Wissenschaft

Römer in Deutschland 3

Schließlich kamen wir auch zu den rekonstruierten Häusern und zu dem Teil, der meinen Mann besonders interessierte: zu den Toiletten (immerhin ist er Meister auf einer Kläranlage). Wie wir aus Büchern bereits wussten, nutzten die Römer Gemeinschaftstoiletten ohne Trennwände (siehe Foto). Man traf sich auf dem Klo, um über Geschäfte zu reden (daher kommt vermutlich auch die deutsche Redewendung ’sein Geschäft verrichten‘). unter den hölzernen (oder manchmal auch steinernen) Sitzen gab es laufendes Wasser, das die Fäkalien fortspülte. Als Klopapier benutzten die Römer Stöcke, die an einem Ende mit Läppchen umwickelt waren. Diese tauchten sie in das Wasser und reinigten sich damit den Hintern.

Niemanden störte es, die Toilette mit anderen zu teilen. Es gab Toiletten für Männer und für Frauen, aber auch welche für beide Geschlechter. Wie unsere Führerin sagte, waren sie ein beliebter Treffpunkt für Huren.

Interessanterweise geht das Sprichwort ‚Geld stinkt nicht‘ (pecunia non olet) nicht auf eine Steuer auf die Benutzung von Gemeinschaftstoiletten zurück, wie ich gedacht hatte. Sie wird dem römischen Kaiser Vespasian zugeschrieben, der eine Steuer auf den Verkauf von Urin aus öffentoliche Sammelbecken einfürte (die niederen Klassen pinkelten in Amphoren, die in diese Sammelbecken entleert wurden). Der so gesammelte Urin, insbesondere „gefaulter“, in dem sich alkalisches Ammoniak gebildet hat, wurde für die Ledergerbung, zur Reinigung der Wäsche und als Bleichmittel für Wolltogas eingesetzt.

Die Römer wussten auch, dass das Abwasser von mehr als einer Handvoll Leute zu Problemen führte (immerhin lebten in dieser Stadt ca. 5,000 Menschen). Daher bauten sie einen tiefen, überdeckten Kanal (die Cloaca Maxima, siehe Foto) mit Seitenarmen zu jedem Häuserblock. Schmalere Kanäle kamen aus den Häusern zu diesen Seitenarmen. Das Wasser, das stetig durch die Toiletten lief, schwemmte die Cloaca Maxima frei und die Fäkalien landeten im Rhein, der sie davon trug.

An einigen Stellen gab es Zugänge, die darauf hindeuten, dass es Leute gab, die dafür sorgten, dass die Cloaca Maxima nicht verstopfte. Wenn man sich den Gestank in dem engen Kanal vorstellen kann (die Cloaca Maxima in Xanthen war höchstens 1.5 m hoch), wird einem klar, wie verzweifelt jemand sein musste (oder wie hoch die Bezahlung), um diese Arbeit anzunehmen. 😀

Sauberes Trinkwasser kam nicht aus dem Rhein (und mit gutem Grund, denke ich), sondern aus einer Quelle in den nahen Bergen. Ein Aquädukt brachte es direkt in die Stadt, wo es zu den Häusern, Badehäusern und zu den Toiletten verteilt wurde. Zum Waschen oder für andere Aufgaben mit hohem Wasserbedarf nutzten die Römer oft auch Regenwasser, das in Zisternen gesammelt wurde. In manchen Städten gab es auch Brunnen, aber nicht hier.

 

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Römer in Deutschland 2

Bis an den Rand gefüllt mit Wissenswertem und neuen Ideen fuhren Mein Mann und ich weiter nach Xanthen. Die Altstadt ist sehr hübsch, und es gibt sogar zwei Windmühlen (eine in der Stadt, die andere ein kleines Stück außerhalb). Das Beste war aber der Archäologische Park mit den zum Teil wieder aufgebauten römischen Gebäuden. Gleich hinter dem Eingang ist eine dreidimensionale Karte, die die wieder aufgebauten Gebäude in dunkelgrau und die noch zu untersuchenden Bereiche in hellgrau anzeigt. Auf dem Foto habe ich den Rhein blau eingefärbt, damit man mal sieht, wie dicht er an der Stadt entlang floss. Heute liegt er weiter entfernt, denn in den letzten 1500 Jahren ist er etwas gewandert.

Xanthen wurde als einzige Stadt als Colonia gegründet (alle anderen waren vorher gegründet und erhielten den Titel erst später), was sie zu einer zivilen Stadt mit besonderen Privilegien machte. Sie wurde von Kaiser Trajan entworfen (wahrscheinlich wurden die Entwürfe nur von ihm abgesegnet). Um 275 n.Chr. wurde sie zerstört und aufgegeben. In der Nähe gab es auch ein dauerhaftes Militärlager, das aber im Museumspark nicht im Fokus stand.

