Endspurt…

Nun ist der englische Teil der Blottour auch vorüber und die letzten beiden Tage der Verlosung sind angebrochen. Die letzten beiden (englischen) Beiträge findet ihr hier (Interview) und hier (Gastbeitrag über die Vermarktung). Wer schnell noch ein paar Punkte sammeln will, muss hier klicken. Wer noch einmal die verschiedenen Beiträge lesen will, findet alle Links (deutsche und englische) auf dieser Seite.

Derweil sitze ich hier am PC, müde aber glücklich, und schreibe an meiner nächsten Geschichte. Es ist eine Neuerzählung des Märchens „Die Schöne und das Biest“ und spielt in einer Steampunkwelt. Ich lese dieses Genre sehr gerne. Wer es noch nicht kennt sollte sich den Film „Wild Wild West“ ansehen, der demnächst im Fernsehen läuft. Wer gut genug Englisch beherrscht, kann auch den kostenlosen online-Comic „Girl Genius“ lesen (sehr empfehlenswert, aber endlos lang).

Am Samstag, spätestens aber am Sonntag, werden die Gewinner der Verlosung feststehen. Bis dahin bitte ich um Geduld. Zum Abschluss möchte ich nochmal allen danken, die mich so fleißig unterstützt haben. Seid alle lieb umärmelt.

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das wars…

Für die deutsche Seite meiner Blog Tour war es das. Die englischen Beiträge gehen noch ein paar Tage weiter. Das heißt, Ihr habt noch etwas Zeit, zusätzliche Punkte für meine Verlosung zu sammeln.

Wie immer sind hier noch einmal die Links zum Terminkalender des Blog Hops und zur Verlosung.

Gestern wurde eine weitere Leseprobe (englisch) von Karin Rita Gastreich veröffentlicht. Es ist immer wieder nett, Leute zu treffen, deren Nachnamen so klar aus dem deutschen kommen. 😉

Außerdem wollte ich mich entschuldigen. Ich hatte eigentlich vor gehabt, gestern einen Beitrag zu posten, habe aber ganz und gar vergessen, ihn auf Termin zu legen. Ich konnte es auch nicht nachholen, weil ich das Haus voller Geburtstagsgäste hatte. Wir haben den 19. Geburtstag meiner Ältesten nachgefeiert und da hatte ich natürlich keine Zeit für online Kram. Deshalb kommt der Beitrag erst jetzt, und er beleuchtet eine der wichtigsten Leute, die bei der Herstellung des Buchs mitgewirkt haben: die Künstlerin des Titelbildes.

Corona

Corona Zschüsschen

Corona Zschüsschen, Illustratorin aus Holland

Corona ist aus Enschede (wenn Dir ihre Bilder gefallen, kannst Du sie international anheuern und ihre Preise sind angemessen). Ich bin über sie gestolpert, als ich interessante Bilder für meine Pinterest Seiten gesucht habe, und mir hat ihr Zeichenstil sofort gefallen. Da ich große Probleme hatte, das Bild, das ich ursprünglich als Titelbild ausgesucht hatte, zu reparieren (es war bei der benötigten Auflösung völlig verpixelt), schrieb ich sie einfach an. Es war wirklich einfach und angenehm, mit ihr zu arbeiten. Hier ist sie also in ihren eigenen Worten:

Warum wurdest Du Künstlerin? War es ein Kindheitstraum?
Als Kind träumte ich eher davon, ein heim für Katzen zu eröffnen. Als ich zehn war, schrieb ich sogar meinem 20-Jahre alten ich einen Brief, in dem ich meine Pläne und Ideen festhielt! Obwohl ich Katzen immer noch sehr liebe (ich habe 3), bin ich dazu nie gekommen. Ich bin früher zu viel umgezogen. Und zeichnen war etwas, das ich überall und zu jeder Zeit tun konnte. Es hat mir immer Spaß gemacht, Texte zu bebildern, aber ich hätte nie gedacht, dass ich eine Künstlerin werden könnte. Manchmal kann ich es immer noch nicht glauben und muss mich regelrecht daran erinnern. 🙂

Was ist beim Zeichnen Dein größtes Problem?
Ich selbst. Das erschaffen von passenden Bildern ist sehr abhängig von der Stimmung und meiner Inspiration. Ich denke, das ist für AutorInnen sicher auch so. manchmal tuach die Inspiration zu den unpassendsten Zeiten auf. Oder ich mache zahlreiche verschiedene Versionen von etwas und weiß, keine funktioniert. das frustet! Aber all die verschiedenen Versionene sind trotzdem Teil der reise. Solange mir die Richtung gefällt ist es das Wert!

