Podcast Interview mit mir (auf Englisch – Vorsicht, schottischer Accent)

Hi,

Gestern wurde ich von Voice Over artist Katie Adler interviewt (wow, das Wort gibt es wirklich!). Bevor die Show anfing, fragte ich mich: „Wie sollen wir bloß eine ganze Stunde voll kriegen? So interessant bin ich auch wieder nicht.“ Ich lag sowas von falsch. Die Zeit raste nur so dahin, und manchmal war ich sogar selbst von meinen Antworten überrascht. In Wahrheit kann man nur dann ein gutes Interview abgeben, wenn der Interviewer gute Fragen stellt. Ich hatte ziemlich viel Spaß. Wenn Ihr gut genug Englisch könnt, empfehle ich Katies Seite. Jeden ersten Sonntag im Monat macht sie einen Podcast mit Autor(inn)en und Kurzgeschichten (Meine war eine Woche zu spät dran wegen technischer Schwierigkeiten).

Die Geschichten, die ich geschrieben habe (zwei mal 500 Worte) findet ihr auf Katies Seite:

Short Story Sunday with Katie Adler

und wenn Ihr schon da seid, hört Euch das Interview doch gleich an. Oder hört es hier:

Einen wunderbaren Tag wünsche ich Euch,
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Zurück aus den Erinnerungen

Ich bin überwiegend zurück. Heute nehme ich mir noch frei (immerhin ist es mein Geburtstag) aber morgen werde ich wieder arbeiten. Es waren wunderschöne Sommerferien. Middle Girl sieht aus wie ein braunes Ei mit einer weißen Feder oben drauf, und sogar Wee Girls zarte, sommersprossige Haut hat einen bronzefarbenen Ton angenommen (und das ohne Sonnenbrand!).

ich 2013

Die untergroße Frau im roten Badeanzug, die so winkt, das bin ich. *grins*

Was mich während der Reise am meisten beeindruckt hat, waren die vielen Veränderungen. Das Pfarrhaus, in dem wir als Kinder in den Ferien gewohnt hatten, sah immer noch so aus wie früher, nur besser in Schuss. Das Haus war kürzlich gestrichen worden, der ehemals staubige Hof war gepflastert und es gab eine neue Straße um die Kirche herum. Die größten Veränderungen fand ich aber in den Menschen. Die Straßen und Strände waren genauso voll wie in meiner Kindheit zu DDR-Zeiten, und es gab genauso viele Nacktbader wie früher (die DDR hatte eine ausgeprägte FKK Kultur), aber die Leute waren offener. Es entwickelten sich problemlos Freundschaften zwischen meinen und den anderen Kindern am Strand (als ich da war, gab es so etwas selten). Es wurde über uns geschmunzelt, wenn ich die Kinder für den Dreh einer Szene zusammentrieb (Wir drehten dieses Jahr einen kurzen Fantasy Film als Sommerprojekt). Selbstverständlich gab es auch keine Soldaten, die Kameras konfiszierten, wenn man versehentlich in die falsche Richtung knipste.

Für mich ist die Welt ein Stück besser geworden, ganz egal wie schwierig das Zusammenwachsen unserer beiden Halbstaaten immer noch ist. Wir werden es schon schaffen, die Vergangenheit zu vergeben.
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Frohe Neuigkeiten – wenigstens für mich

Ich fühle mich heute nach Tanzen, so viele tolle Sachen sind in den letzten Tagen geschehen (und eine ältere Sache, die ich noch nicht geteilt hatte). Ich muss es einfach loswerden.

Zwei meiner Kurzgeschichten wurden für Anthologien in den USA ausgewählt (und ich werde sogar ein wenig bezahlt) .
(QUIETSCH)
Eine Geschichte wird in einer Anthologie von Freedom Forge Press veröffentlicht, die andere hat es in die „Think Sideways Writers Anthology“ von Schreiblehrerin Holly Lisle geschafft. Ist das Titelbild nicht irre schön?

The Adventure of Creation

The Adventure of Creation
Think Sideways Writers Anthology

Außerdem hat meine Geschichte „Swordplay“, ein Jugend-Fantasy-Krimi, das Finale des „The Write Awards 2013“ auf Wattpad, einer englischen Lese-community, erreicht. In diesem Wettbewerb wurde in erster Linie nach qualitativ hochwertigen Geschichten auf Wattpad gesucht, und die Konkurrenz war hart. Am Anfang waren es beinahe 100 eingereichte Geschichten, jetzt sind nur noch 10 übrig. Die Gewinner werden Mitte August verkündet.

Und schließlich hat mein Roman „Scotland’s Guardians“ die erste Runde vom“Kindle Book Review: Best eBook 2013 Award“ überstanden und steht jetzt im Halbfinale in der Kategorie Young Adult (Jugendbuch).