Natürlich hatte die Colonia alles, was eine solche Stadt haben musste: ein Colosseum, Tempel, Badehäuser, Wohnhäuser, Verwaltungsgebäude, Abwasserkanäle, Frischwasseraquädukte und so weiter.
Mein Mann und ich waren besonders von dem teilrekonstruierten Colosseum beeindruckt. Wie wunderbar symmetrisch die Unterkonstruktion war … Es war absolut beeindruckend, die Stümpfe der Originalpfeiler zu sehen, die nach über 1500 Jahren immer noch zu einem guten Teil zu sehen waren. Alle andere war über die Jahe von den Menschen abgetagen und in der mittelalterlichen Neugründung verbaut worden.

Es war zwar kein besonders großes Colosseum, aber es gab genug Platz für alle 1500 römischen Bürger. Die sandige Arena war groß genug, um Wildschein- und Bärenkämpfe abzuhalten, aber auch für Gladiatorenkämpfe. Für Pferde- oder Wagenrennen war sie aber zu klein.


Obwohl Gladiatoren überwiegend Sklaven waren, wurden sie oft abgöttisch verehrt. Manchmal wurden sie auch wegen guter Leistungen in der Arena freigelassen. Es gab strenge Regeln, wie die „Spiele“ abzulaufen hatten. Die Bewaffnung und Panzerung war bis zum kleinsten Hosenknopf vorgeschrieben (Achtung Redewendung: Römer kannten keine Knöpfe). Es gab auch strenge Vorschriften, wer gegen wen kämpfen durfte (Bitte etnschuldigt die schlechte Qualität des Fotos. da, wo ich es aufgenommen habe, war es ziemlich dunkel, und das Aufhellen hat die Beschriftungen ziemlich verwaschen. Hier gibt es weitere Informationen über Gladiatoren).

   

Es gab auch mehrere Puppen, die sich gerade als Gladiatoren fertig machten. Aber ich glaube, dass die Proportionen nicht ganz stimmen. Gladiatoren mussten viel muskulöser gewesen sein, denn ihre Ausrüstung war recht schwer UND sie trainierten und kämpften auf Sand (bist du jemals an einem Strand gerannt? Dann weißt du, wie kraftraubend das ist). Die Kämpfe dauerten durchschnittlich nur wenige Minuten, sagte unsere Fremdenführerin.

 

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Römer in Deutschland

Vor etwa zehn Jahren entdecke man ein römisch-germanisches Schlachtfeld keine 20 Minuten mit dem Auto von dort, wo ich wohne. Zunächst wurde es geheim gehalten, um unrechtmäßige Grabungen zu verhindern, aber letztendlich musste die Wahrheit doch heraus. Und sie war eine Sensation.

Bis zur Entdeckung des Schlachtfelds waren Archäologen davon ausgegangen, dass nach der Varusschlacht (9 n. Chr.) keine römische Armee mehr nennenswerte Strecken in Germanien zurückgelegt hat. Doch die gefundenen Münzen datierten die Fundstelle auf 235/236 n. Chr. Es wurde später entdeckt, dass ein Übersetzer der antiken Texte, die behaupteten, Maximinus Thrax wäre mit seiner Armee bis an die Elbe gezogen, als Übertreibung angesehen hatte und die Entfernungen großzügig nach unten angepasst hat (um mehrere hundert Kilometer).

Mein Mann und ich waren von Anfang an fasziniert und besuchten Informationsveranstaltungen, die bisher einzige Ausstellung der Originalfunde und (natürlich) mehrere geführte Touren über das Harzhorn (immer lohnenswert, wenn man in der Nähe ist). Als wir also vor der „schweren Wahl“ standen, was wir in unserem ersten kinderfreien Urlaub sei Jahren machen wollten, war „Römer in Deutschland“ eigentlich selbstverständlich.

Übrigens öffnet ein Klick auf die Fotos die vollständige Größe.

Wir fingen in Haltern am See im LWL Römermuseum an. Das ist kein besonders großes Museum, aber die Leitung hat sich besonders viel Mühe damit gegeben. Die Ausstellungsstücke waren für alle Altersgruppen interessant und umsichtig ausgewählt. Es gab viele tolle Dinge für Kinder zu sehen und zu tun (wie z.B. das Dorf von Asterix & Obelix), aber auch interessante Sichtweisen für Jugendliche und Erwachsene (Dioramen und ein echter Brennofen für Tonwaren, siehe unten).

Haltern war ein wichtiger Militärstützpunkt, an dem Boote Versorgungsgüter, die über die Lippe angeliefert wurden, auf kleinere Schiffe zur Versorgung anderer Militärlager umgeladen wurden. Deshalb hatte die römische Armee den Stützpunkt mit einem sogenannten Kastell befestigt. Sie handelten übrigens auch mit der lokalen Bevölkerung (hauptsächlich frisches Obst und Gemüse, blonde Haare, Schnitzereien und Felle).