Was unterscheidet deine Bilder von anderen?
Ich weiß nicht, wie unterschiedliche ich bin… obwohl sich natürlich alle Künstler unterscheiden. Ich habe welche getroffen, deren Stil meinem ähnelt, und manchmal ähnelt sich das Thema oder die Idee eines Bildes. Das stört mich nicht. Ich über mich in vielen verschiedenen Stilen, weil die Kunst zum Thema des Bildes passen muss. Was für eines passt kann für ein anderes falsch sein. Ich will auch so viel wie möglich wissen, bevor ich mit dem illustrieren anfange. Als Beispiel, wenn ich Figuren zeichne, muss ich nicht nur wissen, wie sie aussehen, sondern auch ihre Motivation und Hintergrundgeschichte kennen.

Was war das spannendste Erlebnis, das Du als Künstlerin hattest?
Du meinst für mich als Illustratorin? Das war vor 4 Wochen, als ich heraus fand, dass einige meiner Zeichnungen für ein SEHR großes ‚Ding‘ angenommen worden waren. Ich darf jetzt noch nichts darüber verraten, da ich vertraglich zum schweigen verpflichtet worden bin. Ich darf die Zeichnungen nicht einmal zeigen, obwohl ich es am liebsten von den Dächern herab schreien würde, hahaha! Aber auch wenn ich eine e-mail von einem potentiellen Kunden bekomme, hüpft mein Herz. Ich kann nicht still sitzen, bevor ich die mail beantwortet habe.

Was war ein meinem Titelbild die größte Herausforderung?
Das beste an der Arbeit mit Schriftstellern ist, dass sie oft genau wissen, was sie wollen, selbst wenn sie es nicht wissen! Die Herausforderung war also, die Idee aus Deinem Kopf in das Titelbild zu übertragen. Es hat sehr geholfen, ein paar Kapitel des Romans lesen zu können. Du hattest ganz klare Vorstellungen, und das gefiel mir. Du wusstest, was Du wolltest. Ich hoffe, ich konnte deine Titelbildwünsche erfüllen. 🙂

Wer ist Dein/e liebste/r Indie Künstler?
Ich denke jeder Künster, der nicht an einen Verleger gebunden ist, kann als Indie bezeichnet werden. Die meisten sind eine Kombination von beidem. Eine meiner liebsten zeitgenössischen Zeichnerinnen ist Loish (Lois van Baarle). Ich beneide sie um ihre Fertigkeiten. Ihre Figurenzeichnungen sind atemberaubend und magisch. Ihre Bilder sind unglaublich schön. Eine andere Zeichnerin, die ich mag, ist Yasmin (chubbytentacle.com). Ihr Stil macht einfach Spaß. Ich muss immer lächeln, wenn ich ihre Bilder ansehe.

Wer ist Dein liebster traditional veröffentlichter Künstler?
Ich liebe John William Waterhouse. Seine Bilder kann ich sehr lange Zeit ansehen. Ich mag auch die Arbeiten von Berthe Morisot, einer impressionistischen Malerin. Ich ziehe den Hut vor den Frauen in der Geschichte der Malerei. Zu oft wurde ihre Vision der Kunst nicht ernst genommen. Obwohl ich die Zeit in der sie gelebt haben nicht wirklich nachvollziehen kann. Es gab Menschen in meinem Leben, die auch nicht sehen konnten, dass Kunst ein richtiger Beruf sein kann.

Wenn Du in Deinem Leben eine Sache ändern könntest, was wäre es?
Nur eine Sache? 🙂 Eigentlich bin ich mit meinem Leben ganz zufrieden. Ich wünschte nur, ich hätte nicht so lange gebraucht, hier anzukommen.

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Mehr tolle Beiträge, imho.

Wie immer sind hier die Links zum Terminkalender des Blog Hops und zur Verlosung.

Gestern hat Mathew Reuther, ein Fantasy Krimi Autor, der wesentlich mehr Blut triefen lässt als ich, eine Leseprobe aus meinem Roman (Englisch) auf seiner Homepage veröffentlicht. Außerdem hat einer der erfolgreichsten deutschen Indie Autoren meinen Gastbeitrag über das Mischen von Genres auf seine Seite gestellt.

