kinderbuch „Monsterjäger“ wird demnächst beim östreichischen Blog Diabooks78 vorgestellt. Auch hier gibt es wieder Schnipsel.

– Am 28sten März gibt es zu „Monsterjäger“ einen Beitrag in Mirabilias Bücherregal.

– Gegen Ende dieses Monats oder Anfang nächsten Monats, erscheint noch ein Interview mit mir auf Seitenraupes YouTube channel. Darauf freue ich mich schon sehr.

Es wird noch weitere Aktionen geben, also werde ich diese Liste kontinuierlich aktualisieren. Guckt immer mal wieder rein, was es Neues gibt.

Und hier ist noch der Buchtrailer der Fakriro Online Buchmesse (noch bis Ostern):
 

 

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Themenmonat Februar:
Mein Genre

Tja, Genre ist genau mein Problem. Dadurch, dass mich nahezu alles interessiert (außer langatmige Analysen von Fußballspielen und Dokus über den zweiten Weltkrieg [nicht, dass die mich nicht interessieren, aber ich kann sie nicht ansehen, ohne für mehrere Tage Albträume zu bekommen]), finden sich alle möglichen Themen in meinen Bücher wieder.
So habe ich in „Schottlands Wächter“ meine Liebe zu Schottland und den dort vorkommenden Fabelwesen verarbeitet, und in „Regen für Juma“ die interessanten Fakten, die ich über die spätsteinzetliche Kultur der Nok in Afrika herausgefunden hatte. Im „Schattenprinz“ taucht versteckt das Mittelalter in Europa auf, und für „Amadi, der Phoenix, die Sphinx und der Djinn“ recherchierte ich das Alltagsleben und das Lebensgefühl der arabischen Welt.
Es gibt wenige Genres, in dem ich mich derart vielseitig ausbreiten kann: die Phantastik (Fantasy, SciFi und Horror [wenn auch selten]). In meinen Geschichten findet sich fast immer ein Kern, der aus unserer Welt, aus meiner Erfahrung stammt. Am liebsten baue ich Historisches ein, denn Geschichte fasziniert mich. Nicht umsonst nutzen wir das gleiche Wort für Ausgedachtes und Historisches. In Geschichte stecken immer schon erzählenswerte Geschichten. Mit Fantasie vermengt, ergeben sich so spannende Romane.
Hätte mir allerdings zu Schulzeiten jemand gesagt, ich würde mich je freiwillig mit Geschichte beschäftigen, den hätte ich ausgelacht. 😀
Nun sagt die „große Marketingweisheit“ allerdings, dass nur Autor*innen vom Schreiben leben können, die einem Sub- (oder sub-sub-sub)-Genre treu bleiben und ihren Fans Geschichten liefern, die sie liebgewonnen haben (bevorzugt in Serienformat).
Das leuchtet mir zwar ein (und deshalb arbeite ich derzeit unter meinem neuen Pseudonym Leonie Joy an einer potentiell unendlcihen Romantasy Reihe), wird mich aber nicht davon abhalten, weiterhin breitgefächtert alles zu schreiben, was mich begeistert. Natürlich (fast) immer mit einer Priese (oder einem ordentlichen Schuss) Phantastischem.
Ich bin nämlich der Meinung, dass es genügend Leser*innen gibt, die mehr als ein Genre lesen. Wie ist das bei dir? Welche Genres liest du gern?

#faktastischerfebruar #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

Infos zu meinem derzeitigen WIP:
Centennial Sisters / Zeitschwestern ist jetzt im Lektorat und die ersten Szenen des neuen, noch titellosen Romans sind geschrieben. Veröffentlichen werde ich diese Bücher aber erst später und zwar unter meinem neuen Künstlernamen: Leonie Joy (ich muss zuerst eine Webseite gestalten und füllen, Titelbilder gestalten und so weiter).

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Ein kurzes, aber lautes: YAY!!!

