Veröffentlichung!

Themenmonat July:
Neuerscheinung

Auch im Juli gibt es bei mir wieder eine Veröffentlichung. In neuem Gewand, überarbeitet und mit sauber gescannten Bildern (55 an der Zahl) erscheint mein Roman „Die Hexen von Greenwitch“ erstmals als eBook und Taschenbuch. Vielleicht gibt es demnächst auch einen Festeinband.

Das Buch war ursprünglich (im Jahr 2007) von mir als Web-Serial geschrieben und veröffentlicht worden. Damals erfüllte es genau das, was ich mir davon erhofft hatte, es führte meine ersten Fans zu mir. Etliche von ihnen sind auch heute noch dabei (wink).

Für alle, die die Geschichte noch nicht kennen, meinte mein Korrektor: „Das ist ja wie der Zauberer von Oz auf Drogen“. Man mag darunter verstehen, was man will, aber gefallen hat ihm die Geschichte. Ich wünsche auch euch viel Spaß damit:

Kann ein Bücherwurm einem wild entschlossenen Jäger entkommen und die Welt retten, die sie eben erst betreten hat?

Seit einem Unfall lebt Leseratte Melissa bei Onkel und Tante, die sie zu einem Urlaub an die Ostsee mitnehmen. Zum Glück hat sie genügend Bücher eingepackt, um sich darin zu vergraben. Doch als sie einen magischen Stein entdeckt, befördert der sie nach Greenwitch, einer Welt, die aus einem ihrer Fantasy Romane stammen könnte.

Auf ihrer Suche nach einem Weg zurück, muss sie sich mit Riesenspinnen, eingebildeten Einhörnern und anderen Fabelwesen herumplagen. Dabei hat sich längst ein geübter Jäger mit einer handvoll ausgebildeter Kämpfer an ihre Fersen geheftet, der vor nichts zurückschreckt, um an den Stein zu gelangen.

Wenn Melissa nicht lernt, die Kräfte des Steins zu beherrschen und Greenwitch wieder ins Gleichgewicht zu bringen, werden ihre Verfolger und deren Verbündete wie Heuschrecken über alle Welten herfallen und die Magie ausmerzen. Ist Melissa stark genug, dies zu verhindern?

Wer Magie, Einhörner und Drachen mag, sollte sich in Melissas Abenteuer stürzen. Nur Leuten mit einer Spinnenphobie wird dringlichst abgeraten, dieses Buch in die Hand zu nehmen.

 

 

P.S.: Ich verspreche, in nächster Zeit mal alle fehlenden Bücher auf der „Meine Bücher“ Seite nachzutragen…

 

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Themenmonat Juni:
Chaos

Letzten Monat habe ich vergessen, etwas zu posten, und diesen Monat auch beinahe. Zu den Gründen dafür komme ich gleich. Aber hier ist erst einmal die Veröffentlichung für den Mai: der vierte und letzte Sammelband meiner Märchenadaptionen ist bei Amazon erhältlich (auch in KU). Die anderen Bände werde ich nach und nach bei den anderen Plattformen hochladen, aber erst muss sich das Chaos in meinem Leben beruhigen. Hier sind noch einmal alle vier Sammelbände:

 

Die Gründe, warum ich im Mai nichts gepostet habe, sind vielfältig. Zum einen kämpfe ich zur Zeit mit einem Motivatiosntief. Ich schreibe zur Zeit Kurzgeschichten, die von Kritikern und Lektoren sehr gelobt werden (z.B. vom Jurymitglied des Writers of the Future Award, David Farland), doch wenn ich sie zu Magazinen einreiche, werden sie immer wieder abgelehnt. Seit März 2020 veröffentliche ich jeden Monat mindestens ein Buch, oft mehrere, (das sind also mehr als 1 Jahr an neuen Geschichten) und die Verkäufe sind so unzureichend wie immer.

Dazu kommt, dass im Dezember ein persönliches Desaster über mich hinwegrollte, von dem ich mich immer noch nicht erholt habe. Es hat Auswirkungen auf mein Zeitmanagement, und die Ideen, die ich habe, werden oft ziemlich dunkel. Manche werden zu Geschichten, die ich einfach nicht schreiben will.

Alles in allem frage ich mich, ob ich noch weitermachen soll. Ich habe ohne Unterbrechung so viele Jahre lang veröffentlicht und geschrieben, Wie ich nicht zugeben möchte. Ich habe Leute mit ihren Geschichten erfolgreich werden sehen (und ich neide es ihnen nicht; sie haben genauso viel Herzblut hineingesteckt wie ich) während meine unsichtbar bleiben (Ja, ich weiß, dass ich ein Idiot bin, wenn es um Marketing geht).

Ich schreibe noch und liebe das Schreiben nach wie vor. Doch der Antrieb, meine Geschichten auch zu veröffentlichen ist verschwunden. Es ist, als wäre ich gegen eine Mauer gerannt und anstatt aufzustehen und einen Weg drumherum zu finden, sitze ich einfach da und kann nicht mehr. Ich fühle mich ausgelaugt und müde und unwillig so weiterzumachen.

Über ein paar aufmunternde Worte würde ich mich sehr freuen. Habt ihr das eine oder andere meiner Bücher gelesen? Was meint ihr, soll ich aufhören oder weitermachen?