Heute ist beim Büchereckerl mein Gastbeitrag zur „Entwicklung von Waffenruhe“ erschienen (der Beitrag erschien bereits auf Englisch). Katja, die Inhaberin des Blogs, hat das Buch mit viel Freude gelesen und wird in einigen Tagen eine Rezi dazu schreiben.

Für meine englischen LeserInnen hält Autorin Louise Blankenship das lustige Interview mit meinen Romanfiguren bereit, das auf Deutsch bereits in Marny’s fantastischer Bücherwelt erschienen ist.

Ich hoffe Euch gefällt die Tour. Vergesst nicht, andere darauf hinzuweisen. Damit könnt ihre weitere Punkte für meine Verlosung sammeln.

 

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verschluckt…

Na, wie bei Allem gibt es auch bei so einer Blog-Tour Dinge, die schieflaufen können. So ist, aus mir unbekannten Gründen, der gestrige Stopp auf der Seite des amerikanischen Autors Roy Huff ausgefallen. Wenn er noch kommt, werde ich es gleich weitersagen.

Wie immer sind hier die Links zu Terminkalender des Blog Hops und zur Verlosung.

Gestern erhielt ich die erste Rezension zu Waffenruhe (deutsch), und es freut mich, dass Katie trotz einigen Kritikpunkten Spaß an dem Buch hatte. Heute wurde ich von Elsa Rieger interviewt (deutsch). Außerdem hat Masha A. Moore meinen Gastbeitrag (englisch) über die Balance von verschiedenen Genres in einer Geschichte veröffentlicht.

So, jetzt vergesst aber mal nicht, an der Verlosung teilzunehmen. Einige Optionen kann man jeden Tag machen, um so seine Gewinnchancen zu erhöhen.

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Weltenbau: Namen

Die Übersicht über die Termine des Blog Hops findet Ihr hier und die Verlosung hier.

LeserInnen, die sich in meine Liste eingetragen haben, kennen die Geschichte bereits, die heute auf Kathleens Bücherwelt im heutigen Blog post vorgestellt wird. Sie erzählt einen besonderen Tag im Leben der Hauptfigur Moira.

Der englisch Beitrag für heute beleuchtet die Wichtigkeit von Namen im Weltenbau. Da ich genügend Leserinnen habe, die nicht so gerne Englisch mögen wie ich, kommt derselbe Text hier noch einmal auf Deutsch. Ich hoffe Ihr findet es interessant:

Weltenbau: Namen

Hast du schon gemerkt, wie wichtig Namen in der Welt eines Romans sind? Nimm Harry Potters Welt als Beispiel. Der Name der Hauptfigur ist gewöhnlich, aber nicht zu eintönig. Er verdeutlicht für wie normal Harry sich hält. Die brillante Hermione im Gegensatz, bekam einen Namen, der ganz zu ihrem Charakter passt: ungewöhnlich und intelligent. Was sagt uns dann der Name Ron? Jawohl, langweilig… aber mit verstecktem Kontext. Schließlich ist Ron eigentlich die Kurzform von Ronald und, laut einer Webseite für Babynamens, kommt er aus Schottland und bedeutet: Der starke Berater/Herrscher. Also wieder ein Name, der zu seiner Rolle passt, findest du nicht?

Als ich meine Welt baute, dachte ich nicht zu sehr über die Bedeutung der Namen nach. Ich wusste, dass ich überwiegend Namen verwenden würde, die kein lebender Mensch kennt. Hauptsache für mich war, dass sie französisch klingen, da die meisten meiner magischen Fachbegriffe an Französisch angelehnt sind. Nicht alle Namen hielten sich an diese Grundidee. Zu Unterschieden kam es meistens, wenn meine Muse auf einem Namen bestand. (Ich kann nicht gegen meine Muse arbeiten, sonst könnte sie auf die Idee kommen, mir die Zusammenarbeit aufzukündigen, und wo wäre ich dann?)