Ich wollte nur kurz bekannt geben, dass eine meiner Kurzgeschichten ein Semi-Finalist im 4. Quartal des „Writers of the Future Award“ 2019 geworden ist (tja, jetzt kann ich die Frage, ob ich jemals etwas mit Ron L. Hubbard zu tun hatte, nicht mehr mit „Nein“ beantworten 😀 ). Ich habe sogar persönliches Feedback von David Farland bekommen! Er schreibt (für die, die nicht gut genug Englisch verstehen), dass die Geschichte ein Finalist geworden wäre, wenn das Quartal nicht so überdurchschnittlich viele Einreichungen gehabt hätte. Ich bin komplett aus dem Häuschen. Hier sind seine Worte:

Dear Author:
Congratulations on being a semi-finalist in quarter four of the 2019 L. Ron Hubbard Writers of the Future Contest. This was the largest quarter of the contest ever, and as a result the competition was very fierce. Many fine stories that deserve publication didn’t quite make it into our finalist round.
Your writing is excellent and you pulled me in from the start. I loved a lot of things about it.
My only concerns were minor. I really wanted just a bit more detail in the story—particularly in the form of stronger visuals.
This one was really close to a finalist. If the quarter hadn’t been so strong, it would have been. So polish it up and send it out. I think you’ll find a good home for it.
I look forward to seeing a story from you again soon!
Sincerely,
Dave Wolverton/aka David Farland

 

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Themenmonat Januar: Ein Buch,
mit dem alles begann

Geschrieben habe ich eigentlich schon immer. Meine ersten schriftstellerischen Gehversuche unternahm ich schon in der ersten Klasse. Die Ergebnisse (DIN A4, selbst illustriert mit ca. 3cm hohen Buchstaben) liegen bis heute wohl verwahrt in einer Kiste.

von Greg Montani, Pixabay

Aber als ich im Studium meine beste Freundin Anke Waldmann aus dem Osnabrücker Land kennenlernte, wurde es ernst. Sie hatte auf dem Dachboden das Hofarchiv ihrer Familie wiedergefunden, das bis ins 15. Jahrhundert zurück reichte, und begonnen, die alte deutsche Handschrift zu entziffern, um die Texte in den Computer eingeben zu können. Dabei traten immer wieder interessante Fakten zu Tage.

Als sie dann auf die Gerichtsunterlagen zum Freikauf der Familie aus der Leibeigenschaft stieß, die fast den gesamten Klatsch und Tratsch der Gegend von 1799 bis 1804 enthielten, entschlossen wir uns, daraus einen Roman zu machen. In diesem Fall war es ein Glücksfall für uns, dass die streitenden Parteien alle nur erdenklichen Fakten vor Gericht gezerrt haben, um sich gegenseitig den Ruf zu ruinieren.

Wir recherchierten und schrieben fast fünf Jahre lang. Mir war es dabei besonders wichtig, das Lebensgefühl der damaligen Zeit einzufangen, denn im Herzen waren die Menschen nicht anders als wir heute. Aber die Zeit war das, was wir heute „entschleunigt“ nennen. Vieles wurde mit Ruhe und Bedacht getan, selten verließ jemand die Heimat.

Je mehr ich über die Zeit lernte, desto faszinierender fand ich sie. Es war schwierig, nicht alles in das Buch zu stopfen, was ich erfahren habe. Aber die Geschichte sollte ja trotz aller Authentizität spannend bleiben. Zum Glück hatte ich Anke, die mir immer wieder Szenen ankreidete, die ihrer Meinung nach nicht spannend genug waren oder sich zu weit von den Fakten entfernt hatten.

Als das Manuskript dann endlich fertig war, fanden wir überraschend schnell einen interessierten Agenten, der sich, von dem Projekt begeistert, redliche Mühe gab, einen Verlag zu finden. Aber alle winkten mit der Begründung ab, die Geschichte spiele nicht im Mittelalter und das sei alles, was die Leser von historischen Romanen interessiere. Schließlich gab der Agent auf, aber Anke und ich waren so von der Geschichte überzeugt, dass wir weitersuchten.

Engels Freiheit“ fand dann ein Zuhause bei einem kleinen Verlag, der es hübsch verpackt veröffentlichte und mit einem Verkauf von etwa 100-200 Exemplaren rechnete. Letztendlich wurden es etwas über eintausend.