   

Besonders beeindruckend war auch die Länge des Zuges von Varus Legionen aus Playmobil. Es kamen jeweils zehn zelttragende Esel auf eine Centurie. Die Reihe der kleinen Figuren ging einmal rund um den Raum und noch ein Stück diagonal hinein. Die Leute am Anfang des Zuges haben vermutlich gar nicht mitbekommen, was hinter ihnen los war. Das hat sicherlich dazu beigetragen, dass Arminius die Schlacht gewonnen hat. Ein wirklich interessantes Museum, dass mein Mann und ich schon ein paar Mal zu dem Thema besucht haben, ist in Kalkriese bei Osnabrück. Die Wissenschaftler sind sich ziemlich sicher, dass sie dort den tatsächlichen Ort eines Teils der Varusschlacht gefunden haben. Das Museum ist sehr schön und interaktiv gestaltet.

Die Zelte teilten sich je sechs römische Soldaten, wenn die Armee auf dem Marsch war. Lebten sie in einem Kastell, teilten sie sich einen kaum größeren Raum in einer Baracke (die haben wir am nächsten Tag in Xanthen gesehen). Jeden Tag mussten sie das Lager neue aufbauen, einen Graben ausheben, einen Wall aufschütten und eine Holzpalisade aufstellen, Latrinen graben, ihre Zelte aufstellen und sich selbst versorgen. Morgends musste dann alles wieder zurückgebaut werden und Graben und Latrine wieder zugeschaufelt werden. Jeder Soldat trug etwa 14kg Gepäck und dasselbe noch einmal in Form von Schutz (Helm, Kettenhemd usw). Die Jungs hatten vermutlich kräftigere Muskeln als ein heutiger Body Builder, und waren mit Sciherhheit wesentlich wendiger und schneller. Mein Mann ist kein Schwächling, aber er war froh, als er das Gepäc wieder absetzen durfte (übrigens, erkennst du den Unterschied zwischen dem Marschgepäck von früher [Rückentrage] und heute [Hosentasche]? :D).

Mich haben besonders die zarten Glasfragmente überrascht und begeistert. Ich wusste zwar, dass Römer bereits Glas herstellen konnten (das alein ist schon beeindruckend, wenn man bedenkt, dass sie in der frühen Eisenzeit lebten). Mir war allerdings ncht klar gewesen, wie bunt die Gläser sein konnten. Von den Stücken, die ich bisher gesehen hatte, war ich (voreilig) davon ausgegangen, dass sie matt und üblichweise farblos, grau oder bräunlich waren. Aber das stimmt nicht. Bestaunt doch auch einmal die irren Farben der Scherben… Römer hatten anscheinen ein Faible für bunte Farben (dafür sahen wir später weitere Beweise).

Aber das Highlight des Museums stand auf einem separaten Gelände nur wenige Gehminuten entfernt. Dort war ein Stück der ehemaligen Kastellbefestigungsmauer aus Holz und gestampfter Erde aufgebaut worden. Und das war ziemlich beeindruckend. Obwohl es nur ein kleiner Ausschnitt der Mauer war, die das ganze Lager umgab, fühlte ich mich unbedeutend und klein. Allein der Gedanke, wie sich wohl ein germanischer Bauer aus einem Dorf mit 3-6 Häusern und kaum Zäunen (wenn, dann um Tiere aus dem Garten fern zu halten) gefühlt haben muss, der  das erste Mal Lebensmittel an die Römer auslieferte, hat eine ganze Reihe neuer Ideen für Geschichten ausgelöst. Das Kastell muss auf die Bevölkerung vor Ort ziemlich einschüchternd gewirkt haben (obwohl sie vermutlich lieber gestorben wäre, als das zuzugeben).

 

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neue Pläne

Also, seit mein Enk(g)el auf der Welt ist, habe ich Probleme, meinen Blog up-to-date zu halten. Ich denke, dafür haben alle Verständnis. Aber es liegt nicht nur an ihm. Mir ist auch nichts eingefallen, was nicht auf „kauft meine Bücher“ hinausgelaufen wäre (dürft ihr natürlich, aber ich will nicht drängeln). Daher habe ich beschlossen, in der nächsten Zeit regelmäßig zu zwei Themen zu schreiben, die mich beschäftigen.

KolosseumZuerst ist da alles, was ich so an Recherche mache. Dabei entdecke ich immer so viel Interessantes, dass sich das teilen durchaus lohnt. Den Anfang machen die Römer, denn mein Mann und ich hatten das große Glück vor Kurzem eine kinderfreie Reise durch einen Teil Deutschlands machen zu können, bei der wir uns vieles angesehen haben, das von den Römern zurückgeblieben ist (ihr seht, Zuwanderer gab es schon vor über 2000 Jahren). Diese Beiträge werde ich versuchen ab Oktober möglichst regelmäßig an Montagen zu posten (ich muss mir dafür einen Puffer erstellen).

