Warum das Lesen für mich so wichtig ist

Als ich Lesen lernte, entdeckte ich eine neue Welt – Tausende von neuen Welten. Ich las alles, was mir in die Finger geriet, von Milchkartons über Märchen zu historischen Romanen. Mein Herz klopfte schneller beim Geruch staubiger Buchseiten oder beim Anblick der neuesten Comichefte in unserem Einkaufszentrum. Einer meiner Brüder sparte sein Taschengeld (10 Pfennig pro Woche), bis er genug für ein Fahrrad hatte, der andere gab seines für Süßigkeiten aus. Mein Reichtum war meine ständig wachsende Bibliothek. Bis heute habe ich fast zweitausend Bücher auf langen Regalen auf meinem Dachboden.

Was ist es, das Bücher für mich unwiderstehlich macht? Natürlich gehören dazu lebensechte Figuren und die Entdeckung unbekannter Welten. Ich genieße Themen, die heute genau so wahr sind wie zu der Zeit, als Menschen Steine zu Werkzeugen formten. Geschichten, die Realität im Vergleich blass aussehen ließen. Außerdem war das Lesen eine Möglichkeit, sich aus einem lauten Haushalt davonzustehlen, wo Hilfe von den Kindern oberste Pflicht war.

Aber am meisten, glaube ich jedenfalls, kam meine Faszination von den erstaunlichen Dingen, die ich durchs Lesen lernte und die meinen Horizont erweiterten und meine Phantasie ankurbelten. Wenn ich am Ende eines Tages mein Buch weglegte und die Augen schloss, brachte mich meine Phantasie in ein Land voller Wunder. Ein Land, wo ich Rainbow Girl war, die von Mutter Natur gerufen wurde, um die Welt vor Umweltverschmutzern zu retten. Ein Land in dem ich eine Prinzessin war, die vorgab ein Bettler zu sein, um ihre Familie zu retten. Ein Land, wo ich auf Drachen ritt und mit dem Wind redete.

Ich war unendlich frei.

Diese Freiheit fühle ich noch heute, wenn ich ein neues Buch öffne und lese. Und ich hoffe, dass die Bücher, die ich schreibe, dasselbe für jeden tun, der sie öffnet.

Wenn Sie herausfinden wollen, ob es Ihnen mit meinen Geschichten auch so geht, sehen Sie sich meinen Fantasy Jugendroman „Die Hexen von Greenwitch“ an, wo Leseratte Melissa durch einen geheimnisvollen Stein nach Greenwitch gerät. Dort trifft sie Fabelwesen, die gar nicht ihren Erwartungen entsprechen. Verzweifelt sucht sie nach einem Heimweg und versucht gleichzeitig, ihre Vergangenheit zu vergessen, die sie auf Schritt und Tritt einzuholen droht. Dabei sind ihr gefährliche Verfolger auf den Fersen, die unaufhaltsam näher kommen.

Lesen Sie die Geschichte online oder holen Sie sich das Gratis-eBook. Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse in das Formular am linken Seitenrand ein und klicken Sie „Sign Up!“. Sie können in wenigen Minuten am Lesen sein.

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Muss ich wirklich?

Ja, ich weiß, ich sollte mich vorstellen, aber das ist wie ein Marathonlauf für mich (da ich wie Garfield ein bisschen untergroß bin, wäre ein Marathon purer Selbstmord). Ich versuche es trotzdem.

Was sollte man über mich wissen? Soll ich von dem wilden Mädel erzählen, das den Wald um ihr Zuhause in einen geisterverseuchten Sumpf oder in Rotkäppchens Spielplatz verwandelte? Oder von der Siebenjährigen, die sich entschloss eines Tages Forst zu studieren – und das auch tat? Vielleicht ist die Grundschülerin interessanter, die einseitige Geschichten für all ihre Freunde schrieb und die wenigen Geschichten verbesserte, die sie zurück bekam.

All das ist Teil meiner Vergangenheit – und ich trage es in meinem Herzen, wo jeder Moment so lebendig ist wie damals. Ich sehe mich immer noch als Rainbow Girl, die durch ausgehöhlte Baumstämme in ihr unterirdisches Versteck rutschte, um Mutter Natur gegen böse Umweltverschmutzer zu helfen. Ich singe immer noch Abendlieder mit den Waldnymphen – nur dass ich jetzt viel länger laufen muss, um den Wald zu erreichen. Und ich erfinde immer noch Geschichten für die Menschen um mich herum.

Eines Tages stolperte ich über eine wahre Geschichte aus dem Leben der Vorfahren meine besten Freundin. Sie faszinierte mich so sehr, dass ich entschied, ein Buch darüber zu schreiben. Viel später (5 Jahre, um genau zu sein) wurde es mein erstes veröffentlichtes Buch in Deutschland. Mir gelang es sogar, einen Agenten zu angeln, aber wir passten nicht gut zusammen. Einige Romane später fand ich eine neue Agentin, und das klappt viel besser.

Zur gleichen Zeit entschied ich mich, mich als Autorin selbständig zu machen und gründete den Independent Bookworm (für meine englischsprachigen Romane). Komisch ist, dass meine Kollegen bereits mehr veröffentlicht haben als ich. Aber ich werde die letzten Überarbeitungen bald fertig haben. Darum höre ich jetzt auf zu sabbeln und gehe wieder an die Arbeit. Wer mehr über mich, meine drei Kinder, meinen Ehemann, meinen Hund oder unser Haus wissen muss/will hinterlässt bitte einen Kommentar. Ich antworte schnellstmöglich.

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Los gehts

Nachdem ich in letzter Zeit zu beschäftigt war, um mich um irgendetwas zu kümmern (Seminar in Schweden, Familientreffen in Süddeutschland, Pfingstferien der Kinder), kann ich mich endlich wieder dem Schreiben widmen. Warum das so wichtig für mich ist? Da fragt Ihr noch?

Wenn ich schreibe lebe ich in Welten die um vieles interessanter sind als meine eigene. In einer mittelalterlichen Stadt (wie z.B. in Urchin King) gibt es keine Autoabgase, dafür solche von Schweinen, Kühen und Hühnern. In der Wüste (wie z.B. in der Amadi Trilogie) gibt es keinen Lärm, nur Wassermangel. Es ist ausgesprochen spannend zu „sehen“ wie meine Figuren mit den Hindernissen fertig werden, die ich ihnen in den Weg lege. Denn jede einzelne Figur, die ich mir je ausgedacht habe, macht sich irgendwann selbständig, obwohl sie doch eigentlich ein Teil von mir ist. So entdecke ich jeden Tag neue Dinge über die Figuren, über die ich schreibe.

Das macht noch süchtiger, als Lesen — und das ist schon eine prima Droge für mich.
Wie geht es Euch? Versetzt Ihr Euch beim lesen auch in die Romanhelden? Oder doch lieber in eine der Nebenfiguren? Lesen ist genauso individuell wie das Schreiben der Geschichten. Als Leser bekommt Ihr ein Stück von mir in meinen Bücher, aber damit sie zum Leben erwachen, müsst Ihr auch ein Stück von Euch hinein geben. Dann werdet Ihr Welten erleben, die Ihr nie zuvor gesehen habt.

Viel Freude bei Eurer Sucht,

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Willkommen

So, jetzt gibt es endlich auch die deutschen Seiten meiner Webpräsenz wieder. In den nächsten Tagen werde ich auch die erste Seite mit Inhalten füllen. Nur Geduld.

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