Dann kam die sogenannte eBook-Revolution und ich veröffentlichte das eBook mehr schlecht als recht auf Englisch und Deutsch. Als der Verlag vor zwei Jahren aufgeben musste, gelang es mir, die Rechte an dem gedruckten Buch zurück zu bekommen und so erschien es vor wenigen Monaten in neuem Gewand und hofft auf Leser*innen, die nicht nur Mittelalter wollen.

Hier eine kurze Evolution des Titelbildes:

Der Verlag setzte für das Buch auf ältere Leser*innen, obwohl es ein All Age Buch ist, dass heißt für alle Lesealter geeignet. Das Titelbild für das eBook war einer meiner ersten Versuche in der Covergestaltung und ist wenig gelungen (auch wenn ich das Hintergrundbild bis heute mag). Die neue Fassung wurde in Zusammenarbeit mit einer Designerin erstellt und soll jüngere Leser*innen ansprechen. Ich finde, dass das gelungen ist.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts muss die fünfzehnjährige Anna Engel Waldmann hart arbeiten. Auch wenn ihr Vater, ein Bauer im Osnabrücker Land, wohlhabend und in der Nachbarschaft hoch angesehen ist, gibt es nie genug Hände um alle Aufgaben zu schaffen. Dennoch ist Engel glücklich, denn ihre beste Freundin wohnt in der Nähe und ihr Schwarm, Adam Averbeck, arbeitet als Knecht auf dem Hof. Da stört es sie wenig, dass sie und ihre Familie Leibeigene des Grafen Langelage sind.

Das ändert sich, als der Graf ihrem Vater mit Handschlag verspricht, dass sie sich freikaufen dürfen. Nach reiflicher Überlegungen will Engels Vater auf den Handel eingehen und erfährt Unglaubliches. Um den Freikauf doch noch durchzusetzen, verklagt er seinen Grafen und Engels Leben wird zum Albtraum. Wie kann die angestrebte Freiheit ihr Leben verbessern, wenn sie dadurch ihre beste Freundin und Adam verliert?

Wunderbar recherchiert und mitreißend erzählt beleuchtet der auf Tatsachen beruhende Roman eine faszinierende Zeit. Engels Freiheit ist eine gelungene Mischung aus Arbeit, Freundschaft, täglichen Sorgen und Liebe.

Im Moment gibt es das Buch nur über Amazon, aber die anderen Plattformen werden bald folgen. Ich kann ja (leider) nicht hexen. 😀

 

#faktastischerjanuar #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Vorstellung Themenmonate

Die Blogger von Our Favorite Books (Facebook und Webseite) haben eine geniale Idee. Eine ganze Gruppe von Autor*innen und Blogger*innen werden über das Jahr verteilt je einen Beitrag zu folgenden Themen veröffentlichen:

Bloggerjahr 2020

Da ich immer einige Probleme mit dem regelmäßigen Bloggen habe (schäm), habe ich mir vorgenommen, diesmal aktiv dabei zu sein und wenigstens einmal im Monat etwas von mir hören zu lassen. Neben den obigen Themen gibt es dann auch einen kurzen Überblick darüber, wie es um mein derzeitiges Schreibprojekt steht.

Meine Beiträge werden jeden Monat am 15. hier auf dieser Seite erscheinen. Dies ist kein guter Vorsatz, sondern etwas, das ich tatsächlich umsetzen werde. Ich würde mich freuen, wenn ihr den einen oder anderen Beitrag kommentiert. Ich freu mich immer sehr über Rückmeldungen jeder Art.

#faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Ankündigung #OBM2019

Ich nehme dieses Jahr zum ersten Mal an der Online Buchmesse teil und bin schon sehr gespannt, wie es werden wird. Mein Verlag ist ebenfalls dabei. Ich werde mich überwiegend über meine Facebookseite melden. Mein Verlag bevorzugt Pinterest.

