themenmonat

Themenmonat Mai:
Herzensbuch

Von den Büchern, die ich geschrieben habe ist “Das kleine Gespenst Bodo und der Brief” dasjenige, das mir am meisten am herzen liegt. Im Moment übersetze ich es gerade ins Englische, da es bisher nur auf Deutsch existiert.
Ich habe es für meine jüngste Tochter geschrieben, die nicht so gut lesen kann wie andere Kinder ihres Alters, die aber auch ein Buch von ihrer Mama haben wollte. Also habe ich mit ihrer Lehrerin daran gearbeitet, um das Buch so zu gestalten, dass sie es verstehen kann, dass es aber auch nicht zu leicht ist. Sie liest auf dem Niveau der zweiten Kasse, wodurch das Buch für Leseanfänger sehr geeignet ist.

Es erzählt von einem kleinen Gespenst, dessen große Schwester nach Beendigung der Schule wieder nach Hause kommt. Bei der Willkommensfeier führen alle ihre Tricks vor, nur Bodo kann nichts. Natürlich muss er schnell etwas lernen, was aber für Gespenster gar nicht so einfach ist. Zum Glück hat eine sehr talentierte Illustratorin das Buch mit vielen schönen Bildern ausgestattet. Ich liebe es sehr.

Das andere, wofür ihr euch vielleicht interessiert sind meine Veröffentlichungen und mein derzeitiges Schreibprojekt. Zum Schreiben komme ich derzeit leider kaum, weil auf die Ausschreibung meines Mini-Verlags 176 Kurzgeschichten eingesendet wurden. Es dauerte ewig, sie alle zu lesen und zu entscheiden, welche wir nehmen.

Immerhin habe ich mit einigen Freunden aus Holly Lisle’s Forum eine Sammlung kurzer, humoröser Kurzgeschichten veröffentlicht, damit ihr in Zeiten der Corona etwas zum Schmunzeln habt. Das BUch “Now You Are in Trouble! or Where did all the Toilet Paper go?” gibt es nur als eBook, dafür ist es komplett kostenlos. Hol es dir!
 

Don’t panic. Fifteen funny stories to get you through the pandemic. Because laughter is infectious.
Stories by James Husum, Bill Bush, Nic Steven, Elizabeth McCleary, Gregg I. Veg, Sarah Neuen, Sabrina Rosen, Vanessa Wells, Juneta Key, Jemma Weir, VS Stark, and Katharina Gerlach
 
Mir fällt regelmäßiges Bloggen schwer, weil ich nicht weiß, was euch interessiert. Daher bin ich immer offen für Vorschläge. Gibt es etwas, über das ich mal schreiben sollte? Hinterlasst mir eure Fragen und Themenwünsche in den Kommentaren und ich werde mein Bestes geben.

#faktastischerapril #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

» Read More

Themenmonat April:
Selfpublisher Power

Ich habe die Reihenfolge der Themen geändert. Dieses war eigentlich für Juni vorgesehen, aber ich habe es vorgezogen, da ich einige Ankündigungen machen will, die besser zu diesem Thema passen. Die nächsten beiden Themen der Liste sind um einen Monat nach hinten gerutscht. Ab Juli poste ich dann wieder nach Plan.

Wie ihr auf meinem Blog verfolgen konntet, war ich im letzten Jahr nicht sonderlich aktiv. Das hatte in erster Linie gesundheitliche Gründe. Was mich dabei aber am meisten gestört hat war, dass ich so gut wie gar nicht schreiben konnte. Also habe ich mich dazu entschlossen, daran etwas zu ändern.

Ich erstellte mir also einen Plan für Veröffentlichungen (ja, Chaos-ich hat’s geschafft!) mit einem Buch pro Monat für ein ganzes Jahr (print und eBook, allerdings die meisten vorerst nur auf Englisch. Die deutschen folgen, so wie ich die Übersetzungen fertig bekomme). Der Grund dafür ist, dass ich mich bei einer Herausforderung gemeldet habe, die mich dazu „zwingt“, ein ganzes Jahr lang jeden Monat ein Buch zu veröffentlichen. Weil ich am 19. März eingestiegen bin heißt das, dass du vor dem 19. April das erste Buch erwarten kannst. Da die Geschichten alle schon existieren, habe ich so den Rücken frei, um endlich wieder ein paar neue Romane und Novellen zu schreiben und die noch nicht übersetzten Geschichten endlich ins Deutsche zu übertragen.