Diabetes Typ II HilfsmittelZum Ende der Woche, voraussichtlich an Freitagen, werde ich von meinen Anstrengungen berichten, meine Diabetes Typ II in den Griff zu kriegen oder gar ganz zu heilen. Dafür werde ich zuerst einmal zusammenfassen, was ich in den drei Jahren seit der Diagnose alles gelernt und erreicht habe. Anschließend stelle ich die Daten eines gesunden Menschen vor (denn solche konnte ich nirgends im Netz finden, und mein Mann hat sich netterweise als Versuchskaninchen zur Verfügung gestellt) und poste dann über meine eigenen Fortschritte. Vielleicht kann ich damit ja dem einen oder anderen helfen, die ähnliche Probleme haben.

Wenn dann noch Zeit ist (oder auch einmal so, zwischendurch), werde ich auf Neuerscheinungen verweisen, wie z.B. auf mein Kinder-/Jugendbuch „Monsterjäger“, das als eBook ab sofort vorbestellt werden kann. Ausgeliefert wird es ab dem 21. Oktober. Dann steht auch das Taschenbuch auf Amazon zur Verfügung.

Hier sind Klappentext und Titelbild:

Um seine zum Gespenst gewordene Schwester wieder in einen Menschen zu verwandeln, muss der zwölfjährige Angsthase Tom das Biest bekämpfen, einen Jahrhunderte alten Dämon, der die Seelen von Kindern stiehlt.

Tom fürchtet sich vor seinem eigenen Schatten. Was, wenn er sich in ein Monster verwandelt und ihn angreift? Zum Glück ist da seine große Schwester, Sally, die ihn vor allem beschützt, was ihm Angst macht: Klassenkameraden, Lehrer, Schatten …

Eines Nachts während eines heftigen Gewitters, greift ein echtes Monster Tom in seinem eigenen Bett an. In letzter Sekunde rettet ihn der Hund des neuen Nachbarn vor dem Biest. Doch auch der Monsterjäger und sein nicht ganz echter Hund können nicht verhindern, dass das Biest Sally in einen Geist verwandelt.

Bringt Tom den Mut auf, sich dem Biest zu stellen? Kann er so seine über alles geliebte Schwester retten? Wirksame Waffen scheint es nicht zu geben. Alles, auf das er sich verlassen kann, sind seine Fähigkeit, die Verkleidungen des Biests zu durchschauen, und seine Fantasie, die ihn bisher immer in Angst und Schrecken versetzt hat.

erhältlich bei Amazon, Weltbild, Thalia, eBooks.de und bücher.de

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aus dem Sommer zurück, Alien gesichtet…

Normalerweise schreibe ich nicht detailliert über mein Privatleben (darum heißt es ja auch privat, nicht wahr), aber diesmal mache ich eine Ausnahme. Aus gutem Grund.

Die meisten von euch wissen wahrscheinlich, wie sehr ich es mag, Unterhaltung und Wissensvermittlung zu verknüpfen. Ich liebe nichts mehr, als ein gutes Buch zu genießen und am Ende zu merken, dass ich dabei etwas gelernt habe. In vielen meiner Bücher, besonders den historischen Romanen, versuche ich genau diese Balance zu erreichen.

Während dieser Sommerferien nahm ich an einer Nachtwanderung durch einen Slowakischen Wald teil, bei der genau das erreicht wurde. Wie die meisten Kinder werden auch eure wenig begeistert sein, wenn es darum geht, spazieren zu gehen, selbst wenn es Nachts ist und durch einen Wald geht. Meine Kinder jedenfalls hatten kein bisschen Lust. Mit einem Förster als Großvater dachten sie, sie hätten schon alles gesehen. Aber sie hatten sich geirrt. Erstens waren wir in der Slowakei (da sind die Wälder nicht ganz so wie hier), und zweitens hatten die Dorfbewohner einen ausgiebigen Hintergrund für die Wanderung vorbereitet, da dieser Spaziergang für Kinder etwas Besonderes werden sollte. Kinder von 8-13 Jahren konnten teilnehmen, da meine beiden aber (noch) nicht gut genug Englisch können, durfte ich sie begleiten.