Damit uns die Besucher auch finden, werden wir Hashtags nutzen. Der für die gesamte Messe geltende tag #OBM2019 führt euch zur (virtuellen) Haupthalle. Die Hashtags der Unterhallen sind in dieser Übersicht zu sehen (draufklicken öffnet ein neues Fenster mit einer größeren Fassung):

Hallenplan Onlinebuchmesse

Themen:
      Am Mittwoch den 6.11. gibt es eine Vorstellung von mir
      Am Donnerstag den 7.11. stelle ich eines meiner Bücher vor
      Am Freitag den 8.11. erlaube ich einen kleinen Blick hinter die Kulissen
      Am Samstag den 9.11. erfahrt ihr viel über mich und meine Geschichten
      Am Sonntag den 10.11. plaudere ich ein bisschen über meine Anfänge

 

Die der Onlinebuchmesse findet man auf folgenden Plattformen:
      FACEBOOK Informationstresen für Besucher
      INSTAGRAM Informationstresen für Besucher
      Lesungsplattform auf YOUTUBE
      TWITTER Informationstresen für Besucher
      PINTEREST Schaukasten
      Offizielle Eingangshalle zum Messegelände

 
Ich hoffe, dass ihr alle viel Spaß mit mir und meinem Verlag haben werdet.
 

Zum Abschluss ist hier noch der offizielle Trailer.

 
 

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Update für High School Drachen 3

Ich weiß, dass ihr alle geduldig gewartet habt, und das finde ich toll (auch wenn es mir leid tut). Ich wollte das Buch eigentlich schon am Anfang diesen Jahres herausbringen, aber das hat nicht geklappt (die Gründe stehen in früheren Posts).

Aber jetzt kann ich endlich wieder sitzen. Während der Zeit, die ich auf dem Bauch liegend verbrachte (also etwa von Mai bis jetzt), habe ich die vorhandenen Kapitel bereits mit Hilfe von Diktiersoftware übersetzt. Das hat prima geklappt, aber das Überarbeiten geht nicht so gut mit Dikieren. Zu viel hin und her. 😀

Nachdem ich im letzten November gezwungen war, mit dem Schreiben der Rohfassung aufzuhören, habe ich die noch fehlenden Szenen (ca. 7 – 8 insgesamt) in wenigen Sätzen zusammengefasst, um nicht zu vergessen, was ich schreiben wollte. Jetzt tue ich einfach so, als hätte ich sie bereits fertig geschrieben, und wühle mich durch die Überarbeitung. Selbstverständlich nutze ich dafür meine an mich angepasste Version von How To Revise Your Novel, denn dieses Buch ist ein ziemliches Wrack (ungeschriebene Szenen, fehlende Hinweise, die für das Ende nötig sind, eine überflüssige Figur und mehr).

Aber wie euch meine Beta-LeserInnen bestätigen können, bin ich ziemlich schnell, wenn es ums Überarbeiten geht (wenigstens wenn ich mehr oder weniger gesund bin). Also strebe ich eine Veröffentlichung im späten September an. Das ist ein ehrgeizigen Ziel, was aber zu schaffen ist, FALLS mir der sprichwörtliche Murphy nicht wieder Steine in den Weg legt (wie die kaputte Zentralheizung, die heute ersetzt wird – grrr). Also bitte nicht ärgern, wenn es doch noch ein klein wenig später werden sollte. Ich arbeite, so schnell ich kann.

Als Dank für die Geduld zeige ich hier und heute schon einmal das Titelbild. Ich hoffe, ihr mögt es genauso sehr wie ich.

 

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Frohe Ostern

Ich wünsche euch allen frohe Ostern.

© Alexas_Fotos

Wie ihr seht bin ich in letzter Zeit schon wieder nicht dazu gekommen, regelmäßig zu posten. Im Augenblick schreibe ich wie wild am letzten Band der High School Drachen Trilogie und versuche gleichzeitig, dafür zu sorgen, dass der Garten nicht vom Wildwuchs übernommen wird (ca 1500 m²). Außerdem würde ich so gerne mal wieder mit meinem Mtorrad fahren, das seit Jahren (!) geduldig in der Garage auf mich wartet. Das Wetter ist so verlockend, dass ich raus gehen müsste. Stattdessen sitze ich hier und schreibe (was ich sehr liebe, aber trotzdem …).

 

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Frohe Weihnachten

oder Warum NaNo dieses Jahr kein Erfolg war!