 

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Themenmonat April:
Neuerscheinung und
kostenlose Geschichte

Und schon wieder eine Veröffentlichung: Vom 19. of April an gibt es den dritten Sammelband meiner Märchenadaptionen auf Amazon (Ja, diesmal sogar in KU). Bei den anderen Verkaufsplattformen erscheint es dann in 90 Tagen. Wenn ihr die Geschichten noch nicht kennt, hier sind sie alle:

 

Today, you’ll also get a free short story from me and I hope you’ll like it. As usual there’s a list of more participants of this BlogHop after my story. Enjoy and leave a comment!

 

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Ein toller Tag

Der erste April war der erste sonnige und warme Tag des Jahres. Natürlich beschloss meine Familie, auf der Terrasse zu essen. Der Himmel war so blau wie die Augen meines kleinen Neffen und kleine weiße Wolken zogen langsam über ihn hinweg. Vögel sangen überall, nicht nur im Garten meiner Eltern, und die Apfel-, Kirsch- und Birnbäume hoben weißen und rosa Blütenwolken der Sonne entgegen.

Ich liebte den Tag – bis mein Blick auf zwei kleine rote Kugeln inmitten der Kirschblüten fiel. Kirschen? Zu dieser Zeit des Jahres? Unmöglich! Es musste etwas anderes sein. Ich stellte den Stapel Teller ab, den ich zum Terrassentisch getragen hatte, drehte mich um und ging näher an den Baum heran.

Mir fiel die Kinnlade runter. Ein Elefant von der Größe eines Kleinwagens saß auf einem der Äste. Seine hellgraue Haut verschmolz perfekt mit den Blüten. Als er seine roten Augen auf mich richtete, stolperte ich rückwärts.

„Leute!“ rief ich. „Hey, Leute! Das müsst ihr sehen!“

„Was denn?“ Mein Bruder rief zurück. Er war gerade dabei, die Teller zu verteilen, die ich stehen gelassen hatte.

„Da ist ein verdammter Elefant in unserem Kirschbaum!“

„Ja, klar.“ Er lachte und arbeitete weiter. „Guter Versuch.“

Seine Kinder kamen angerannt und wollten wissen, wo der Elefant sei, aber als ich auf ihn zeigen wollte, war er verschwunden, egal wie sehr ich versuchte, ihn wieder zu finden. Die Kinder waren ziemlich enttäuscht.

„Das war kein sehr lustiger Aprilscherz“, sagte die Älteste, meine zehnjährige Nichte.

„Ich wollte den Elefanten so gerne sehen.“ Meine jüngste Nichte umarmte mich. „Es tut mir leid, dass er jetzt weg ist.“

Ich sah ihnen zu, wie sie über den blütenbedeckten Rasen rannten und dabei Narzissenbüscheln und Märzenbechern ebenso auswichen wie den schlaffen Krokussen und Schneeglöckchen, ohne es auch nur zu bemerken.

Als ich mich umdrehte, um einen letzten Blick in den Kirschbaum zu werfen, tauchte der Elefant wieder auf, weil er seine Augen öffnete. Wurde er wirklich unsichtbar, wenn er sie schloss?

„Toller Trick, was?“ Er zwinkerte mir zu.

Ich brauchte eine ganze Minute, um wieder zu Verstand zu kommen. Dann fragte ich: „Warum?“ Und als er nicht antwortete, erweiterte ich die Frage. „Warum hast du das gemacht?“

Er kicherte. Es war das seltsamste Geräusch, das ich je gehört hatte, eine Mischung aus einer verstopften Trompete und dem Quieken einer Maus.

Der Elefant spreizte seine großen Ohren, sprang vom Ast und schwebte in der Luft über mir. Mit seinem Rüssel tätschelte er den Scheitel meines Kopfes. „April, April!“

Er flatterte mit den Ohren, erhob sich in die Lüfte und verschwand innerhalb eines Herzschlages. Und ich stand da, starrte ihm hinterher und fragte mich, wie er mit geschlossenen Augen fliegen konnte.

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Hier gibt es noch mehr Geschichten (allerdings nur auf Englisch):

Were’s the Rabid Rabbit Jemma Weir
VI – The Lovers by Raven O’Fiernan
Grit Nearly Succeeds by Bill Bush
Unknown Title by Sabrina Rosen
For a Breath of Air by Nic Steven
Pitch by Sandra Llyn
Bees by Barbara Lund
Bullied by Elizabeth McCleary
Love’s Sweet Prick by Sabrina Rosen

 
#kostenlose #Geschichten #Märchenadaptionen #Veröffentlichung #eBook #Taschenbuch

 

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Themenmonat März:
Neuerscheinung und Buchbinden

Diesen Monat erscheint der zweite Sammelband meiner Märchenadaptionen. Ab dem 19. wird er bei Amazon erhältlich sein (die anderen Shops bekommen ihn 90 Tage später).

Dieser Sammelband enthält folgende Adaptionen: Die Hütte im Wald, Hänsel und Gretel, und Dornröschen. Selbstverständlich enthält das Buch auch die Originale dieser Geschichten, falls mal eines der Märchen unbekannter ist, sowie drei Bonusgeschichten zu den Adaptionen. Um das Bündel abzurunden, habe ich eine brandneue, gänzlich unveröffentlichte Bonusgeschichte (und das dazugehörige Original) hinzugefügt, die auf dem Märchen Das tapfere Schneiderlein beruht. Wenn du meine Märchenadaptionen noch nicht kennst, solltest du sie dir mal ansehen:

 
Titelbild Märchenadaptionen Sammelband 2

Eine Mechanikerin auf der Flucht, Liebende auf der Suche und eine Schönheit, die ihr Leben verschläft, müssen die Wahrheit entdecken oder sterben…

Es war einmal Magie. Doch selbst in Märchen bleibt die Zeit nicht stehen. Von mechanischen Geräten bis zu Dampfmaschinen verdrängen neuartige Erfindungen die alten Mächte.