Im Mai werde ich dann das Buch auf Englisch herausbringen, das mir am meisten am Herzen liegt (was auch sehr gut zum Themenmonat „Herzensbuch“ passt). Bodo (auf Deutsch bereits bei mir erhältlich, eine Rezi findet ihr hier) ist auf Deutsch bereits verfügbar, aber die englische Version hatte ich auf die lange Bank geschoben. Also ist sie jetzt dran.

Danach gibt es eine Neuauflage meiner beiden historischen Romane mit verbesserten und erweiterten Anhängen (Engels Freiheit ist auf Deutsch bereits zu kriegen), meine Märchenadaptionen in Bündeln zu je 4 Novellen, sowie sechs Kurzgeschichtensammlungen. Bis auf eine enthalten alle fast ausschließlich unveröffentlichte Geschichten. Die Reihenfolge in der ich diese Bücher herausbringe, steht noch nicht ganz fest. Ich werde euch jeweils einen Monat vorher, idR. während meiner Themenmonatsbeiträge, über die nächste Veröffentlichung informieren.

Und zu guter Letzt ist es am 29. April wieder Zeit für den vierteljährlichen Storytime Bloghop mit etlichen Flash-Geschichten von verschiedenen englischsprachigen Autor*innen. Dieses Mal habe ich eine ganz und gar neue Geschichte geschrieben. Kommt doch vorbei und lasst mich wissen,ob sie euch gefällt. Bis dann: Kauft meine Bücher (das sage ich eigentlich nie, nicht wahr? Aber die Leser*innen, mit denen ich gesprochen habe, fanden die Geschichten gut. Sie könnten euch also helfen, durch die Zeit der Corona-Einschränkungen zu kommen). *grins*

#faktastischerjuni #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

Informationen zu meinem derzeitigen Projekt:
Der erste Band der Serie „Die Paladine“ geht nur langsam voran. Da mein Enkel daheim ist, hat sich meine Schreibzeit mehr als halbiert (nur noch von 5:30 Uhr bis 7:15 oder 7:30 Uhr anstatt von 8:00 bis 12 Uhr). Aber es macht mir Spaß, die beiden Hauptpersonen aufeinander loszulassen, ist doch die Heilerin eine etwas naive Weltverbesserin und so gar nicht gut auf Tod zu sprechen. 😀

 

» Read More

Themenmonat März:
Mein/e Buchfreund*in

Seltsamerweise sind die Freunde, die ich in Büchern gefunden habe, alle aus den Geschichten anderer Autor*innen. Meine Lieblinge waren unter anderem Anne of Green Gables, Atreju aus der Unendlichen Geschichte und Tod aus den Sandman Grapic Novels von Neil Gaiman. Im Augenblick sind meine liebsten Freunde Boris und Olga aus der gleichnamigen Steampunk-Serie von Selma J. Spieweg. Natürlich gab s noch viel mehr, da ich tausende von Büchern gelesen habe (knapp zweitausend stehen immer noch in meiner privaten Bibliothek), und die meisten liegen mir bis heute am Herzen.

Was ich besonders interessant finde ist, dass Aspekte von ihnen in meine eigenen Geschichten driften. Das ist ein ganz unbewusster Prozess und auch kein Bruch des Copyrights einer anderen Autor*in (falls du das befürchtet haben solltest). Was genau passiert, ist, dass sich einige Facetten meiner lieb gewonnenen Freunde mit Aspekten von Leuten mischen, die ich aus dem realen Leben kenne (Fremde, Freunde und Familie), um zu etwas Neuem – jemand Neuem – zu werden, zu jemandem, der/die vielleicht eines Tages die beste Freund*in einer anderen Leser*in wird.

Und das ist das wahre Wunder von Geschichten und etwas, das ich sehr, sehr cool finde!

#faktastischermaerz #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

Informationen zu meinem derzeitigen Projekt:
Der erste Band der Serie, die ich unter meinem neuen Pseudonym schreiben will, ist fertig geplant. Die ersten Szenen sind in der Rohfassung bereits auf dem Papier. Im ersten Band der Serie „Die Paladine“ verliebt sich eine engagierte Heilerin, die den Tod ausmerzen will, ausgerechnet in den Paladin des Todes.