Im November, wenn ich eigentlich am monatlichen Schreibmarathon NaNoWriMo teilnehme, wurde entschieden, dass meine Älteste aus dem betreuten Wohnen in ihre erste eigene Wohnung ziehen darf. Sie will diese mit ihrer besten Freundin teilen. Es wurde abgemacht, dass sie bis dahin das Kochen und dem Umgang mit größeren Finanzbeträgen lernen solle. Natürlich rechneten wir bei der derzeitigen angespannten Wohnungslage mit einem Übergangszeitraum von mindestens drei Monaten.

Doch zu unser Überraschung hatten die beiden bereits in der zweiten Novemberwoche eine frisch renovierte 4-Zimmer-Küche-Bad Wohnung reservieren können, die sowohl finanziell als auch von der Größe her im Budget lag. Die Mädels waren begeistert … und ich auch, bis mir klar wurde, wie viel Arbeit das für mich bedeutete: Bürokratie. Ich habe einen Antrag nach dem anderen ausgefüllt, hier etwas abbestellt, da Energie angemeldet … An einem Tag brachte ich zweiundzwanzig Briefe zur Post, das meiste Anträge.

Es schien ewig zu dauern, aber Anfang Dezember bekamen wir die notwendigen Zusagen der Ämter und konnten endlich den Mietvertrag unterzeichnen. Also haben die Mädchen ihre Sachen gepackt. In ihrer Freude fuhren sie Kiste um Kiste mit dem Fahrrad in die neue Wohnung. Daher erwartete ich, den Rest mit wenigen Fuhren im PKW ausräume zu können und fuhr zur Wohnung der besten Freundin meiner Tochter, die im 5.Stock lag. Für die Möbel wollten wir dann einen Transporter mieten.

Wir arbeiteten vom Vormittag bis Abends, und es war immer noch nicht alles weg (so schlimm wie in dem Bild war es aber nicht). Also holten die Kinder am nächsten Tag wieder mit dem Fahrrad Kisten. Dabei griff die Bewohnerin der Nachbarwohnung die Freundin meiner Tochter mit einem auf Leinwand gedruckten Bild an und schlug ihr den seitlich gegen den Kopf, so dass die Freundin eine mittelschwere Gehirnerschütterung davontrug. Die Polizei wurde eingeschaltet, was bedeutete, dass wir einige Tage später dort unsere Aussage machen mussten. Und dann setzte uns die Hausverwaltung einen engen Termin: wegen der Feiertage sollte die Wohnung bis zum 28.12. 16:00 ausgeräumt und das Schlafzimmer, das der Vormieter grün gestrichen hatte, weiß gestrichen sein (das war letzten Dienstag).

Ich trommelte also Freunde und Familie zusammen, die auch alle kamen, weil sie tolle Menschen sind. In einer gemeinsamen Anstrengung räumten wir die Wohnung aus, strichen das Zimmer, karrten die Möbeln in die neue Wohnung („nur“ 3. Stock), packten den Sperrmüll auf einen Anhänger, und reinigten alles. Glaubt mir, ich war in meinem ganzen Leben noch nicht so kaputt.

Deshalb wünsche ich allen ein friedliches und ruhiges Weihnachtsfest. Ich werde zwischen den Jahren nicht schreiben, obwohl ich das dringen tun müsste. Stattdessen werde ich lesen und entspannen, damit ich für das nächste Jahr gewappnet bin.

Euch wünsche ich natürlich dasselbe.

Es tut mir Leid, dass ich dieses Jahr nicht dazu gekommen bin, Weinachtkarten zu schreiben oder dass Geschenke zu spät abgeschickt wurden. Aber wie ihr seht, gab es nicht genügend Stunden pro Tag und zu wenig Energie in meinem alternden Körper. Möge sich jeder umarmt fühlen, der eine Umarmung braucht. Dafür habe ich genug Kraft.

Ich wünsche euch allen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.

Wir sehen/lesen uns 2019 wieder (geplant sind weitere Beiträge über die Römerreise mit meinem Mann und über meinen Versuch, die Diabetes unter Kontrolle zu bringen).

 

P.S.: Wer Englisch kann, kann noch bis zum 2. Januar den Indie Authors‘ Advent Calendar genießen.

 

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