Die Hütte im Wald wird einer jungen Mechanikerin zum Verhängnis, Sklavenhändler jagen Hänsel und Gretel, und Dornröschen muss aufwachen bevor sie stirbt. Wird Magie die Rettung sein? Oder Technologie? Oder wird dadurch alles nur noch viel schlimmer?

Finde heraus, wie deine liebsten Märchenfiguren in einer Welt überleben, in der Technik die Magie verdrängt!

 

Außerdem habe ich mit einem Projekt begonnen, das dich vielleicht auch interessieren könnte. Eine Freundin hat mir drei Bücher geschickt, die sie sehr liebt, die aber sehr gelitten hatten. Sie waren zum Teil eingerissen, einem fehlten Seiten und eines war sogar etwas schimmelig. Ich tue mein Bestes, um sie wiederherzustellen. Meinem Fortschritt kannst du auf meiner Facebook Page or (ganz neu) auf meinem Instagram Profil folgen. In den Begleittexten beschreibe ich, was ich mache.

Als erstes hatte ich die Bücher getrocknet (für 3 Std bei 70°C im Backofen), Dann nahm ich sie auseinander und begutachtete den Schaden. Jetzt verstärke, bzw. flicke ich gerade den Knick in der Mitte einiger Seiten mit dünnem Papier, damit ich mit dem Nähen anfangen kann. Wenn dich das Thema Buchbinden interessiert, Folge mir auf FB oder Insta.

 

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Themenmonat Februar:
kostenlose Geschichte

Pst, ich bin’s mal wieder. Ab sofort gibt es meine Märchenserie in vier Sammelbänden mit richtig geilen Titelbildern. Jedes Buch hat eine zusätzliche Bonusgeschichte erhalten. Wenn ihr die Märchen noch nicht in Einzelbänden habt, holt sie euch:

 

Heute gibt es eine kostenlose Kurzgeschichte von mir. Vorgabe waren: Valentin oder Liebe oder Anti-Liebe, Katze, Zauberbuch und Feuer. Ich hoffe, euch gefällt, was ich daraus gemacht habe. Wie immer gibt es für alle, die gut Englisch können, am Ende ein Liste mit weiteren Geschichten der anderen Teilnehmer:innen dieses BlogHops. Diese Geschichte ist auch gleichzeitig mein Beitrag zum Autoren-Osterkalender 2021. Dort gibt es viele weitere Geschichten auf Deutsch. Schaut doch mal vorbei! Viel Spaß beim Lesen und hinterlasst mir einen Kommentar!

 

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Feuerherz

Mit Gregory zum Hexenjagderinnerungsfeuer zu gehen war Jackies Traum, seit sie mit dreizehn das erste Mal mitgehen durfte. Zwei Jahre später wurde er nun wahr.

Sie kämpfte gegen ihre Aufregung, während sie ihr bestes schwarzes Kleid anzog – das am wenigsten von der Sonne ausgeblichene – und dazu einen violetten Schal mit passender Leggings. Leider konnte sie gegen ihren zerbeulten Hexenhut und ihre Schnürstiefel nicht viel tun. Beim derzeitigen Stand der Finanzen der Familie, musste sie nehmen, was sie sich leisten konnten.

Wie war Gregory nur auf sie aufmerksam geworden? Normalerweise hing er mit den angesagten Mädchen rum. War ja auch egal. Er hatte sie zu seiner Partnerin gewählt, keines der anderen Mädchen.

Eingewickelt in den weiten, schwarzen Umhang, den sie von ihrer Großmutter – einer der letzten echten Hexen – geerbt hatte, wartete Jackie auf ihren Traumprinzen. Ihr Herz raste, als die Limousine vor dem Haus hielt.

Doch niemand öffnete ihr die Tür, und als sie schließlich allein einstieg, war der langgestreckte Raum mit den dunkelblauen Samtsitzen im Innern leer. Sogar die getönte Scheibe zwischen ihr und dem Fahrer war geschlossen. Sie hatte sich noch nie so einsam gefühlt. Die Enttäuschung machte ihr Herz schwer.

Gerade als sie die Limousine wieder verlassen wollte, fuhr der Wagen los. Die Tür schloss sich mit dumpfem Knall und Jackie fiel in einen der weichen Sitze.

Miau!

Das Geräusch kam aus einem der eingebauten Schränkchen am vorderen Ende des langen Raums, und der Befehl war eindeutig. So fest sie konnte in ihren Umhang gewickelt, öffnete Jackie die kleine Tür. Sie erwartete, jeden Moment von einer Furie angegriffen zu werden. Sie hatte wenig Talent, mit Hexentieren umzugehen.

Aber der Kater – schwarz mit weißen Vorderpfoten – verließ das Versteck mit erhobenem Schwanz und miaute erneut, als wolle er sagen: „Was hat das so lange gedauert?“ Er drehte sich um und starrte Jackie an.

Wenige Herzschläge später hielt die Limousine und die Tür wurde aufgerissen.

„Da ist die Prinzessin der heutigen Nacht!“ Gregorys Stimme war wie Honig und ließ ihre Knie weich werden.

Der Kater maunzte verächtlich und kratzte die ausgestreckte Hand, bevor Jackie sie nehmen konnte.

„Fuck, warum hast du denn das Monster mitgebracht?“ Gregory saugte an seinen Fingern, während Jackie aus der Limousine stieg.