Die Organisatoren taten so, als sei im Wald ein UFO abgestürzt. Men in Black suchten die Gegend nach dem überlebenden Alien ab. Ihre Wissenschaftler untersuchten die Energiequelle des UFOs. Zum Glück gab es auch eine Gruppe, die dem Alien helfen wollte, die Energiequelle zurück zu gewinnen, damit es nach Hause zurückkehren kann. Sie waren die, die die Kinder durch den Wald führten.

the crashed UFO

the crashed UFO

Am Versammlungsort war ein Zelt mit Informationen über Sterne, Galaxien, das Universum und die Biologie des Aliens aufgebaut (offensichtlich hatten nicht alle Aliens überlebt). Wir gingen in kleinen Gruppen von 3-5 Kindern und durchliefen insgesamt 9 Stationen, wo wir kleine Aufgaben ausführen mussten. Gleich am Anfang trafen wir einen Astronomen, der uns die Sterne erklärte und uns zeigte, wo das Alien hergekommen war. An der zweiten Station mussten die Kinder die Energiezellen des UFO’s (kleine, phosphoreszierende Plastikröhrchen) aus dem Labor stehlen. Einmal wurden wir von den MIB erwischt, die uns erfolglos nach den Energiezellen durchsuchten (die Kinder waren sehr stolz, dass sie sie so gut versteckt hatten), Fotos machten und Fingerabdrücke nahmen. Ein anderes Mal wurden wir von Soldaten, die mit der Sicherung der Absturzstelle betraut waren, auf einem Umweg an dem abgestürzten UFO (beleuchtet mit flackernden Christbaumketten – leider ist das Foto nicht so toll geworden, siehe oben) vorbei und durch einen niedrigen Tunnel geführt.

Nachdem wir im Dunkeln kreuz und quer durchs Gelände gewandert waren (wir überquerten einen kleinen Bach gleich zwei Mal), erreichten wir das Alien. Und das war der unbestreitbare Höhepunkt der Wanderung (siehe Bild). Der Schauspieler benutzte sogar einen Stimmverzerrer, damit das Alien weniger menschlich klang. Wir waren begeistert. Das Alien war extrem dankbar für die Hilfe. Jedes Kind bekam eine kleine Belohnung, dann konnten wir nach Hause gehen. Ich bin nachhaltig beeindruckt von dieser kleinen Aktion. Meine Kinder haben gar nicht bemerkt, wie schnell zwei Stunden vergangen sind.

the alien

the alien

Mein Tip für LehrerInnen: wenn Kinder etwas Lernen sollen, muss es Spaß machen. Meine Mädchen reden jedefalls noch heute, über zwei Wochen später, von Sternen und Galaxien.

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Mein Wissenschaftsverrückter Freitag: Wasser und Eis

Ich bin ein Freak, ich geb’s zu. Als Kind bin ich sogar gerne zur Schule gegangen (ja, lacht mich nur aus) — nicht, weil ich meine Freunde treffen wollte, sondern weil ich gerne gelernt habe. Das hat sich bis heute nicht geändert. Es bereitet mir diebische Freude, Fakten in meine Geschichten zu schmuggeln, ohne dass es jemand merkt. An dieser Stelle will ich einen kleinen Einblick in mein verdrehtes Hirn gewähren. Willkommen zu meinem wissenschaftsverrückten Freitag.

Temperatur-Skalen in Fahrenheit and Celsius

Wisst ihr eigentlich wie ungeheuer spannend etwas so Unscheinbares wie Wasser ist? Nicht nur, dass es auf unserer Erde Grundlage allen Lebens ist, es hat auch ein paar wirklich interessante Eigenschaften.

Sicher wisst ihr alle, dass sich Stoffe ausdehnen, wenn man sie erwärmt, und zusammenziehen, wenn sie abkühlen. Das machen alle Stoffe, egal ob bei Zimmertemperatur fest (wie Gold und Silber, Blei und Eisen), flüssig (Wasser, Alkohol) oder gasförmig (Sauerstoff, Helium). Trotzdem gibt es bei Wasser eine Besonderheit, die andere Stoffe nicht haben.

Normalerweise rutschen die Atome eines Stoffes immer enger zusammen, je stärker man sie abkühlt (Dichte). Nur bei Wasser ist das anders. Es erreicht seine größte Dichte (den Punkt wo die Molekühle am dichtesten zusammengedrückt sind) bei 4°C. Danach dehnt es sich wieder aus. Deshalb kann Eis auch schwimmen. Es hat größere Zwischenräume als das Wasser darunter, in denen sich Luft einlagert. Dadurch geht es im Wasser nicht unter.

In meiner Welt Paralan, habe ich diese Besonderheit genutzt, um verschiedene Temperaturen für Paralaner und Menschen zu entwickeln. Für die Celsius-Skala wurde die Differenz zwischen Gefrierpunkt des Wassers und Verdampfungspunkt des Wassers genommen und in 100 Teile geteilt. Daher verdampft Wasser bei 100°C. Das ist eine willkürliche Entscheidung gewesen (Es gibt auf der Erde zwei weitere Skalen: Kelvin, wo die Celsius-Einteilung übernommen und der Nullpunkte an anderer Stelle gesetzt wurde, und Fahrenheit, wo der Gefrierpunkt des Wassers mit 32°F festgelegt und die Spanne bis zum Siedepunkt in 180 Teile geteilt wurde).