All diese guten Nachrichten gleich es ein wenig aus, dass ich nicht so viel schaffe, weil die Kinder Ferien haben.

Genießt den Tag,
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Blog Pause

Ich fahre in die Ferien und sehe mir Schlösser und Gärten in Kent, England, an! Das wird das erste Mal seit meiner Hochzeit vor fast 20 Jahren sein, dass ich ohne Ehemann und/oder Kinder unterwegs bin. Ich habe richtig Angst davor.

Was ist, wenn mein Schatz nicht mit den Kindern fertig wird? Immerhin sind die beiden, die noch zu Hause sind, in der Pubertät und leicht erregbar. Was ist, wenn sie die ganze Woche von Müsli und Pfannkuchen leben müssen? Was ist, wenn es nicht aufhört zu regnen und unser Haus überflutet wird? Was ist, wenn mein Hund nicht mehr frisst, weil er mich zu sehr vermisst? Was ist, wenn… aber wahrscheinlich passiert nichts dergleichen.

Tief in meinem Herzen weiß ich, dass alles gut gehen wird. Das ist nur meine hyperaktive Fantasie, die mir etwas vorgaukelt. Ich frage mich, wie Leute, die keine AutorInnen sind, mit solchen Situationen umgehen. Ich kann mich hinsetzten und eine Geschichte schreiben, wo die Probleme eskalieren, bis die Welt explodiert. Danach kann ich meine Angst ad acta legen, weil sogar mein Unterbewusstes begreift, wie unwahrscheinlich so etwas ist. Wie gehst du damit um (Nein, nicht du, Autor. Die Person neben dir)? Lass es mich bitte wissen. Ich bin neugierig.
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Ich brauche Hilfe

Ich denke darüber nach, meine Website zu überarbeiten. Mir kommt es so vor, als würde diese Seite nicht dfas erreichen, was ich eigentlich will. In meinen Blogposts kann ich euch einiges über mich erzählen, aber ich fühle mich nicht wohl, wenn ich meine Bücher loben soll.

Deshalb suche ich jetzt nach Ideen. Was würde Euch interessieren? Was wollt Ihr auf meinem Blog lesen? Soll ich ein-, zwei- oder dreimal die Woche posten? Wollt ihr Auszüge aus meinen Romanen lesen? Wollt ihr mehr Gewinnspiele? Mehr Buchrezensionen? Was würde meine Leser (Kinder und Jugendliche Fantasy Liebhaber von verzwickten Geschichten) auf meine Seite locken?

Bitte helft mir, etwas zu finden, worüber ich mit Freude schreiben kann, das Euch auch Freude beim lesen und Kommentieren macht.

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P.S.: Da die Posts für Authors in Bloom noch bis zum 20. April sichtbar sein müssen, ist dies bis dahin mein letzter Post.

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Authors in Bloom: Rezepte

Wie bereits versprochen kommen hier die beiden Rezepte.

1. Frühlingsmarmelade:
Sammle einen Eimer Holunderblüten. Spüle sie leicht ab und weiche sie über Nacht in 3/4l Apfelsaft ein. Am nächsten Tag die Blüten abseihen und aus dem Saft und 1 Paket Gelierzucker nach Anleitung Gelee kochen. Diese Marmelade schmeckt noch besser, wenn man sie vor dem Verzehr ein paar Monate stehen lässt.

2. Schneller Quarkkuchen:
Zubereitung ca. 15min
Zutaten: 1kg Quark (oder Schichtkäse), 125g weiche Butter (ich schmelze sie immer in der Mikrowelle), 4 Eier, 375g Zucker, 1 Päck. Vanillinzucker, 2 Eßl. Grieß (Mehl geht auch, aber dann wird der Kuchen weniger locker), 1 Päck. Backpulver, 1 Päck. Vanillepudding zum Kochen, etwas Zitronensaft (z.B. Konzentrat).
Backofen auf 200°C (Umluft 180°C, Gas Stufe 3) vorheizen.
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen (ich mische zuerst die trockenen Zutaten mit einem Löffel und gebe dann Butter, Eier, Zitrone und Quark dazu). Eine Springform fetten und mit etwas extra Grieß ausschwenken (kleiner Reste können in den Teig), Teig einfüllen und glattstreichen. Mit Backpapier oder Alufolie abdecken und 90min backen. Die letzten 15min das Papier oder die Folie entfernen, damit der Kuchen bräunen kann.
Kuchen im Backofen auskühlen lassen (zu schnell und er fällt zu stark zusammen) und dann auf eine Servierplatte umsetzen.