„Der gehört mir nicht. Er war in einem der kleinen Fächer eingesperrt.“ Warum nur hatte sie das Gefühl, sich verteidigen zu müssen?

Gregory grunzte und nahm sie am Oberarm. Nicht gerade sanft zog er sie zu dem Weg, der den Hügel hinauf zum Feuerplatz führte. Wie es die Tradition verlange brannte es in einem Steinring auf der Spitze eines luftigen Hügels in der Nähe einer Quelle. Alle vier Elemente vereint waren das Zeichen dafür, dass die Hexenverfolgungen niemals wiederholt werden würden. Bei den Elementen hatten die letzten echten Hexen vor über hundert Jahren Frieden mit den Untalentierten geschlossen.

Jackie freute sich auf den Tanz ums Feuer. Wenn die Flammen langsam erstarben, würden die, deren Kräfte sich bereits manifestiert hatten, durchs Feuer springen. Die anderen würden warten, bis es nur noch glühende Kohlen waren.

Jackie liebte die Flammen. Ihre Familie bestand hauptsächlich aus Feuerhexen. Tief atmete sie den würzigen Geruch rauchenden Holzes. Er schien sie zu rufen, aber Nein. Das war nur dieser blöde Kater, der Gregory anfauchte.

Erst als sie sich den Jugendlichen näherten, die bereits ums Feuer tanzten fiel ihr auf, dass gar keine Erwachsenen da waren.

Wo waren die Betreuer? Sie hätte nie die Erlaubnis bekommen, hier zu erscheinen, wenn die Schule nicht angekündigt hätte, dass sie die Betreuer stellen würde. Außerdem begann Gregorys Griff an ihrem Arm langsam zu schmerzen. Sie wollte sich gerade umdrehen und gehen – selbst mit Gregory an der Seite wollte sie den Mobbern aus der Schule nicht ohne einen Erwachsenen in der Nähe begegnen – als zwei kräftig gebaute junge Männer auf sie zu traten. Der Mutter sei gedankt, Gregory hat seine Leibwächter mitgebracht, um mich zu beschützen. Jackie entspannte sich, als sie neben sie traten.

„Bist du ganz sicher?“, fragte Gregory jemanden hinter Jackie.

„Hexen brauchen bis zu fünfzehn Minuten, bevor sie brennen.“ Es war Dinas Stimme, und sie badete Jackie in Eiswasser.

Gregory nickte seinen Leibwächtern zu. Vier starke Hände packten Jackies Arme. Bevor sie auch nur protestieren konnte, flog sie ins Herzen des Feuers.

Die Hitze und der Rauch des brennenden Holzes brannten auf der Haut und erschwerten das Atmen. Tränen schossen ihr in die Augen. Ranken aus Feuer schienen sich um ihre Arme und Beine zu wickeln und den Flug zu verlängern. Heiße Luft brachte ihre Haare zum Tanzen.

Miau! Der Kater sprang ihr nach und gemeinsam landeten sie in einem Funkenregen auf weißglühenden Kohlen. Jackie fiel vorwärts und ihre Hand prallte auf einen brennend heißen Kiesel. Trotzdem schlossen sich ihre Finger instinktiv darum. Um ihn genauer anzusehen, blinzelte sie die Tränen fort. Mit leisem Zischen tropften sie auf den heißen Stein, wo sie von den Flammen aufgeleckt wurden. Die heiße Luft trug den Dampf davon.

Da veränderte sich der Kiesel. Er wurde größer, länger, wuch sich zu einem Rechteck aus, flach und weich anzufassen. Die Ecken verwandelten sich in vergoldetes Metall. Ein Zauberbuch? Nur echte Hexen besaßen welche.

Jackie war so aufgeregt, dass sie die ungemütliche Situation nicht mehr wahrnahm.

„Ich wusste es,“ sagte der Kater. „Von dem Moment an, als mein Blick auf dich fiel, wusste ich, dass du eine echte Hexe bist. Eine der wenigen Hexen, die alle vier Elemente ausbalancieren können.“

„Du kannst sprechen?“ Mit einem Mal waren Gregory, Dina und all die anderen weiter weg als der Mond.

„Was glaubst du, wie ich dich sonst unterrichten könnte?“ Der Kater setzte sich und begann sein hochgestrecktes Hinterbein zu lecken. „Willst du sie gar nicht bestrafen?“

„Das klingt wie eine echt gute Idee.“ Jackie grinste und zog das Feuer an sich. Flackernd und glühend kam es Flamme um Flamme zu ihr, kletterte ihre Beine hinauf und verteilte sich über ihren Körper, ihr Gesicht, ihre Haare und ihre Arme. Wie eine lebende Fackel trat sie aus dem Feuer.

Gregory wurde bleicher als der weiße Sand am Meer. Ohne seine Leibwächter wäre er auf den Boden geprallt. Sie trugen ihn so schnell sie konnten den Hügel hinab. Ihnen folgte Dina, die während des Laufens wie eine Banshee kreischte. Die meisten anderen jungen Leute flohen ebenfalls. Nur eine Handvoll griff beherzt nach Decken und dem Feuerlöscher.

Bevor sie etwas tun konnten, schickte Jackie die Flammen zurück ins Feuer.