Die Paralaner nahmen den Punkt der größten Dichte des Wassers als Ausgangspunkt ihrer Temperaturskala, nicht den Gefrierpunkt. Daher unterscheiden sich ihre Thermometer sehr von denen der Menschen. Ich habe das in dem Roman natürlich nicht alles haarklein erklärt (wäre für die Geschichte ja auch langweilig gewesen), aber ich habe stets genau verfolgt, wie warm es in jeder Szene auf beiden Skalen war. Schließlich hingen Jolorans Körperreaktionen davon ab.

Mir hat das viel Spaß gemacht. Wie geht es Euch? Habt ihr auch schon mal mit verrückten Eigenschaften natürlicher Stoffe rumgespielt? Vielleicht in der Schule? Lasst es mich wissen.
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Mein Wissenschaftsverrückter Freitag: Paralan (mein nächstes Projekt)

Ich bin ein Freak, ich geb’s zu. Als Kind bin ich sogar gerne zur Schule gegangen (ja, lacht mich nur aus) — nicht, weil ich meine Freunde treffen wollte, sondern weil ich gerne lerne. Das hat sich bis heute nicht geändert. Es bereitet mir diebische Freude, Fakten in meine Geschichten zu schmuggeln, ohne dass es jemand merkt. An dieser Stelle will ich einen kleinen Einblick in mein verdrehtes Hirn gewähren. Willkommen zu meinem wissenschaftsverrückten Freitag.

Brauner Zwerg mit einem Ring aus Steinen und Gasen
Quelle: Wikipedia

Die Veröffentlichung meines nächsten Projekts kommt rasend schnell näher (Ankündigung am Montag), und ich dachte, euch interessieren vielleicht einige der faszinierenden Fakten, die ich für die Entwicklung dieser Welt benutzt habe.

Als ich mit der Planung begann, wusste ich nur, dass Paralan zum größten Teil mit Eis bedeckt war. Nach dem ich einige Bücher und zahlreiche Artikel im Internet über die Möglichkeit von Leben auf anderen Planeten gelesen hatte, schien ein Eisplanet unmöglich. Dann stolperte ich über Braune Zwerge. Die klingen wie trübe Fantasy-Gestalten, nicht wahr? Sind sie aber nicht. Braune Zwerge sind Planeten und kreisen um eine Sonne, aber sie sind nicht wie andere Planeten. Es handelt sich hierbei um glühende Himmelskörper, die Wärme und Licht ausstrahlen, ähnlich wie Sonnen. Der Unterschied ist, dass sie nicht so heiß sind wie Sonnen und deshalb keine Wasserstofffusion stattfindet. Daher werden sie nicht als Sonnen klassifiziert. Man könnte sagen, sie seien die kleinen Geschwister der Sonnen.

Um einige Braune Zwerge rotieren Ringe aus Steinen und Gasen (siehe Bild), andere haben Monde. Ein Mond, der um einen Braunen Zwerg kreist, würde genug Licht und Wärme erhalten (falls er nicht zu weit weg ist), um Leben entwickeln zu können. Der Mond hätte eine Gebundene Rotation, was bedeutet, dass stets dieselbe Seite zum Braunen Zwerg zeigt. Die andere Seite würde immer aufs All gucken, wo es eisig ist. Könnt ihr erraten, was mit der abgewandten Seite des Mondes passieren würde? Richtig. Sie wäre von Eis bedeckt.

Wenn jetzt der Braune Zwerg und sein Mond auf einer elliptischen Umlaufbahn um eine Sonne kreisen würden, gäbe es auf der Mondoberfläche Jahreszeiten – eine wärmere Zeit, wenn Planet und Mond der Sonne nahe sind und eine kältere, wenn beide weit weg sind. Also, würde auch die abgewandte Seite des Mondes Licht und Wärme bekommen, vielleicht gerade genug, dass sich Lebensformen an die Eisgebiete anpassen können.

Als ich das herausgefunden hatte, war ich selig. Diese Grundlage bot so viel Raum für meine Fantasie, dass ich es kaum fassen konnte. Könnt ihr erraten, was mir meine Fantasie zeigte? Hinterlasst einen Kommentar und sagt mir, was euch dazu einfällt. Nächste Woche vergleichen wir dann die Ideen, ja?
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Mein Wissenschaftsverrückter Freitag: Die Schlacht am Harzhorn

Ich bin ein Freak, ich geb’s zu. Als Kind bin ich sogar gerne zur Schule gegangen (ja, lacht mich nur aus) — nicht, weil ich meine Freunde treffen wollte, sondern weil ich gerne gelernt habe. Das hat sich bis heute nicht geändert. Es bereitet mir diebische Freude, Fakten in meine Geschichten zu schmuggeln, ohne dass es jemand merkt. An dieser Stelle will ich einen kleinen Einblick in mein verdrehtes Hirn gewähren. Willkommen zu meinem wissenschaftsverrückten Freitag.
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Die Straße am Harzhorn