Als ich anfing wusste ich, dass der Name meiner Hauptfigur Moira ist, und dass dieser Name Schicksal bedeutete. Interessanterweise sagt die Webseite für Babynamen, dass er auch ‚bitter‘ und ‚verdient‘ bedeutet – wow. Damit hat mich meine Muse völlig überrascht, denn es passte zu Moira wie die Faust auf’s Auge. Also entschied ich mich, einige der anderen Namen zu überprüfen, die ich von meiner Muse bekommen hatte, und erstaunlicherweise haben sie ebenfalls eine Bedeutung oder es steckt eine Idee dahinter. Ich ignorierte die Namen, die ich mit großer Sorgfalt ausgewählt hatte, wie Sabio (vom französischen savant = sachkundig), Lavant (vom französischen laver = waschen, spülen) Druidus (vom keltischen Ausdruck Druiden, Nutzer von Magie) und Excelsior (vom französischen excellent = hervorragend). Die anderen Namen kamen von meiner Muse, und ich kannte ihre Bedeutung nicht, bis ich sie nachschlug: Franka (vom französischen frank = frei), Tord (vom altnordischen Tordis = Göttin), und Bastide (aus dem Französischen = Bollwerk).

Interessanterweise bestand meine Muse auf Nachnamen, entwickelte aber nie einen für Franka. Franka ist Moiras beste und einzige Freundin, und es nervte mich unendlich, dass sie keinen Nachnamen hatte. Aber immer wenn ich versuchte, ihre einen zu geben, sträubte sich meine Muse dagegen. Schließlich merkte ich, dass sie im Moment keinen braucht. Wenn ich über meine eigenen besten Freunde nachdenke, benutze ich ihre Nachnamen ja auch nicht. Bei einer müsste ich sogar scharf nachdenken, weil sie gerade geheiratet hat. Nein, für beste Freundinnen ist der einzige Name, der wirklich wichtig ist, der Vorname.

Ich hoffe, dass ich einen interessanten Einblick in die Denkweise eines Weltenbau-Fans geben konnte (sozusagen einen Blick in meinen Kopf). Wenn Dich interessiert, was ich sonst noch zu sagen habe, findest Du die Reiseroute meiner Blog Tour auf meiner Homepage. Möchtest Du ein Paar Minigeschichten mit den Charakteren der Gendarmerie Magique Serie lesen, trage Dich schnell in meine Liste ein.

P.S.: Wenn Dir das gefallen hat, trag Dich in meine Liste ein. Da bekommst Du weitere Informationen, Mini-Geschichten und bleibst auf dem Laufenden, was Veröffetnlichungen angeht.

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Commisaire Magique Sabio Marten

Die Übersicht über die Termine findet Ihr hier und die Verlosung hier.

Hier noch eine Leseprobe im eBook Sonar.

Sabio Marten ist wahrscheinlich die klügste Person in der Gendarmerie Magique. Neben seiner Arbeit erfindet er Geräte, die die Untersuchung von Tatorten erleichtern  und unterrichtet in Salthavens Universität. Hier ist eine seiner Vorlesungen für Erstsemester  des Kurses Investigative Straftatbestimmungen (Sabio bestand darauf, dass ich seine Ausarbeitungen inklusive Bilder benutze, damit ich nichts durcheinander kriege). Bitte denken Sie daran, dass die hier vorgestellte Information ziemlich kompliziert ist. Wenn Sie nicht alles verstehen, ist das nicht schlimm. Sie können Ihr Grünzeug auch verdauen, ohne zu wissen, wie Pflanzen mit Licht und Magie Materie erzeugen.

Photomagysynthese mit Commissaire Sabio Marten
Grundlagen der Theoretischen Magie – Mitschrift

Meiner Meinung nach sollte Theoretische Magie Grundlage für alle Kurse der Universitäten sein. Ist es leider nicht. Umso erfreuter bin ich über Ihr zahlreiches erscheinen. Lassen Sie uns sofort beginnen.

Sicherlich kennen Sie alle die Formel der Photomagysynthese, trotzdem gehe ich lieber auf Nummer sicher. Man weiß ja nie. Photomagysynthese ist der Prozess, bei dem Pflanzen, vom größten Baum bis zur kleinsten Alge, Sonnenlicht, Magie, Wasser und Kohlendioxyd in Zucker verwandeln und dabei Sauerstoff freisetzen. Für die Nicht-Chemiker unter uns, Fachleute schreiben das so:

6 H2O + 6 CO2 + Magie + Licht –> ΘC6H12O6 + 6 O2

Nur um sicher zu gehen, dass Sie diese Formel auch richtig verstehen, die Anzahl der Wasserstoff (H), Sauerstoff (O) und Kohlenstoff (C) Atome auf jeder Seite des Pfeils müssen gleich sein. Das Θ zeigt die magische Aufladung an. Für die, die es nicht wissen, die meisten Zucher haben eine ringförmige Struktur aus Kohlenstoffatomen mit Wasserstoff und Sauerstoffgruppen. In magisch geladenen Zuckern, zieht sich die Magie zu einem Ball zusammen, der dann im Zentrum der Ringstruktur schwebt.