„So bleibt mehr für uns,“ sagte sie zu den verdutzten Helfern und zeigte auf den langen Tisch, der über und über mit Delikatessen beladen war. „Lasst uns feiern!“

Der Kater kam aus den Flammen und setzte sich neben sie. „Ich bin ziemlich stolz darauf, dass du niemandem wehgetan hast.“

„Die rennen nach Hause zu ihren Mammas und Pappas und heulen, dass sie mich umgebracht haben.“ Jackie sprach mit Feuer in der Stimme. „Sollen sie sich doch für eine Weile selbst Ärger einbrocken.“

„Hah! Ich wusste, dass du die richtige Hexe für mich bist.“ Der Kater ließ die Zunge heraushängen, und es sah genau so aus, als würde er lachen.

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Weitere Teilnehmer:innen am BlogHop und ihre Geschichten:

III – The Empress by Raven O’Fiernan

Recognition by Sara R. Cleveland

Careful What You Wish For by Nic Steven

Jesse and Tyler by Bill Bush

Sweet Vengeance by Sabrina Rosen

Patent of Marriage by Grace Craddock

Love, Drunk, and Cupid by Jemma Weir

Stop Dragon My Heart Around by Elizabeth McCleary

Any Other Way by Barbara Lund

Date Swap by Sandra Kleinschmitt

 
#kostenlose #Geschichten #Märchenadaptionen #Veröffentlichung #eBook #Taschenbuch

 

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Themenmonat November:
Frauenpower

Yay, geiles Thema. Ich liebe starke Frauen. Sie tauchen in meine Büchern immer wieder auf. Da aber nicht alle Menschen das Glück haben, ungehindert ein Rückgrat entwickeln zu können, möchte ich an dieser Stelle noch einmal auf die Anthologie „Dilaras Wegträumgeschichten – Anthologie gegen Mobbing“ hinweisen.

Das eBook ist komplett kostenlos, und das Taschenbuch gibt es zum Selbstkostenpreis (na ja, der Verlag bekommt pro verkauftem Buch 2ct, damit die Summe rund ist. Davon bezahlt er die Exemplare für die Nationalbibliothek). Im Moment mache ich dazu eine Leserunde bei Lovelybooks.

Als ich zur Schule kam, wurde ich bei den Mädchen schnell zur Außenseiterin, weil ich gerne lernte, viel las und lieber mit Jungs spielte als mit ihnen. Ich merkte diese Abneigung nicht einmal, so beschäftigt war ich mit meinen Freunden. Doch dann begann die Pubertät und ich stand plötzlich alleine da, denn den Jungen fiel mit einem Mal auf, dass ich keiner war.

Es gab viele verbale Übergriffe, die erst aufhörten, als ich (versehentlich) einem Klassenkameraden, der mich (freundlich) aufgezogen hatte (und in den ich eigentlich verliebt war), die Zähne ausgeschlagen hatte. Danach nannte man mich nur noch Gerlatschko und hielt Abstand. Nur bei einem körperlichen Übergriff, gegen den ich mich zum Glück wehren konnte, musste mein Vater einschreiten. Ich bin bis heute froh und dankbar, dass ich stets tiefstes Vertrauen zu meinen Eltern hatte, und ihnen von diesem Überfall erzählte.

Besser wurde es erst, als ich an eine Schule wechselte, in der mein Spitzname unbekannt war und ich neu anfangen konnte. Trotzdem waren Romanfiguren für lange Zeit meine besten Freunde. Als ich dann mit dem Schreiben begann, fanden die Figuren wie von allein den Weg in meine tippenden Finger, die ihren Leser*innen immer wieder zurufen: »Es ist in Ordnung sich zu wehren. Es ist richtig, mit Vertrauenspersonen zu reden, und die müssen nicht immer erwachsen sein. Teile dich mit, lass dir helfen. Es gibt Menschen, die immer für dich da sind. Du musst sie nur wissen lassen, dass du Hilfe brauchst.«

Dann kommt der Tag, an dem du das Leben mit offenen Armen empfängst und genießen kannst. Lass dich von niemandem klein machen. Du bist genauso viel wert, wie jeder andere Mensch auf dieser Welt, egal wie viel Geld, Macht, Einfluss und Hautpigmente oder Gedanken, Gefühle und Ideen du hast.

Ich weiß, dass meine Erlebnisse relativ harmlos waren, wenn man sie mit dem vergleicht, dem heutige Kinder ausgesetzt sind. Das Wort ‚Mobbing‘ gab es damals noch gar nicht, das Problem schon. Daher war und ist es mir stets wichtig, meinen Leser*innen (egal welchen Alters), starke Figuren als Rollenvorbilder mit auf den Weg zu geben. Vielleicht ist gerade das etwas, das mich und meine Geschichten auszeichnet. Holt euch eines meiner Bücher und entscheidet selbst.

 

#faktastischernovember #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Themenmonat Oktober: Wenn ich
in ein Buch springen könnte …

Hahaha! Es ist mein Job, in Bücher zu springen. Das tue ich jeden Tag mit wachsender Begeisterung. An einem guten Tag schreibe ich dann etwa 1500 Worte über die Erfahrungen. Aber lasst uns diesen Monat mal ein wenig anders angehen. Ich würde euch nämlich gerne zuerst meine/unsere Neuerscheinung vorstellen. Mit dem Monatsthema beschäftige ich mich hinterher.

Auf Grund aktueller Ereignisse entschlossen sich die Autoren einer Gruppe, in der ich auch aktiv bin, ein Buch herauszubringen, das Mobbing-Opfern eine Auszeit gibt. Dafür war es wichtig, Geschichten auszuwählen, die Spaß machen und nicht zu dunkel sind, damit sie keine schlechten Erinnerungen triggern. Ich denke, dies ist uns gelungen. Seht euch das Buch doch mal an. „Dilaras Wegträumgeschichten – Anti-Mobbing Anthologie“ wird für alle kostenlos sein (sobald Amazon die Preisanpassung durchgeführt hat) und macht sicherlich nicht nur Mobbing-Opfern Freude.