Die Straße am Harzhorn

Vor etwa drei Jahren fanden Sondengänger ein verbogenes Metallteil, das sie für einen Kerzenständer aus dem Mittelalter hielten. Als ihnen jemand sagte, dass das teil vermutlich viel älter sei, fürchteten sie als Raubgräber dazustehen und benachrichtigten die Archäologie Abteilung des Landkreises Northeim. Was für ein Glück. Das fragliche Teil stellte sich als Pferde Schuh der römischen Armee heraus. Also begannen die Grabungen, und die Ergebnisse sind spektakulär.

die Metalleinlage am Schaft ist germanisch

Die Archäologen fanden zahllose Schuhnägel, Spitzen von Katapultbolzen, und Geldstücke. Eines der schönsten gefundenen Stücke ist eine germanische Speerspitze. Mit den Geldmünzen und der Radio-Carbon-Datierungsmethose, gelang es den Archäologen den Zeitpunkt der Schlacht auf etwa 235 n.Chr. festzulegen und mit großer Wahrscheinlichkeit in den Kontext des großen Germanienfeldzugs des Maximinus Thrax einzuordnen. Dies sorge für einen Aufschrei, denn Wissenschaftler waren bis dahin davon ausgegangen, dass die Römer keine größeren Feldzüge nach Germanien mehr unternahmen seit der verheerenden Varusschlacht (9 n.Chr.).

Die Funde, und besonders die Verteilung und Ausrichtung der Bolzenspitzen, legte nahe, dass eine große römische Armee gezwungen worden war (wie ist noch nicht klar) den Pass zu umgehen. Als die Armee auf die Hänge des Harzorns zuhielt, einer niedrigen Bergkette, wurden sie von den Germanen angegriffen. Neueste Funde deuten darauf hin, dass sich das Kampfgeschehen über einen viel größeren bereich erstreckte als ursprünglich angenommen. Man fand einen umgekippten, Waffen beladenen Wagen und immer noch mehr Schuhnägel. Im herbst diesen Jahres wird die Stadt Braunschweig eine besondere Ausstellung zu dieser Schlacht eröffnen.

Mein Mann und ich sind der Entwicklung natürlich mit Begeisterung gefolgt. Immerhin liegt das Harzhorn kaum 10km von uns entfernt. Man könnte sagen, es ist um die Ecke. Selbstverständlich werden wir unter den ersten sein, die die Ausstellung besuchen werden. Außerdem bin ich die Erste, die eine Geschichte mit der Schlacht am Harzhorn als Hintergrund veröffentlicht bekommt. Was sollte ich sonst schreiben, als ich den Hängenden Mann als Anregung für eine Geschichte für eine Tarot Anthologie erhielt?
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Mein Wissenschaftsverrückter Freitag: Gefahr für die Umwelt?

Ich bin ein Freak, ich geb’s zu. Als Kind bin ich sogar gerne zur Schule gegangen (ja, lacht mich nur aus) — nicht, weil ich meine Freunde treffen wollte, sondern weil ich gerne gelernt habe. Das hat sich bis heute nicht geändert. Es bereitet mir diebische Freude, Fakten in meine Geschichten zu schmuggeln, ohne dass es jemand merkt. An dieser Stelle will ich einen kleinen Einblick in mein verdrehtes Hirn gewähren. Willkommen zu meinem wissenschaftsverrückten Freitag.

Meine Tochter war gestern bei einem Vortrag über Wölfe und kam mit einem Sack voll Fragen über Raubtiere generell und Wölfe im Besonderen zurück. Sie war von der Tatsache fasziniert, das die Zahl der Beutetiere nicht von der Zahl der Räuber abhängt (Ausnahme siehe unten), sondern vom Nahrungsangebot. Es ist nämlich genau anders herum, die Zahl der Raubtiere hängt von der Zahl der Beutetiere ab.

Aber was hat das mit einer Gefahr für die Umwelt zu tun, fragst du? Nun ja, weißt du, welches Raubtier der Natur die meisten Schwierigkeiten macht?

Richtig, es sind Katzen. Ja, die flauschig weichen, anbetungswürdigen, knuddeligen Tierchen, die so viele von uns als Haustiere halten. Sie sind perfekte Jäger, und da sie gelernt haben, Menschen als Dosenöffner zu benutzen, können sie sich in großer Zahl vermehren. Da Nahrung so großzügig verteilt wird, ist die Zahl der Katzen in manchen Gebieten so stark gestiegen, dass sie die Artenvielfalt bedroht (Mäuse jagen ist ja in Ordnung, aber viele Katzen töten gerade Singvögel, von denen viele stark bedroht sind). Das Problem ist, dass viele Katzen frei herumlaufen dürfen. Da sie aber nicht aufhören, zu jagen, werden sie für die Natur zur Belastung. Würde irgendjemand seinen Wellensittich, Hund oder die Tarantel absichtlich frei herumlaufen lassen? Sicher nicht. Aber bei Katzen ist das anders. Was die meisten Leute vergessen ist, dass Katzen perfekte Jäger sind.