Mit diesen Grundlagen im Hinterkopf wollen wir uns mal genauer betrachten, was Pflanzen so tun. Sicher kennen Sie alle Zellen. In Pflanzen finden sich Zellen mit grünen Organellen, Chloroplasten genannt. In diesen befinden sich so genannte Thylakoide. Das sind von Membranen umschlossene Reaktionsräume innerhalb des Chloroplasts. Sie sehen aus wie übereinander gestapelte Berge aus grünen Geldstücken. In den Membranen sitzen Molekülkomplexe, die alle Farben des Lichts außer grün absorbieren. Das ist übrigens auch der Grund, warum Pflanzen in der Regel grün sind. Nur wenige Organismen nutzen überwiegend Moleküle die gelb oder rot reflektieren, und diese machen keine Photomagysynthese. Sie bilden nur magisch ungeladene Zucker. Dieser Prozess wird Photosynthese genannt und in Biologie unterrichtet, also verzichte ich hier auf die entsprechenden Details.

Um die Molekülkomplexe effektiv zu machen, hat jedes Molekül Antennen aus Chlorophyll und anderen Licht absorbierenden Molekülen. Jede Antenne enthält zwei bis vierhundert Moleküle, die Energie aufsaugen, und wird Photosystem genannt. Somit ist in der Membran eines Thylakoids alles enthalten, was für den ersten Schritt der Photomagysynthese nötig ist, für die Lichtreaktion.

Während der Lichtreaktion nutzen die Chlorophyllmoleküle im Photosystem II die Energie des Sonnenlichts, um Elektronen aufzuladen und abzugeben. Diese werden dann von einer Elektronentransportkette weggefangen. Jedes Molekül dieser Elektronentransportkette verbraucht ein wenig von der Energie des Elektrons und verbindet Magie Sauvage mit ADP und Phospor zu ΘATP. Ja?

Student: Was sind ADP und ATP?

Oh, das wollen Sie wirklich wissen? Aber sagen Sie hinterher nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Die vollständige Bezeicnung für ADP ist Adenosindiphosphat, und für ATP entsprechend Adenosintriphosphat. Man kann sich dieses Molekül wie einen Lastwagen vorstellen, der Energie dort hinbringt, wo sie gebraucht wird – zum Beispiel zum Wachsen oder Bewegen. Das Problem ist nur, dass sich ATP nicht lange hält, und so musste das Leben einen Weg finden, Energie für einen längeren Zeitraum zu speichern als die Lebenspanne eines ATP-Moleküls. Das ist der Punkt, wo Zucker ins Spiel kommen. Und das ist auch der Grund, warum wir uns mit Photomagysynthese beschäftigen.

Also, damit das Chlorophyll seine Elektronen zurückbekommt, stiehlt es sich welche vom Wasser im Innern des Thylakoids. Dadurch zerbricht das Wassermolekül. Dieser Prozess wird Pyrolyse des Wassers genannt. Die Sauerstoffatome verbinden sich anschließend zu O2 und wandern aus der Pflanze heraus – zu unserm Glück, denn sonst könnten wir nicht atmen.

Reaktion des Chlorophylls

Reaktion des Chlorophylls in der Thylakoid-Membran

Zurück bleiben Wasserstoffatome, denen ein Elektron fehlt – und so einen einsamen Cowboy nennt man… richtig… ein Proton. Die Protonen werden von einem Enzym aus dem Thylakoid transportiert, das wie eine Drehtür funktioniert, die nur in eine Richtung arbeitet. Während das Proton von der Innenseite des Thylakoids zur Außenseite geschoben wird, entsteht wieder ATP, diesmal ohne magische Aufladung. Um die leeren Stellen im Inneren des Thlakoids wieder aufzufüllen, strömt Wasser durch die Membran nach. So kann die Pyrolyse ständig weiter laufen.