Träume: für den einen eine Flucht aus der Wirklichkeit, für den anderen die Kraft, sich einem neuen Tag zu stellen.

Dieses Buch lädt zum Tagträumen ein. Zwischen den Buchdeckeln verbergen sich Kurzgeschichten über magische Wesen, verborgene Welten und wunderliche Geschehnisse.

Von keksfanatischen Drachen bis zu einer heimlichen Dämonenbeschwörung auf dem Balkon. Erkundet die Welt der Elfen, taucht in die Tiefen des Meeres und rettet mit einer Katze die Welt. In Träumen ist nichts unmöglich.

Anmerkung der Autor*innen
Allgegenwärtig und doch kaum thematisiert: Mobbing. Es betrifft Kinder wie Erwachsene und prägt die Opfer ein Leben lang. Viel zu wenig wird gegen Mobbing getan. Zu oft wird es von jenen ignoriert oder gar toleriert, die die Macht hätten, den Opfern zu helfen. Wir sind sechzehn Autor*innen, die Aufmerksamkeit für diesen Missstand schaffen wollen. Mit keinem Buch der Welt können wir den Tätern Einhalt gebieten, aber wir vermögen den Opfern Gutes zu tun – eine Auszeit zu schenken.

Mit Geschichten von Anja Bärike, Verena Binder, Nicky DeMelly, Miriam Fischer, Yule Forrest, Katharina Gerlach, Mary Jones, Isalie Kirschbaum, Delia Liebkur, Jeannine Molitor, Alexa Pukall, Nadja Raiser, Patrizia Rodacki, Annie Waye, Margo Wendt, Vanessa Zeiner

 

Großartig. Da wir das nun geklärt haben (ihr ladet es euch doch runter und schreibt eine Rezi, oder?), können wir wieder darüber sprechen, wie das mit dem Springen in Bücher so wäre. Muss man wirklich körperlich in ein Buch hüpfen? Ich glaube nicht. In meiner Erfahrung ist es viel erfüllender im Kopf einer Romanfigur mitzureisen und deren Abenteuer zu erleben, die Welt so zu sehen, wie es meine Fantasie bevorzugt, und die Gefühle der Figur zu spüren. So kann ich eine ganze Reihe interessanter Leben leben und nicht nur ein einziges Abenteuer (vermutlich ist das ein ähnlicher Unterschied wie zwischen einem Film und einem guten Buch, nur ein wenig direkter).

Außerdem gibt es so viele tolle Bücher, dass es schwer sein würde, sich für eines zu entscheiden. Wie soll ich das machen? Ich habe fast 2,000 Bücher in Regalen auf dem Dachboden und das sind nur meine Lieblingsbücher. Alle anderen habe ich nach und nach verschenkt. Ich bleibe lieber dabei, nur in Gedanken durch Geschichten zu reisen und das Leben, die Gedanken, Gefühle und Abenteuer einer Figur mitzuerleben, ohne dabei zu Schaden zu kommen (auch wenn es die Romanfigur erwischt). Wie hältst du es damit? Würdest du in ein Buch springen wollen? Und wenn ja, welches würdest du auswählen?

 

#faktastischeroktober #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Themenmonat August: Lieblingszitat

Ich habe einige Lieblingszitate, aber nur zwei beeinflussen mein Leben stark. Das erste bezieht sich auf mein Schreiben und ich habe es bestimmt eine Millionen mal aus verschiedensten Mündern in unterschiedlichsten Formulierungen gehört, bevor es in meinem Herzen angekommen ist. Die Aussage ist:
„Rohfassungen (einer Geschichte) sind immer schei… ähm Mist!“ (wir wollen hier ja nicht vulgär werden)

GedankenspieleUm meinen ersten veröffentlichten Roman zu schreiben brauchte ich viele, viele Jahre. Das war natürlich zum Teil bedingt durch die nötige Recherche, immerhin war es ein historischer Roman, aber ein ziemlicher Anteil war auch Lampenfieber. Mein Perfektionismus ließ das Projekt immer wieder ins Stocken geraten. So war das Schreiben der Rohfassung ein schwieriger Prozess, denn ich wollte unbedingt das bestmögliche Manuskript abliefern.

Das will ich auch heute noch, aber ich versuche nicht mehr, dies in der Rohfassung zu erreichen. Ich tippe die Geschichte zügig in den Computer, ohne zu viel darüber nachzudenken, und dann arbeite ich alles noch einmal durch, um die Vision zu bekommen, die ich von Anfang an im Kopf hatte. Diese Änderung der Arbeitsweise hat mich befreit. Ich schreibe jetzt wesentlich schneller ohne dabei auf die Qualität zu verzichten, die mir wichtig ist.

Das zweite Zitat ist von meiner Urgroßmutter, die starb als ich zehn war. Sie war ziemlich dement und konnte sich kaum an Dinge erinnern, die gerade erst passiert waren (wie z.B. ein Sturz die Treppe hinter in der Nacht oder wie lange die letzte Mahlzeit her war), aber sie war eine zufriedene Frau mit Prinzipien. Sie sagte mir oft, dass man jede Situation (und alles andere auch) immer solange gründlich betrachten solle, bis man die gute Seite gefunden habe. Ihr Motto war:
„Es ist nichts so schlecht wie irgend gut für!“

Das wurde auch mein Lebensmotto. Als Kind habe ich mich regelrecht darauf trainiert, die gute Seite zu finden. Mittlerweile entdecke ich sie automatisch, ohne lange darüber nachdenken zu müssen, was mir dabei hilft, mit den schlimmen Dingen fertig zu werden, die in der Welt passieren: dem Egoismus der Menschheit, der absichtlichen Ignoranz mächtiger Personen, der achtlosen Brutalität und gierigen Zerstörung. Ohne die Worte meiner Urgroßmutter und meine Umsetzung davon wäre ich längst depressiv geworden, denn die Welt ist nicht fair. Sie war es nie und wird es nie sein.