 

» Read More

Themenmonat Februar:
Mein Genre

Tja, Genre ist genau mein Problem. Dadurch, dass mich nahezu alles interessiert (außer langatmige Analysen von Fußballspielen und Dokus über den zweiten Weltkrieg [nicht, dass die mich nicht interessieren, aber ich kann sie nicht ansehen, ohne für mehrere Tage Albträume zu bekommen]), finden sich alle möglichen Themen in meinen Bücher wieder.
So habe ich in „Schottlands Wächter“ meine Liebe zu Schottland und den dort vorkommenden Fabelwesen verarbeitet, und in „Regen für Juma“ die interessanten Fakten, die ich über die spätsteinzetliche Kultur der Nok in Afrika herausgefunden hatte. Im „Schattenprinz“ taucht versteckt das Mittelalter in Europa auf, und für „Amadi, der Phoenix, die Sphinx und der Djinn“ recherchierte ich das Alltagsleben und das Lebensgefühl der arabischen Welt.
Es gibt wenige Genres, in dem ich mich derart vielseitig ausbreiten kann: die Phantastik (Fantasy, SciFi und Horror [wenn auch selten]). In meinen Geschichten findet sich fast immer ein Kern, der aus unserer Welt, aus meiner Erfahrung stammt. Am liebsten baue ich Historisches ein, denn Geschichte fasziniert mich. Nicht umsonst nutzen wir das gleiche Wort für Ausgedachtes und Historisches. In Geschichte stecken immer schon erzählenswerte Geschichten. Mit Fantasie vermengt, ergeben sich so spannende Romane.
Hätte mir allerdings zu Schulzeiten jemand gesagt, ich würde mich je freiwillig mit Geschichte beschäftigen, den hätte ich ausgelacht. 😀
Nun sagt die „große Marketingweisheit“ allerdings, dass nur Autor*innen vom Schreiben leben können, die einem Sub- (oder sub-sub-sub)-Genre treu bleiben und ihren Fans Geschichten liefern, die sie liebgewonnen haben (bevorzugt in Serienformat).
Das leuchtet mir zwar ein (und deshalb arbeite ich derzeit unter meinem neuen Pseudonym Leonie Joy an einer potentiell unendlcihen Romantasy Reihe), wird mich aber nicht davon abhalten, weiterhin breitgefächtert alles zu schreiben, was mich begeistert. Natürlich (fast) immer mit einer Priese (oder einem ordentlichen Schuss) Phantastischem.
Ich bin nämlich der Meinung, dass es genügend Leser*innen gibt, die mehr als ein Genre lesen. Wie ist das bei dir? Welche Genres liest du gern?

#faktastischerfebruar #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

Infos zu meinem derzeitigen WIP:
Centennial Sisters / Zeitschwestern ist jetzt im Lektorat und die ersten Szenen des neuen, noch titellosen Romans sind geschrieben. Veröffentlichen werde ich diese Bücher aber erst später und zwar unter meinem neuen Künstlernamen: Leonie Joy (ich muss zuerst eine Webseite gestalten und füllen, Titelbilder gestalten und so weiter).

» Read More

Themenmonat Januar: Ein Buch,
mit dem alles begann

Geschrieben habe ich eigentlich schon immer. Meine ersten schriftstellerischen Gehversuche unternahm ich schon in der ersten Klasse. Die Ergebnisse (DIN A4, selbst illustriert mit ca. 3cm hohen Buchstaben) liegen bis heute wohl verwahrt in einer Kiste.

von Greg Montani, Pixabay

Aber als ich im Studium meine beste Freundin Anke Waldmann aus dem Osnabrücker Land kennenlernte, wurde es ernst. Sie hatte auf dem Dachboden das Hofarchiv ihrer Familie wiedergefunden, das bis ins 15. Jahrhundert zurück reichte, und begonnen, die alte deutsche Handschrift zu entziffern, um die Texte in den Computer eingeben zu können. Dabei traten immer wieder interessante Fakten zu Tage.

Als sie dann auf die Gerichtsunterlagen zum Freikauf der Familie aus der Leibeigenschaft stieß, die fast den gesamten Klatsch und Tratsch der Gegend von 1799 bis 1804 enthielten, entschlossen wir uns, daraus einen Roman zu machen. In diesem Fall war es ein Glücksfall für uns, dass die streitenden Parteien alle nur erdenklichen Fakten vor Gericht gezerrt haben, um sich gegenseitig den Ruf zu ruinieren.