Bildung von ATP

Bildung von ATP und Transport der Protonen aus dem Thylakoid

Zur gleichen Zeit erreichen die Elektronen aus der Elektronentransportkette von Photosystem II ein weiteres Photosystem. Photosystem I lädt sie wieder mit Sonnenenergie auf und reicht sie an eine zweite Elektronentransportkette weiter. Am Ende dieser Kette werden die Elektronen dafür genutzt, zwei wartende Protonen mit NADP… Wie bitte? Nein, diesmal sage ich Ihnen nicht den ganzen Namen – besuchen Sie eine Biologievorlesung…

Anbindung von Protonen an NADP

Anbindung von Protonen an NADP

Wie ich schon sagte, zwei Protonen verbinden sich mit NADP und Magie Sauvage zu ΘNADPH2+. Dieses Molekül kann man mit einem Einkaufswagen für Protonen vergleichen. Es transportiert sie zu dem Ort, wo der zweite Schritt der Photomagysynthese stattfindet. Hier ist eine Grafik, die die ganze Lichtreaktion zeigt.

ganze Lichtreaktion

ganze Lichtreaktion

Nun zum zweiten Schritt. Hier werden die in der Lichtreaktion gebildeten Moleküle dafür genutzt, Zucker aus Kohlendioxid zu bilden. Weil dieser Prozess nicht direkt vom Sonnenlicht abhängt, wird er auch Dunkelreaktion genannt. Da er aber die zuvor in der Lichtreaktion gebildeten Moleküle nutzt, ist er indirekt doch auf Licht angewiesen, weshalb der Ausdruck ein wenig irreführend ist.

Der zweite Schritt der Photomagysynthese wird auch Calvin-Zyklus genannt, nach einem armen Kerl, der sein halbes Leben damit verbrachte, dem Gras beim Wachsen zuzusehen. Der Calvin-Zyklus findet innerhalb des Chloroplasten statt, aber außerhalb der Thylakoide, und beginnt damit, dass sich ein Fünffachzucker ein Kohlendioxidmolekül schnappt. Danach teilt sich der so entstandene Sechsfachzucker in einen magisch geladenen Dreifachzucker und einen nicht geladenen Dreifachzucker.

Der ungeladene Zucker schnappt sich nun weitere Kohlendioxidmoleküle und bildet in mehreren Schritten unter Verwendung von ΘATP and ΘNADPH2+ erneut den Fünffachzucker der Ausgangssituation. Das ist eine Form des Recyclings, damit die Pflanze immer genug Fünffachzucker für die Dunkelreaktion hat.

Der magisch aufgeladene Dreifachzucker verbindet sich mit einem zweiten geladenen Zuckermolekül. Das Ergebnis ist das, was wir im Alltag als Zucker bezeichnen. Da dieses Zuckermolekül aus zwei magisch geladenen Molekülen entstanden ist, ist es ebenfalls magisch geladen. Die Magie ist im Inneren der Ringstruktur gefangen.

Dieser Zucker wird anschließend aus dem Chloroplast heraus transportiert und dort hin verteilt, wo er in der Zelle gebraucht wird. Oder er wird gespeichert. Wenn der magisch aufgeladene Zucker veratmet wird, hat sich die Magie darin durch die zusammengedrückte Lage gravierend verändert. Sie wird dann als Magie Générale freigesetzt.

Pflanzenfresser oder Allesfresser wie wir behalten einen Teil der geladenen Moleküle in ihrem Stoffwechsel. Fleischfresser und Allesfresser, nehmen Magie Générale auch aus dem, was in der Nahrungskette verbleibt. Haben Sie noch Fragen?

Student: Also habe ich mehr Magie, wenn ich Grünzeug futtere?

Leider nicht. Es ist bewiesen, dass die maximale Menge an Magie, die ein Mensch aufnehmen kann, nicht mit der Menge an pflanzlicher Nahrung zusammenhängt, die er oder sie zu sich nimmt. Man muss also kein Vegetarier werden, wenn man nicht möchte.

Student: Gibt es einen Weg, die Magie einer Person stärker zu machen? Oder anders, was limitiert die Aufnahme von Magie?