Doch selbst im größten Unglück kann man ein Körnchen Schönheit finden, wenn man nur genau genug hinsieht. Selbst wenn einem das nicht hilft, die Auswirkungen des Unheils sofort zu lindern, kann es einem die Kraft geben, die man braucht, um die Welt um sich herum ein winzig kleines Bisschen besser zu machen.
Das ist es, nach dem ich strebe, mit meinem Leben und meinem Schreiben. Danke, Uromi!

 

Zum WIP:
Der Roman wächst zwar langsam, aber er wächst. Mein Enkel hält mich ganz schön auf Trab und auch die Veröffentlichungen brauchen ihre Zeit. Wer in der Zwischenzeit etwas von mir lesen möchte kann sich ja eines meiner älteren Bücher schnappen. Im Moment gehe ich „Victors Wut“ noch einmal durch. Die englische Neuauflage geht heute an den Start (mit neuem Titelbild, sprachlich überarbeitet und mit erweitertem Anhang), die deutsche Neuauflage folgt demnächst.

 

Veröffentlichungen:

Vielleicht interessiert euch ja auch mein Zeitreise Romantasy „Jahrhundertschwestern“, den ich letzten Monat unter meinem neuen Pseudonym „Leonie Joy“ veröffentlicht habe. Wenn ihr diese Novelle lesen möchtet, findet ihr die Links zu den Verkaufsplattformen hier. Greift zu.

 

Klappentext:
Zwei Jahrhunderte, zwei Freundinnen, ein Traum …

Heathers Freundin Catriona starb bereits vor vielen Jahren und doch treffen sich die Mädchen regelmäßig.

Catrionas Leben ist geprägt von harter Arbeit auf dem Lande, und Heather lebt im goldenen Käfig. Sie leidet unter den Ansprüchen ihrer ambitionierten, wohlhabenden Eltern.

Als sich die beiden in Männer aus der falschen Epoche verlieben, müssen sie die Zeit selbst bezwingen. Kann ihnen das gelingen?

 

Wollt ihr mal beim Amazon reinlesen?

#faktastischeraugust #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Themenmonat Juli: Happy End –
muss es immer eins geben?

Eigentlich gibt es nur ein Genre, in dem auf ein Happy End nicht verzichtet werden kann. Und das ist Romance. In allen anderen Genres ist es nicht zwingend notwendig. Nun ist die Frage aber vermutlich, ob für mich ein Happy End absolut unumgänglich ist.

Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Natürlich mag ich es gerne, wenn ich ein fröhliches Ende schreiben kann, bei dem alle Beteiligten zumindest für den Augenblick glücklich und zufrieden leben. Aber in manchen Geschichten passt das einfach nicht.

So muss zum Beispiel in einer meiner Geschichten die Hauptfigur am Ende mit dem Verlust eines engen Freundes fertig werden. Bei so etwas hüpft man hinterher natürlich nicht voll Freude durch die Gegend. Deshalb schrieb ich ein Ende mit Hoffnung, um zu zeigen, dass sie heilt.

Was ich aber gar nicht mag, ist, wenn das Ende total traurig, depressiv und düster ist. Selbst in der schlimmsten Situation gibt es immer noch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Oder sollte es zumindest geben. Meiner Meinung nach.

Daher findet man in meinen Geschichten keine Enden, die komplett frei von Hoffnung sind, außer vielleicht in der einen oder anderen Dark Fantasy Kurzgeschichte.

 

Zum WIP:
Nach der Zwangspause durch Corona, bin ich endlich wieder am Schreiben (der Enkel geht jetzt wieder in den Kindergarten). Ich komme gut voran. Außerdem habe ich endlich meine Webseiten auf Vordermann gebracht, meine neu veröffentlichten Bücher eingepflegt und auf der Verlagshomepage die Autoren der neuesten Veröffentlichung angelegt. Ich bin ganz zufrieden damit, wie es diesen Monat gelaufen ist.

 

Veröffentlichungen:
Kurzfristige Änderung!

Die ursprünglich für den 19. Juli geplante Veröffentlichung von „Victors Wut“ verzögert sich aus persönlichen Gründen um einen Monat. Stattdessen wird zu diesem Zeitpunkt endlich die lange erwartete Zeitreise Romantasy „Jahrhundertschwestern“ erscheinen.

Das neue Pseudonym „Leonie Joy“ ist von jetzt an der Name, unter dem ich meine Romantasy-Geschichten veröffentlichen werde.

Wenn ihr diese Novelle lesen möchtet, findet ihr die Links zu den Verkaufsplattformen ab dem 19. Juli hier. Greift zu.

 

Klappentext:
Zwei Jahrhunderte, zwei Freundinnen, ein Traum …

Heathers Freundin Catriona starb bereits vor vielen Jahren und doch treffen sich die Mädchen regelmäßig.

Catrionas Leben ist geprägt von harter Arbeit auf dem Lande, und Heather lebt im goldenen Käfig. Sie leidet unter den Ansprüchen ihrer ambitionierten, wohlhabenden Eltern.