Hoffentlich schmeckts. Denkt daran, bei meinem Gewinnspiel mitzumachen und eines meiner eBooks zu gewinnen. Für den Hauptgewinn (Kindle Fire), bitte einen Kommentar auf meiner englischen Seite hinterlassen.
Viel Glück,
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Countdown…

… ab übermorgen wird meine Geschichte „Schottlands Wächter“ als gedrucktes Buch über Amazons createspace Plattform erhältlich sein. Ich habe mich entschlossen, es dort zu veröffentlichen, weil ich es meinen LeserInnen dann für weniger als 8€ anbieten kann. So sehr ich auch Amazons wachsenden übergriff auf das Verlagswesen missbillige, sie machen es uns Indie-Autoren leicht, unsere LeserInnen glücklich zu machen.

Und wer es noch nicht gesehen hat, hier ist ein Trailer zum Buch (Er ist wirklich kurz, also seht ihn Euch ruhig an!):


Musik von der Barbarian Pipe Band

Und für InteressentInnen habe ich noch eine Überraschung. Wartet nur auf Freitag!

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Nichts Neues heute und für den Rest der Woche

Heute fällt der post aus. Mein Schwiegervater hat morgen Geburtstag, unser Auto verliert Bremsflüssigkeit, und mir rennt die Zeit weg.

Bis Montag,
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P.S.: Ich habe mir eine heftige Erkältung eingefangen und mache ein paar Tage Pause vom Bloggen. Sorry

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Blogpost abgesagt

Hi,

ich muss den wissenschaftsverrückten Freitag für heute absagen. Ich bin zu krank.

Katharina

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Mein Wissenschaftsverrückter Freitag: Steinzeitwerkzeuge

Ich bin ein Freak, ich geb’s zu. Als Kind bin ich sogar gerne zur Schule gegangen (ja, lacht mich nur aus) — nicht, weil ich meine Freunde treffen wollte, sondern weil ich gerne gelernt habe. Das hat sich bis heute nicht geändert. Es bereitet mir diebische Freude, Fakten in meine Geschichten zu schmuggeln, ohne dass es jemand merkt. An dieser Stelle will ich einen kleinen Einblick in mein verdrehtes Hirn gewähren. Willkommen zu meinem wissenschaftsverrückten Freitag.

Meine erste Erfahrung mit der Steinzeit machte ich, als ich mit sechs Jahren eine steinerne Pfeilspitze im Garten fand. Leider ging sie während der Jahre (und Umzüge) verloren. Ich quälte meinen Vater mit Fragen. Warum war jemand so dumm, Steinwerkzeuge zu benutzen? Wie wurden sie hergestellt?

So stellen sich Wissenschaftler die Herstellung von Steinwerkzeugen vor. José-Manuel Benito Álvarez hat es gemalt.

Ich war begeistert, als ich herausfand, dass Steinwerkzeuge genauso scharf sind, wie unsere aus Metall. Sie splittern nur leicht und werden schneller stumpf. Ich war wie gebannt, als mich meine Eltern zu einer Ausstellung mitnahmen wo ich meine erste Steinaxt sah. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass man einen ganzen Baum mit einem Stein fällen könnte, der in einem Holzstiel steckt.

Das Bild, aufgenommen von Bullenwächter via Wikimedia Commons, zeigt Ötzis Axt. Sie hat zwar eine Kupferklinge, aber Steinbeile sahen genauso aus. Ich konnte nur kein passendes Bild finden

Aber was mich bis heute erstaunt ist die lange Zeit, seit der Menschen bereits Werkzeuge benutzen. Die ältesten Funde machte man in Afrika, und sie sind 2,6 Millionen Jahre alt! Klar, verglichen mit dem Alter von Dinosaurierfossilien ist das jung, aber wenn man’s mit Menschenleben vergleicht…

Am Ende der Steinzeit hatten die Menschen (unsere Vorfahren um genau zu sein) die Herstellung und Benutzung ihrer Werkzeuge perfektioniert. Es gab Handelsrouten vom hohen Norden (wo es Flint-Minen gab) in den Süden und von Europa bis nach Asien. Händler wanderten von Dorf zu Dorf, um ihre Waren zu tauschen: Steingerät gegen Felle, Töpfe, Gewürze oder Schmuck. (hier ist eine etwaslangweilige, aber gute Webseite für den Einstieg)

Immer, wenn ich an diese Zeit denke, beginnt meine Muse aufgeregt mit Ideen um sich zu werfen. Ich kann sie gar nicht alle aufschreiben, so viele sind es. Aber eine habe ich doch verarbeitet. Juma’s Regen erzählt von einem ehrgeizigen Mädchen, das davon träumt Anführerin ihres Stammes zu werden, die aber gezwungen wird bei der Dorfhexe in die Lehre zu gehen.

Sag mal, gibt es Zeitalter, die Dich besonders interessieren? Hast Du schon entdeckt, dass Geschichten in der Geschichte stecken? Hinterlasse mir doch einfach einen Kommentar.
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