Das Limit wird durch einen genetisch bedingten Schwellenwert bestimmt, der für jeden Menschen anders ist. Neueste Forschungen deuten darauf hin… Aber ich greife vor. Ich sollte jetzt lieber aufhören, da sich dies nicht mehr direkt mit der Photomagysynthese beschäftigt. Ich glaube nicht, dass es die Universität gerne sieht, wenn ich Sie hier längerfristig festhalten würde, nur damit ich weiterreden kann. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit heute. Ich hoffe, Sie finden sich auch nächste Woche wieder ein, wenn ich über unsere Beziehungen zu Nerls referieren werde. Auf Wiedersehen.

 

(Anm. d. Hrsg.: Haben Sie das alles verstanden? Wo haben Sie aufgehört zu lesen? Ich habe Sie ja gewarnt, er ist ein Geek, richtig? Hier ist ein Geheimnis: ich auch – ich liebe dieses Zeugs!)

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Goodreads Giveaways (Hurra, Geschenke)

Ich habe im Augenblick zwei Giveaways auf Goodreads am Laufen. Beim ersten verschenke ich drei Fehldrucke von „Schottlands Wächter“. Ich hatte für den ersten Druckauftrag versehentlich die falsche Datei zur Druckvorlage umgearbeitet, so dass die Bücher mit Rechtschreibfehlern behaftet sind. Wen das nicht stört, kann sich hier eintragen, um eines der drei Exemplare zu gewinnen:

Goodreads Book Giveaway

Schottlands Wächter by Katharina Gerlach

Schottlands Wächter

by Katharina Gerlach

Giveaway ends March 19, 2014.

See the giveaway details
at Goodreads.

Enter to win

Das zweite Giveaway ist für meine nächste Veröffentlichung: „Waffenruhe“. Das Buch erscheint am 31. Januar, und Ihr könnt jetzt und hier bereits eines von drei Exemplaren gewinnen. Also, worauf wartet Ihr?

Goodreads Book Giveaway

Swordplay -- Gendarmerie Magique #1 by Katharina Gerlach

Swordplay — Gendarmerie Magique #1

by Katharina Gerlach

Giveaway ends February 20, 2014.

See the giveaway details
at Goodreads.

Enter to win

 

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Blog Tour Termine

Waffenruhe Blog Tour Badge

Hier sind die Haltestellen für meine Blog Tour zur Veröffentlichung von „Waffenruhe“, dem ersten Band der „Gendarmerie Magique“ Reihe:

deutsche Webseiten

Tag Thema Blog
30.01.    Buchvorstellung und Giveaway    hier, auf meinem Blog
30.01. Commissaire Sabio Marten hier, auf meinem Blog
01.02. Buchvorstellung mit Leseprobe eBook Sonar
02.02. Interview mit Romanfiguren Marnys fantastische Buecherwelt
03.02. Vorstellung von Moira Kathleens Bücherwelt
04.02. Rezension von „Waffenruhe“ Katies fantastische Bücherwelt
05.02. Interview eBook Salon
06.02. Genres mischen? Cahal Armstrong, Autorenseite
07.02. Wie „Waffenruhe“ entstand Büchereckerl
09.02. Meine Titelbild Künstlerin hier, auf meinem Blog

 

englische Webseiten

day theme blog
30.01. Mixing Genres Kelsey’s Book Corner
31.01. Opening of Giveaway here on my blog/website
01.02. Commissaire Sabio Marten here on my blog/website
02.02. Developing Swordplay Roger Eschbacher
03.02. Worldbuilding: Names Kristen S. Walker
04.02. Excerpt Roy Huff’s Guest Posts
05.02. Balancing Genres Illusions of Intimacy
06.02. Excerpt mathewreuther.com
07.02.    Interview about Worldbuilding    Disciple of the Fount
08.02. Excerpt Heroines of Fantasy
09.02. Spotlight Corona Zschüsschen, Cover Artist
10.02. Meet Moira Reader’s Republic (the main part of the site is in Romanian)
11.02. Marketing Questions So Much to Write So Little Time
12.02. Interview Juneta Key’s blog

 

Ich hoffe, ich sehe viele neue Gesichter, und freue mich auf Euch, meine Lieben LeserInnen.

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Meine allererste Blog Tour…

… ist auf Englisch. Sorry. Ich habe bis jetzt noch nicht genug deutsche Blogger kennengelernt, um eine deutsche Tour zu organisieren, aber ich arbeite daran. Wer gut genug Englisch kann, ist herzlich willkommen, sich anzuschließen. Details gibt es auf meiner englischen Seite.

Blog Tour Badge

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