Als sich die beiden in Männer aus der falschen Epoche verlieben, müssen sie die Zeit selbst bezwingen. Kann ihnen das gelingen?

 

Die große Ankündigung des letzten Monats war die Veröffentlichung des Buches „Das geheime Leben der Fabelwesen 1: Meerjungfrauen“. Darin gibt es dreißig sehr unterschiedliche Kurzgeschichten zum Thema. Es ist ein Ritt durch viele Genres, von Science Fiction und Fantasy bis zu Geschichten aus der realen Welt. Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig im Phantastischen. Die bisherigen Beurteilungen sind bisher durch die Bank weg gut.

Das eBook ist bereits überall erhältlich, Erscheinungstermin des Taschenbuchs ist der 17. Juli 2020 und bei mir persönlich gibt es noch einige, wenige Exemplare des Festeinbands, den ich als Sonderbestellung für die Autor*innen gemacht habe. Greift zu, solange der Vorrat reicht.

Wollt ihr mal reingucken (wir können durchaus noch Verkäufe brauchen)?

#faktastischerjuli #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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Themenmonat Juni:
Charaktere, die im Kopf bleiben

Ich glaube, dass das Dasein als Künster – ganz gleich ob mit Worten oder anderen Medien – die einzige sozial akzeptierte Form des Wahnsinns ist. Einige riechen Farben, schmecken Töne oder spüren Formen, die es (noch) nicht gibt. Ich höre die Stimmen meiner Romanfiguren in meinem Kopf.

Manchmal sind diese Stimmen so eindringlich, dass sie anstrengend werden. Meine Familie ist manchmal recht generft, wenn es so aussieht als würde ich sie ignorieren, nur weil ein Schreihals in meinem Kopf alles andere übertönt. Ich habe zwar gelernt, bei meiner Familie nachzufragen, was sie von mir wollen, aber manchmal bemerke ich nicht, dass sie mich brauchen.

Das Problem verstärkt sich, wenn ich wegen widriger Umstände nicht schreiben kann. Während der COVID-19 Pandemie lebt mein wunderbarer Enkel bei uns und wirbelt unser ganzes Leben durcheinander. Er ist auch der Grund, warum ich kaum noch schreiben kann. Es ist schwierig, sich zu konzentrieren, wenn ein Dreijähriger meint, die Matratze seines Bettes anmalen zu müssen, oder einen Spielzeughubschrauber um meinen Kopf fliegen lässt.

Das gefällt den Figuren in meinem Kopf natürlich gar nicht. Sie wollen geschrieben werden, und zwar sofort. Um sie davon abzuhalten, mich die Wände hochgehen zu lassen, helfe ich mir mit Flash Fiction (Mini-Geschichten) und Kurzgeschichten., die ich früh morgens schreibe, wenn mein Enkel noch schläft. Den Rest des Tages nutze ich dann dafür, meine Veröffentlichungen voranzubringen, denn das ist etwas, das ich auch mit meinem Enkel und den Schreihälsen in meinem Kopf schaffe.

Die gute Nachricht (für die Charaktere in meinem Kopf genauso wie für meine Leser*innen) ist, dass mein Enkel in vierzehn Tagen endlich wieder in den Kindergarten gehen darf. Dann habe ich die nötige Ruhe, um die lautesten Schreihälse aus meinen Gedanken auf Papier zu bannen. Ich hoffe nur, dass diese Figuren dann in euren Köpfen ebenso hängen bleiben. Ich werde mir jedenfalls größte Mühe geben. 😀

Zu meinem derzeitigen Romanprojekt: Mir kribbelt es in den Fingern es so schnell wie möglich niederzuschreiben, sobald ich die nötige Ruhe dafür finde. Leider bin ich keine 15 mehr, wo ich in den Pausen meine Hausaufgaben machen konnte, während die anderen über mich hinweg Fußball spielten.

Und nun zur Veröffentlichung des Monats, unsere Meerjungfrauen:
 

 
Das Meer … unendliche Weiten …
in denen es noch so viel zu entdecken gibt!

Menschenähnliche Wesen, die am und im Wasser leben, faszinieren uns schon seit Jahrhunderten. Zahlreiche Legenden und Mythen ranken sich um Meerjungfrauen. Doch wer weiß schon, wie sie zu dem wurden, was sie sind? Und wer könnte erklären, was genau sie sind.

Sind es menschenfressende Sirenen oder eine vom Aussterben bedrohe Spezies? Fische, geerbt oder gejagt, oder doch eher Menschen? Sind wir gar miteinander verwandt? Es wäre auch vorstellbar, dass Meermenschen auf anderen Planeten leben, bis sich ein Außermeerischer zu ihnen verirrt. Auch Menschen wie du und ich könnten Meerjungfrauen sein.

Entdecke in 30 Kurzgeschichten, wie vielseitig diese Fabelwesen sind.

Das sind volle 408 Seiten zum Einführungspreis von nur 3,99€ erhältlich bei Amazon und Weltbild (die anderen Läden brauchen mal wieder länger, um den Link einzupflegen). Am 1. Juli steigt der Preis.
Und auch auf Lovelybooks und Goodreads ist das Buch bereits gelistet, falls jemand die Lust verspürt, eine Rezension zu hinterlassen (oh ja, bitte, bitte *plinkertmitdenAugen*).
Na los, auf zu eurem Lieblingsladen und vorbestellen. Ich verspreche euch, dass es sich lohnt. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

#faktastischerjuni #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

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