Sie sind außerdem die einzigen mir bekannten Raubtiere, die in der Lage sind ein Revier zeitlich versetzt zu nutzen. Derselbe Garten wird von verschiedenen Katzen nach einem exakten Stundenplan patrouilliert. Das zeigt, dass Katzen eine instinktive Vorstellung von zeitlichen Abläufen haben, was bemerkenswert ist. Versteht mich nicht falsch. Ich bewundere Katzen: ihre Geduld, Ausdauer and Schönheit, wenn sie jagen. Ich versuche nicht, sie dafür verantwortlich zu machen, dass sie ihren Instinkten folgen und jagen.

Aber ich wünschte mir, mehr Menschen wären sich im Klaren darüber, was sie der Natur aufbürden. Selbstverständlich sind Kätzchen niedlich, aber heißt das, wir sollten auf Geburtenkontrolle bei Katzen verzichten? Wenn jede/r Katzenbesitzer/in dafür sorgen würde, dass sich seine/ihre Katze nicht vermehren kann, und dass sie im Haus bleibt, würde die Natur ein Stück weit entlastet.

Wie sieht’s aus? Hast du eine Katze? Oder bevorzugst du eher Hunde?
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Mein Wissenschaftsverrückter Freitag: Der schottische Kilt

In Ordnung, heute ist Samstag, aber ich hatte in den letzten Tagen zu wenig Zeit für alles. Vielleicht erzähle ich am Montag darüber. Jetzt muss ich erst Mal ins Bett. 😉

Ich bin ein Freak, ich geb’s zu. Als Kind bin ich sogar gerne zur Schule gegangen (ja, lacht mich nur aus) — nicht, weil ich meine Freunde treffen wollte, sondern weil ich gerne gelernt habe. Das hat sich bis heute nicht geändert. Es bereitet mir diebische Freude, Fakten in meine Geschichten zu schmuggeln, ohne dass es jemand merkt. An dieser Stelle will ich einen kleinen Einblick in mein verdrehtes Hirn gewähren. Willkommen zu meinem wissenschaftsverrückten Freitag.

Im Moment bin ich dabei, die Dateien für die Druckausgabe von „Schottlands Wächter“ fertig zu machen, und dabei fiel mir auf, dass ich des Schotten bekanntestes Kleidungsstück nicht erwähnt habe. Nun, das hat seinen Grund. Die Personen, die Bryanna während ihrer Reise trifft, kennen den Kilt in der heutigen Form nicht. Ursprünglich trugen die Schotten einen gegürteten Plaid, das ist ein extra langes Tuch in den Clanfarben (Tartan), in das man sich wickelte. Es war lang genug, um gleichzeitig auch als Umhang, Mantel oder Decke zu dienen.

Zitat: „Es wird gesagt, dass der Philibeg oder kleine Kilt, auch als Wanderkilt bekannt (ähnlich dem modernen Kilt) um 1720 von Thomas Rawlinson, einem englischen Quäker (=Religionsgemeinschaft) aus Lancashire, erfunden wurde. Der Kilt wurde von seinen und Iain MacDonnells, Anführer des MacDonnell-Clans, Waldarbeitern, Köhlern und Schmieden genutzt, für die der gegürtete Plaid zu unhandlich war.

Diese Geschichte wurde durch den Historiker Hugh Trevor-Roper verbreitet, aber moderne Untersuchungen ergaben, dass sie wahrscheinlich nicht stimmt. Es wurden mehrere Illustrationen gefunden, die Highländer mit kurzem Kilt zeigten, lange bevor Rawlinson nach Schottland kam. Man vermutet, dass er bereits um 1690 benutzt wurde, und mit Sicherheit wurde er schon im frühen 18. Jahrhundert getragen. Die wahrscheinlichste Erklärung ist die natürliche Weiterentwicklung des gegürteten Plaids. Rawlinson hat das Kleidungsstück möglicherweise gesehen, dessen Nützlichkeit erkannt, und darauf bestanden, es bei seinen Arbeitern einzuführen.“ (von Wikipedia)

Ich denke, das diese Zusammenfassung wohl stimmen wird, obwohl ich die Geschichte lieber mag, nach der der schottische Poet Robert Burns den Kilt für den Besuch des englischen Königs erfunden haben soll. Das macht die Schotten in meinen Augen noch verrückter. Wie geht es euch? Habt ihr euch schon einmal einen Schotten ohne Kilt vorgestellt?
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