Wir recherchierten und schrieben fast fünf Jahre lang. Mir war es dabei besonders wichtig, das Lebensgefühl der damaligen Zeit einzufangen, denn im Herzen waren die Menschen nicht anders als wir heute. Aber die Zeit war das, was wir heute „entschleunigt“ nennen. Vieles wurde mit Ruhe und Bedacht getan, selten verließ jemand die Heimat.

Je mehr ich über die Zeit lernte, desto faszinierender fand ich sie. Es war schwierig, nicht alles in das Buch zu stopfen, was ich erfahren habe. Aber die Geschichte sollte ja trotz aller Authentizität spannend bleiben. Zum Glück hatte ich Anke, die mir immer wieder Szenen ankreidete, die ihrer Meinung nach nicht spannend genug waren oder sich zu weit von den Fakten entfernt hatten.

Als das Manuskript dann endlich fertig war, fanden wir überraschend schnell einen interessierten Agenten, der sich, von dem Projekt begeistert, redliche Mühe gab, einen Verlag zu finden. Aber alle winkten mit der Begründung ab, die Geschichte spiele nicht im Mittelalter und das sei alles, was die Leser von historischen Romanen interessiere. Schließlich gab der Agent auf, aber Anke und ich waren so von der Geschichte überzeugt, dass wir weitersuchten.

Engels Freiheit“ fand dann ein Zuhause bei einem kleinen Verlag, der es hübsch verpackt veröffentlichte und mit einem Verkauf von etwa 100-200 Exemplaren rechnete. Letztendlich wurden es etwas über eintausend.

Dann kam die sogenannte eBook-Revolution und ich veröffentlichte das eBook mehr schlecht als recht auf Englisch und Deutsch. Als der Verlag vor zwei Jahren aufgeben musste, gelang es mir, die Rechte an dem gedruckten Buch zurück zu bekommen und so erschien es vor wenigen Monaten in neuem Gewand und hofft auf Leser*innen, die nicht nur Mittelalter wollen.

Hier eine kurze Evolution des Titelbildes:

Der Verlag setzte für das Buch auf ältere Leser*innen, obwohl es ein All Age Buch ist, dass heißt für alle Lesealter geeignet. Das Titelbild für das eBook war einer meiner ersten Versuche in der Covergestaltung und ist wenig gelungen (auch wenn ich das Hintergrundbild bis heute mag). Die neue Fassung wurde in Zusammenarbeit mit einer Designerin erstellt und soll jüngere Leser*innen ansprechen. Ich finde, dass das gelungen ist.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts muss die fünfzehnjährige Anna Engel Waldmann hart arbeiten. Auch wenn ihr Vater, ein Bauer im Osnabrücker Land, wohlhabend und in der Nachbarschaft hoch angesehen ist, gibt es nie genug Hände um alle Aufgaben zu schaffen. Dennoch ist Engel glücklich, denn ihre beste Freundin wohnt in der Nähe und ihr Schwarm, Adam Averbeck, arbeitet als Knecht auf dem Hof. Da stört es sie wenig, dass sie und ihre Familie Leibeigene des Grafen Langelage sind.

Das ändert sich, als der Graf ihrem Vater mit Handschlag verspricht, dass sie sich freikaufen dürfen. Nach reiflicher Überlegungen will Engels Vater auf den Handel eingehen und erfährt Unglaubliches. Um den Freikauf doch noch durchzusetzen, verklagt er seinen Grafen und Engels Leben wird zum Albtraum. Wie kann die angestrebte Freiheit ihr Leben verbessern, wenn sie dadurch ihre beste Freundin und Adam verliert?

Wunderbar recherchiert und mitreißend erzählt beleuchtet der auf Tatsachen beruhende Roman eine faszinierende Zeit. Engels Freiheit ist eine gelungene Mischung aus Arbeit, Freundschaft, täglichen Sorgen und Liebe.

Im Moment gibt es das Buch nur über Amazon, aber die anderen Plattformen werden bald folgen. Ich kann ja (leider) nicht hexen. 😀

 

#faktastischerjanuar #faktastisches2020 #faktastischdurchdasjahr #wirsindfaktastisch

 

» Read More

Follow Me

RSS Feed for posts follow me on goodreads follow me on Facebook follow me on Pinterest

 

Bücher

Archive

schöner lesen ohne Nazis